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·19 de junho de 2026

Ole Werner reagiert auf überraschendes Leipzig-Aus

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Am Mittwochabend hat RB Leipzig die Entlassung von Ole Werner bekannt gegeben. Der Trainer muss nach nur einem Jahr seine Koffer packen – obwohl er zuvor die sportlich gesteckten Ziele erreichen konnte. Dass er trotzdem gehen musste, begründete RBL-Geschäftsführer Marcel Schäfer mit einer intensiven Analyse, die gezeigt habe, "dass eine inhaltliche Weiterentwicklung und eine veränderte Herangehensweise für die vor uns liegenden Aufgaben erforderlich sind". Mit Martin Demichelis soll nun ein Trainer kommen, der im Vergleich zu Werner auf deutlich mehr Pressing setzt.

Werner, der von seinem Aus nicht weniger überrascht gewesen sein dürfte als die Fans, reagierte auf LinkedIn zu der Entscheidung der Roten Bullen – und gab sich dabei sauber und fair. Ein Nachtreten, wie man in solch einer Situation erwarten könnte, gab es nicht."Vor einem Jahr sind wir mit dem klaren Auftrag angetreten, RB zurück ins internationale Geschäft zu führen, der Mannschaft ein neues Gesicht in Auftreten und Spielweise zu geben und dabei eine neue, für die Zukunft tragfähige Hierarchie in der Kabine zu bilden. Viele Veränderungen wurden vorgenommen. Ein Jahr später können wir festhalten, dass wir es gemeinsam geschafft haben, diesen Auftrag zu erfüllen", hielt Werner fest und unterstrich: "Vieles von dem Erreichten fühlt sich heute selbstverständlich an. Vor einem Jahr gab es viele, die uns das nicht zugetraut hätten. Der Verein ist wieder auf Kurs!" Der 38-Jährige dankte seinen Spielern "für ihren Einsatz, ihr Vertrauen in mich und ihre gegenseitige Unterstützung in allen Phasen". Die Professionalität und Leidenschaft der Mannschaft habe sie "auch durch schwierige Phasen getragen", so Werner. "Ihr seid im wahrsten Sinne ein Team! Ich habe jeden Moment mit euch genossen, es war mir eine Ehre!"


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Schäfer wird als einziger Boss erwähnt

Seinem Staff und Trainerteam dankte Werner für "einen großartigen Job", ihre Loyalität und das Vertrauen "in einem Jahr des Umbruchs und der Veränderungen". Vom Verein wurde Geschäftsführer Marcel Schäfer als einziger erwähnt – laut Medienberichten war er es, der Werner gerne halten wollte. Die Red-Bull-Bosse um Jürgen Klopp waren jedoch für das Aus verantwortlichen und erhielten von Werner folglich auch keine Erwähnung. "Und zu guter Letzt ein Dank an euch Fans! Auf euch konnten wir zählen, ihr wart unser 12. Mann und habt Leipzig zu einem Ort gemacht, an dem ich mich jederzeit willkommen gefühlt habe", führte Werner aus. "Ich wünsche euch allen von Herzen nur das Beste und viel Erfolg! Danke für jeden Moment und auf Wiedersehen!"

Ein Abschiedspost mit Klasse. Chapeau, Ole Werner.

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