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·04 de março de 2026
NZZ: BVB-Niederlage gegen Bayern zeigt Grenzen des Dortmunder Geschäftsmodells

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Das 2:3 des BVB im Topspiel gegen den FC Bayern München beendete nicht nur alle realistischen Meisterschaftsträume der Dortmunder. Ihnen wurden auch trotz des knappen Ergebnisses die Grenzen aufgezeigt, kommentiert in der Neuen Zürcher Zeitung Stefan Osterhaus. Nicht allein die Grenzen des aktuellen Kaders, sondern auch jene des eigenen Geschäftsmodells.
BVB-Trainer Niko Kovac schwärmte im Anschluss an die Partie von der Klasse des FC Bayern – womit er gleichzeitig ein Statement über den eigenen Kader setzte, befindet Stefan Osterhaus. Dabei habe die Partie alle Erwartungen an ein solches Spitzenspiel erfüllt. Auch die Dortmunder zeigten Härte, Tempo und technische Raffinesse. Zudem war allzeit erkennbar, dass auch der BVB den Willen besaß, die Initiative an sich zu reißen.
Der Vorteil des FC Bayern München lag aber in der Qualität seiner Individualisten. Diese überwiege jene des BVB „deutlich“, muss Osterhaus feststellen – wie im Anschluss auch Dortmunds Trainer Niko Kovac öffentlich geurteilt hatte. Das daraus resultierende Dilemma betreffe aber nicht allein den BVB, sondern die gesamte Bundesliga.

Foto: IMAGO
„Geradezu entrückt“ seien die Bayern dem Rest der Liga. Einzig derzeit denkbares Gegenmittel sei eine solche Leistung, wie sie der BVB am Samstag zeigte. Dass selbst diese dann doch nicht reiche, liege an Spielern von europäischem Top-Niveau wie Harry Kane, Luis Diaz oder Michael Olise. Ein Niveau, das der Kader des BVB nicht hergebe.
Was nichts anderes als Teil des etablierten Geschäftsmodells von Borussia Dortmund sei. „Es geht darum, Talente zu erspähen, bevor es die Konkurrenz tut.“ Und darin war der BVB lange ausgezeichnet, wenn man an Dembele, Haaland, den älteren Bellingham oder Jadon Sancho denke. Momentan befinde sich niemand mit vergleichbarem Potenzial im BVB-Kader.
Was wiederum nicht in der Schuld Niko Kovac‘ liege, der für Osterhaus bei vielen Fans zu schlecht wegkomme. Ein „Zauberer“ sei dieser nicht, sein Fußball selten spektakulär. Aber Kovac demonstriere eine „hohe Konstanz“ in seiner Arbeit. Die aktuellen 52 Punkte für Schwarzgelb seien ebenso beachtlich, wie dass man einzig gegen eben jenen FC Bayern bislang in der Bundesliga verlor.
Die völlig feststehende Hierarchie in der Liga aber sei mit dem Hergang des Spiels vom Samstag „klarer nicht vorstellbar“. Für Kovac bleibe mit seinem BVB kein anderes Ziel erreichbar als den zweiten Platz zu verteidigen und sich souverän für die Champions League zu qualifizieren.









































