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·22 de março de 2026
Nur noch Relegation? Wolfsburg blickt bange auf St. Pauli-Spiel

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·22 de março de 2026

Beim VfL Wolfsburg ist die Lage nach der nächsten Niederlage dramatischer denn je. Das 0:1 im Heimspiel gegen Werder Bremen hat die Wolfsburger weiter tief in den Tabellenkeller gedrückt – und den Fokus im Abstiegskampf endgültig verschoben.
Der direkte Klassenerhalt rückt in immer weitere Ferne. Realistisch scheint für den VfL aktuell nur noch ein Ziel: Platz 16 und damit die Relegation.
Mit 21 Punkten steht Wolfsburg weiterhin auf Rang 17. Drei Zähler davor liegt der FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz. Die Hamburger haben allerdings noch ein Spiel in der Hinterhand und treffen am Sonntagabend auf den SC Freiburg.
Aus Wolfsburger Sicht ist die Ausgangslage klar: Alles, was nicht ein Sieg für St. Pauli ist, würde die minimale Hoffnung am Leben halten. Im Idealfall verlieren die Hamburger, sodass der Abstand bei drei Punkten bleibt.
Denn eines steht bereits fest: Am letzten Spieltag kommt es zum direkten Duell zwischen Wolfsburg und St. Pauli in Hamburg. Ein echtes Endspiel, in dem der VfL die Chance hätte, doch noch auf den Relegationsplatz zu springen.
Die Ausgangslage hätte am Wochenende deutlich verbessert werden können – doch stattdessen setzte es gegen Bremen die nächste Enttäuschung. Es war bereits die 16. Niederlage der Saison, während die Wolfsburger nun seit zehn Spielen auf einen Sieg warten.
Dabei war die Leistung über weite Strecken keineswegs so schlecht, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Wolfsburg erspielte sich zahlreiche Chancen, scheiterte jedoch immer wieder am Bremer Torhüter oder an sich selbst.
Die Quittung folgte in der 68. Minute: Mit ihrem ersten ernsthaften Abschluss in der zweiten Halbzeit trafen die Gäste zum entscheidenden 1:0. In der Schlussphase fehlten dem VfL dann die Mittel, um noch einmal zurückzukommen. Stattdessen sah Moritz Jenz in der Nachspielzeit auch noch die Gelb-Rote Karte.
Überschattet wurde das Spiel bereits vor dem Anpfiff von Zwischenfällen rund um das Stadion. Nach Angaben des Vereins kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Werder-Anhängern und Ordnern, als nicht genehmigte Fan-Utensilien in den Gästeblock gebracht werden sollten.
Die Polizei griff ein, mehrere Personen wurden festgenommen. Die Ereignisse trugen zusätzlich zu einer aufgeheizten Atmosphäre bei, in der der sportliche Druck ohnehin enorm war.
Für den VfL Wolfsburg wird die Situation damit immer prekärer. Während Bremen sich mit dem Sieg weiter absetzen konnte, bleibt den Wolfsburgern kaum noch Spielraum. Die Mannschaft von Dieter Hecking steht nun vor der Aufgabe, in den verbleibenden Spielen nahezu fehlerfrei zu punkten – und gleichzeitig auf Patzer der Konkurrenz zu hoffen. Der Blick richtet sich dabei vor allem auf St. Pauli. Denn nur über den Relegationsplatz scheint der Klassenerhalt aktuell noch erreichbar.
Die Hoffnung lebt – wenn auch nur noch auf Sparflamme. Sollte es dem VfL gelingen, den Abstand auf St. Pauli bis zum letzten Spieltag in Reichweite zu halten, könnte es am 16. Mai zum entscheidenden Duell kommen.
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