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·23 de junho de 2026
Nmecha-Poker immer heißer: FC Bayern vs. Real Madrid vs. Premier League?

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·23 de junho de 2026

Felix Nmecha ist unbestritten der größte (Shooting-)Stars der deutschen Nationalmannschaft bei der laufenden WM 2026. Der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund hatte es im Vorfeld gerade noch rechtzeitig geschafft, fit zu werden und sich ein WM-Ticket zu ergattern. Nach zwei guten Leistungen bei den WM-Generalproben gegen Finnland und die USA ist Nmecha im deutschen Zentrum auch beim Turnier gesetzt.
Und dankt es mit herausragenden Vorstellungen zurück. Zum Auftakt gegen Curacao eröffnete er mit einem Traumtor den Torreigen. Beim 2:1-Last-Minute-Sieg über die Elfenbeinküste gehörte Nmecha zu Deutschlands besten und bereitete den Siegtreffer stark vor.
Logisch, dass solche Auftritte auf der größten Fußballbühne für Spekulationen und Gerüchte sorgen. Die gab es ehrlicherweise schon vor der WM – und obwohl Nmecha kürzlich erst beim BVB bis 2030 verlängert hatte.
Ähnlich wie BVB- und DFB-Kollege Nico Schlotterbeck verfügt Nmecha aber über eine Ausstiegsklausel. Anders als bei Schlotterbeck ist diese erst ab Sommer 2027 gültig. Wie die Bild berichtet, liegt die Exit-Option im kommenden Jahr bei rund 80 Millionen Euro, 2028 sinkt sie auf rund 70 Millionen Euro. Nmechas Marktwert wird derzeit auf 50 Millionen Euro geschätzt, dürfte nach dem WM-Turnier aber einen weiteren Satz machen.
In Dortmund, so die allgemeine Berichterstattung, plane man weiterhin fest mit Nmecha als Eckpfeiler der Mannschaft. Unverkäuflich sei aber kein schwarzgelber Akteur. Bei Nmecha würde man ab einem Angebot nördlich der 100 Millionen Euro gesprächsbereit werden. Von 120 Millionen Euro war zuletzt die Rede.
Die börsennotierte Borussia müsse zwangsläufig ab gewissen Summen immer über Verkäufe nachdenken, berichtet die Bild nun. Klingt einleuchtend und wird davon verstärkt, dass das Transfer-Budget des BVB in diesem Sommer recht begrenzt ist, aber noch weiter investiert werden soll und muss. Nmecha selbst sei durchaus offen für den sofortigen nächsten Schritt, heißt es weiter.
Bleibt die Frage, welche Klubs wirklich realistisch infrage kommen. Die Bild nennt nun auch den FC Bayern. Sportvorstand Max Eberl hätte bei den Nmecha-Vertretern hinterlegt, dass man ihn sehr spannend finde. Allerdings schließt auch die Bild ein Nmecha-Transfer nach München in diesem Sommer so gut wie aus.Realistisch betrachtet ist das auch kaum möglich. Zum einen legen die Bayern für ihre beiden Wunschspieler Nathaniel Brown und Ismael Saibari wohl rund 100 bis 110 Millionen Euro auf den Tisch, womit das Transferbudget aufgebraucht wäre. Zum anderen gibt es keinen großen und akuten Bedarf im zentralen Mittelfeld. Dort dürfte man beim Rekordmeister weiterhin mit dem Stammduo Aleks Pavlovic und Joshua Kimmich planen. Tom Bischof soll zudem mehr Chancen auf seiner Paradeposition erhalten.
Über 100 Millionen Euro für einen Spieler zu investieren auf einer Position, wo kaum Handlungsbedarf herrscht, macht aus FCB-Sicht wenig bis gar keinen Sinn. Sinnhafter würde ein Nmecha-Deal wohl aber auch in ein bis zwei Jahren kaum werden. Dann sollte in München das Mittelfeld-Personal – zumindest in der Spitze – noch gleich sein. Und Nmecha würde dank Ausstiegsklausel nur leicht billiger werden.
Etwaige Gedankenspiele dürften bis dahin aber ohnehin obsolet sein. Denn bei Nmecha erscheint relativ klar, dass sein Weg ins europäische Ausland führt. Am wahrscheinlichsten im Sommer '27. Real Madrid ist natürlich für jeden Fußballer dieser Welt reizvoll. Nach seiner Zeit als Jugendspieler bei Manchester City dürfte Nmecha ein Engagement in der Premier League aber am ehesten im Sinn haben.Befeuert wird das durch die Tatsache, dass er auf der Insel als "homegrown player" gilt. Also als Spieler, der vor seinem 21. Geburtstag mindestens drei Jahre bei einem englischen Klub ausgebildet wurde. Mindestens acht solcher Profis muss jedes Premier-League-Team im Kader haben.
Spekuliert wird längst über das Interesse beider Manchester-Klubs United und City. Auch Liverpool wird immer als potenzieller Abnehmer genannt. Alle drei hätten keine großen Probleme, 2027 oder '28 die Ausstiegsklausel zu ziehen. Allen dreien wäre es auch zuzutrauen, schon diesen Sommer rund 120 Millionen Euro in die Hand zu nehmen.Sollte Nmecha bei der WM weiter brillieren und das DFB-Team weit kommen, könnte dieses Szenario umso akuter werden. Bis dahin ist die realistischste Prognose, dass Nmecha noch mindestens ein Jahr in Dortmund verbringt und bei weiter guten Leistungen dann dank seiner Ausstiegsklausel in die Premier League wechseln.







































