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·06 de julho de 2026
Nmecha und Stiller: Warum englische Klubs die DFB-Mittelfeldstrategen umwerben

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Das deutsche WM-Aus in der Runde der 32 wirkt nach, doch nicht für jeden DFB-Profi hat das frühe Turnier-Ende den Marktwert gedrückt. Gleich zwei Mittelfeldspieler der Nationalmannschaft stehen trotz des enttäuschenden Abschneidens hoch im Kurs: Felix Nmecha (25) von Borussia Dortmund und Angelo Stiller (25) vom VfB Stuttgart. Besonders Klubs aus der Premier League sollen die beiden Strategen auf dem Zettel haben.

Felix Nmecha bejubelt sein Tor im WM-Gruppenspiel gegen Curaçao in Houston: In Dortmund und bei der Nationalmannschaft zählte der Sechser zu den wenigen deutschen Gewinnern des Turniers. (Copyright Lars Baron / Getty Images)
Nmecha gehörte nach einer starken Saison beim BVB auch bei der WM zu den wenigen deutschen Gewinnern. Der körperlich robuste Sechser wird seitdem immer wieder mit Liverpool, Manchester City und Manchester United in Verbindung gebracht. Beim FC Newcastle ist das Interesse ebenfalls hinterlegt, doch Nmecha soll einen Wechsel zu einem größeren Namen bevorzugen.
Beim BVB ist der Nationalspieler eigentlich als tragende Säule eingeplant, sein Vertrag läuft bis 2030. Weil Dortmund aber wenig Spielraum für Transfers hat, könnte ein Verkauf gleich mehrere Baustellen im Kader finanzieren. Die wichtigsten Eckdaten:
Auf der Insel könnte auch der zweite deutsche Kandidat unterkommen. Weil Newcastle Sandro Tonali für rund 100 Millionen Euro an Tottenham abgibt, benötigt der Klub Ersatz im Zentrum. Dort rückt Stiller in den Fokus.

Angelo Stiller im Zweikampf beim Abschlusstraining der DFB-Auswahl am Frankfurter Campus: Beim VfB Stuttgart dirigiert der 25-Jährige das Mittelfeld. (Copyright Alexander Hassenstein / Getty Images)
Beim VfB Stuttgart ist der Taktgeber der verlängerte Arm von Trainer Sebastian Hoeneß. Bei der WM kam Stiller allerdings nur zu einem Kurzeinsatz in der zweiten Hälfte des Gruppenspiels gegen Ecuador (1:2). Unverkäuflich ist Stuttgarts Schlüsselspieler trotzdem nicht:
Die Konstruktion ist pikant: Die Höhe der Klausel war an den WM-Verlauf gekoppelt. Je weiter die DFB-Elf gekommen wäre, desto länger hätte die Regelung gegolten. Nach dem frühen Aus kann der VfB die Klausel nun zeitnah aufheben und eine Ablöse frei verhandeln, ohne sie vorher teuer abkaufen zu müssen.
Sportlich war das Turnier für die deutsche Nationalmannschaft eine Enttäuschung: Das Team schied bereits im Sechzehntelfinale nach einem 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay aus, Bundestrainer Julian Nagelsmann trat anschließend zurück. Ein Rückblick auf alle Partien findet sich im WM-2026-Spielplan.
Für Nmecha und Stiller überlagert die Transferfrage die sportliche Ernüchterung. Beide Vereine stehen vor einer Richtungsentscheidung: Dortmund könnte mit einem Nmecha-Verkauf gleich mehrere Positionen aufwerten, Stuttgart profitiert von der frei gewordenen Klausel. Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob die Premier League am Ende beide Deutschen anlockt.







































