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·08 de abril de 2026
„Noch nicht das Ende“: SC Freiburg vor Highlight gegen Celta Vigo

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Den Bayern-Frust im Eiltempo abgeschüttelt, den größten Europapokal-Abend der Vereinsgeschichte vor Augen: Der SC Freiburg startet mit dem Viertelfinal-Hinspiel gegen Celta Vigo in seine Wochen der Wahrheit – und hat Großes vor. „An einen Viertel- oder Halbfinalisten erinnert man sich in zehn Jahren vielleicht eher weniger. Es ist wichtig, dass jeder im Verein weiß, dass das noch nicht das Ende sein muss“, sagte Abwehrchef Matthias Ginter im kicker und gab damit die Marschroute vor.
Erst die beiden spanischen Nächte in der Europa League, dann das Derby im Pokal-Halbfinale gegen Stuttgart und dazwischen der Kampf um Rang sieben in der Liga – in sechs Spielen innerhalb von 18 Tagen entscheidet sich für die Breisgauer im April der Ausgang der Saison. „Es ist noch alles drin“, betonte Ginter: „Etwas Besonderes erreichen zu können, ist weiter mein Antrieb.“ Dies ist mit dem ersten internationalen Viertelfinal-Einzug der Historie bereits gelungen.
„Das ist auf jeden Fall ein Highlight, das wir in Freiburg noch nie so hatten“, sagte Angreifer Lucas Höler mit Blick auf das Heimspiel am Donnerstag (21.00 Uhr/RTL) gegen Celta Vigo. Verein und Fans fiebern seit dem souveränen Achtelfinal-Erfolg gegen KRC Genk auf diese Partie hin, die Tickets waren im Eiltempo vergriffen. Die späte und extrem bittere 2:3-Pleite gegen Bayern München nach 2:0-Führung soll gegen den spanischen Tabellensechsten als Mutmacher dienen.
„Die haben natürlich eine hohe Qualität, aber wenn mir mit der Intensität spielen wie gegen die Bayern, dann können wir sie schlagen“, sagte Angreifer Igor Matanovic: „Wir gehen mit 120 Prozent da rein.“ Die Leistung gegen die Bayern sei die „Grundlage für die kommenden Aufgaben. Idealerweise müssen wir an diese Leistung anknüpfen“, ergänzte Trainer Julian Schuster: „Das brauchen wir, wenn wir gegen Mannschaften spielen, die dieses Niveau haben.“
Generell wolle er aber gar nicht zu viel Druck auf diese Partien bringen. „Es gab Zeiten, da haben wir uns über den Klassenerhalt oder den Aufstieg gefreut“, erklärte der Coach: „Jetzt dürfen wir uns über den Einzug ins Viertelfinale der Europa League freuen. Es ist toll, dass die Reise weitergeht.“ Erst zum sechsten Mal überhaupt ist der Sport-Club im Europapokal vertreten, das Höchste der Gefühle waren in der Europa League die Achtelfinal-Knockouts gegen Juve (22/23) und West Ham (23/24).
Deshalb, sagte Schuster, seien diese magischen internationalen Viertelfinal-Abende bei aller Sehnsucht nach dem Weiterkommen auch ein Stück weit zu genießen.









































