Borussia Dortmund
·28 de abril de 2026
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Ausgangslage Selbst Niko Kovac sparte nach dem Halbfinaleinzug Mitte März nicht mit Lob: „Gratulation an die Jungs und das komplette Trainerteam. Das Halbfinale bei diesem Turnier zu spielen, ist sicherlich sehr schön“, sagte der Bundesliga-Coach des BVB nach dem 2:0 des Nachwuchses im Viertelfinale gegen Everton. Drei Siege in der Vorrunde gegen Leeds United (3:0), West Ham United (2:1) sowie den AFC Sunderland (3:1) hatten der Borussia bei nur einer Niederlage gegen Manchester United (0:2) den Gruppensieg beschert. Sechs Wochen nach dem Erfolg gegen Everton soll nun gegen Real Sociedad der nächste Schritt folgen. „Diesen Höhepunkt am Ende der Saison haben wir uns erarbeitet. Wir sind nur noch zwei Spiele von einem Titel entfernt – das macht es natürlich besonders“, sagt U19-Coach Felix Hirschnagl, der die Mannschaft als Cheftrainer betreuen wird. Unterstützung erhält er von U23-Trainer Daniel Rios.
PersonalDer BVB trat im bisherigen Turnierverlauf mit einer der jüngsten Mannschaften an. Im Viertelfinale gegen Everton lag das Durchschnittsalter der Startelf bei nur 19,1 Jahren, während Real Sociedad auf 20,8 Jahre kam. Für Hirschnagl ist das kein Nachteil: „Es ist auf jeden Fall schon Herrenfußball. Wir gehen das sehr jung an, das ist für uns eine große Herausforderung – aber wir wollen trotzdem konkurrenzfähig sein.“
Die Vorbereitung war überschaubar: Vor der Abreise am Dienstagnachmittag nach London standen lediglich zwei gemeinsame Trainingseinheiten und eine Videositzung auf dem Programm. Verzichten muss die Borussia auf den rekonvaleszenten Mussa Kaba sowie auf Samuele Inacio, der zuletzt gegen den SC Freiburg erstmals in der Bundesliga-Startelf stand. Dafür kehrt Taycan Etcibasi zurück, der mit drei Treffern bester Dortmunder Torschütze im Turnier ist. Inacio, Mathis Albert, Thierry Tazemeta und Romeo Ritter kamen bislang in allen fünf Spielen zum Einsatz.
Der Kader: Aaron Held, Jan-Mattis Wehrbein; Danylo Krevsun, Jan-Luca Riedl, Luca Reggiani, Romeo Ritter, Almugera Kabar, Miguel Adje, Tony Reitz, Luke Fahrenhorst, Enzo Duarte dos Santos, Tom Faust, Justin Hoy, Fadi Zarqelain, Ousmane Diallo, Mathis Albert, Taycan Etcibasi
Gegner Der Halbfinalgegner aus dem spanischen Norden wird zur echten Reifeprüfung. Wie der BVB zog auch San Sebastian als Gruppensieger für die K.-o.-Runde - nach Spielen gegen Newcastle United (0:0), Brighton & Hove Albion (2:1), FC Chelsea (3:2) und Nottingham Forest (1:0). Besonders eindrucksvoll präsentierten sich die Basken beim klaren 3:0 im Viertelfinale gegen Crystal Palace. „Das ist die bisher anspruchsvollste Aufgabe. San Sebastián ist spielerisch sehr stark – eine typische spanische Mannschaft, die viel Ballbesitz hat und kreativ agiert. Wir müssen ihnen die Spielfreude nehmen“, sagt Hirschnagl.
ElitetreffenDer seit der Saison 2014/15 ausgetragene Premier League International Cup ist traditionell hochkarätig besetzt. In dieser Ausgabe nahmen jeweils 16 englische und 16 internationale Teams teil. Nur die beiden Besten jeder der vier Gruppen erreichten die K.-o.-Phase. Aus Deutschland waren neben dem BVB auch Borussia Mönchengladbach und RB Leipzig vertreten, die jedoch bereits in der Vorrunde ausschieden. Auch namhafte Klubs wie Manchester City, Juventus Turin, Paris Saint-Germain, der FC Chelsea und Benfica Lissabon mussten früh die Segel streichen. Neben Dortmund und San Sebastián komplettieren Dinamo Zagreb und Real Madrid das Halbfinale. Das Endspiel ist für den 20. Mai angesetzt, der Austragungsort steht noch nicht fest.
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