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·26 de junho de 2026

One-Man-Show vom Weltfußballer: Frankreich schlägt auch Norwegens B-Elf

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Frankreich hat die Gruppenphase mit der perfekten Ausbeute von neun Punkten beenden. Beim 4:1 gegen Norwegen überragte Ousmane Dembelé.

Beide Mannschaften konnten entspannt in den letzten Spieltag der Gruppe I gehen. Sowohl Norwegen als auch Frankreich hatten ihre Duelle mit Senegal und dem Irak gewonnen und waren bereits sicher weiter. Norwegen-Coach Stale Solbakken schien dem möglichen Gruppensieg keine große Bedeutung beizumessen, gleich neunmal wechselte der Trainer in seiner Startelf.


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Selbst die Unterschiedsspieler Erling Haaland und Martin Ödegaard nahmen auf der Bank Platz. Guy Stephan, der Didier Deschamps nach dem Tod seiner Mutter vertrat, schickte dagegen trotz vier personellen Änderungen eine Menge  Star-Power des Titelkandidaten auf den Rasen.

Dembelé belohnt starkes Frankreich früh

Frankreich kam gegen die durchrotierten Skandinavier von Beginn an besser ins Spiel. Schon in der ersten Minute verpasste Kylian Mbappé sein 17. WM-Tor nur um Zentimeter, sein Schuss prallte von der Unterkante der Latte knapp vor die Linie. Norwegens Ersatzkeeper Egil Selvik konnte sich wenig später gegen Manu Konés Versuch erstmals auszeichnen (4.), musste dann aber doch hinter sich greifen. Über Desire Doué und Mbappé landete der Ball bei Dembelé, der einen Haken schlug und mit rechts hoch ins lange Eck abschloss (7.). Leo Östigaard verhinderte mit einer Grätsche gegen Olise das 0:2 (13.).

Nach einer Viertelstunde meldete sich auch die Solbakken-Elf mal offensiv an, Jörgen Strand Larsens Volley flog aber knapp drüber (15.). Trotz der Chance blieb Frankreich klar am Drücker und legte beeindruckend nach. Dembelé legte sich den Ball rechts vor dem Strafraum zurecht und schlenzte traumhaft zu seinem zweiten Treffer in die lange Ecke (20.). Die komfortable Führung ließ Les Bleus jedoch kurz nachlässig werden. Direkt nach dem Dembelé-Tor wurde Thelo Aasgaard im Strafraum gar nicht angegriffen und verwandelte wuchtig zum Anschlusstreffer (21.).

Doch auch die Antwort der Franzosen ließ nicht lange auf sich warten. Erneut war es der überragende Dembelé, der mit einem Abziehbild seines zweiten Tores den Dreierpack schnürte. Erneut durfte sich der Weltfußballer den Ball auf den linken Fuß legen und erneut schlenzte er unhaltbar in die linke Ecke (32.).

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Foto: Getty Images

Strand Larsen zu ungenau: Maignan pariert Elfmeter

Nach dem Seitenwechsel kam Norwegen gut aus der Kabine. Oscar Bobb ließ Theo Hernandez im Strafraum alt aussehen und wurde von ehemaligen Milan-Verteidiger von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß übernahm Strand Larsen, scheiterte mit seinem schwachen Versuch aber an Mike Maignan (50.).

Auf der anderen Seite arbeitete Mbappé weiter an seinem ersten Tor des Tages, hatte aber weiterhin kein Glück im Abschluss. Sein Schuss aus der zweiten Reihe flog knapp über den Kasten (56.). Mit dem Tempo und der Intensität der ersten Halbzeit konnte der zweite Spielabschnitt allerdings bis zur Trinkpause nicht mithalten.

Auf norwegischer Seite war es meist Fulham-Angreifer Bobb, der für Gefahr sorgte. Der junge Außenstürmer tauchte in der 72. Minute frei vor Maignan auf, der Keeper parierte jedoch erneut stark gegen den Flachschuss aus kurzer Distanz. Beide Teams nahmen den Fuß weiter vom Gaspedal, in der Schlussphase ließ Frankreich aber doch nochmal die Muskeln spielen und setzte durch einen Kopfball von Desire Doué den verdienten 4:1-Schlusspunkt für den Vize-Weltmeister (90+4.).

Frankreich trifft im Sechzehntelfinale nun auf einen Gruppendritten der Gruppen D, F, G oder H. Norwegen bekommt es mit der Elfenbeinküste zu tun.

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Foto: Getty Images

Spielschema

Norwegen: Selvik – Aursnes, Falchener (66. Langaas), Östigaard, Björkan (46. Pedersen) – Berge, Thorstvedt (46. Thorsby), Aasgaard – Bobb (83. Hauge), Strand Larsen, Schjelderup (83. Nusa)

Frankreich: Maignan – Koundé (87. Gusto), Upamecano (76. Konaté), Lacroix, Theo – Tchouameni, Koné, Dembelé (64. Barcola), Olise (64. Cherki), D. Doué – Mbappé (87. Mateta)

Tore: 0:1 Dembelé (7.), 0:2 Dembelé (20.), 1:2 Aasgaard (21.), 1:3 Dembelé (32.), 1:4 Doué (90+4.).

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