Frühes-Tor.de
·10 de julho de 2026
Paris Brunner und Kollegen: Können Deutschlands U17-Weltmeister Klopp schon helfen?

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·10 de julho de 2026

Bild: Mateo Villalba Sanchez/Getty Images for DFB
Jürgen Klopp wird als Bundestrainer den Neuaufbau der Nationalmannschaft vorantreiben. Können dabei schon erfolgreiche Talente mithelfen?
Regelmäßig wird über den deutschen Nachwuchs und seine schlechte Ausbildung geklagt. Andererseits hat Deutschland eine ungemein starke junge Generation hervorgebracht. Die Rede ist von jener Generation, die 2023 in beeindruckender Weise für Deutschland die U17-Weltmeisterschaft gewann.
Allerdings geht es nicht nur um die Ausbildung, sondern auch um die Förderung der Talente. Die größte Hürde in Deutschland ist der Sprung von den Jugendteams in den Herrenbereich. In Ländern wie Spanien und Frankreich gelingt der Übergang besser.
Dennoch sei die Frage erlaubt: Können die U17-Weltmeister von 2023 dem künftigen Bundestrainer Jürgen Klopp beim Neuaufbau der deutschen Nationalmannschaft schon helfen? Frühes-Tor.de nennt jene vier Spieler, die voraussichtlich in den kommenden zwei Jahren bei Klopp anklopfen können.
Zu den bekanntesten Namen dieser Generation zählt Paris Brunner. In der Jugend spielte der heute 20-Jährige für Essen, Bochum und Dortmund, dann konnte er sich mit dem BVB nicht auf einen Plan für die Zukunft einigen. So zog Brunner 2024 ins Ausland, zunächst auf Leihbasis zu Cercle Brügge, nun ist er seit 2025 direkt bei der AS Monaco im Einsatz. In der letzten Saison bestritt er sieben Kurzeinsätze in der Ligue 1. Der äußerst talentierte Mittelstürmer startet also langsam im Profibereich durch, benötigt aber vermutlich noch etwas Zeit, um sich bei einem Klub wie Monaco zu etablieren.
Ein U17-Weltmeister hat es bereits in den deutschen Kader für die WM 2026 geschafft: Assan Ouédraogo. Der zentrale offensive Mittelfeldspieler, ausgebildet beim FC Schalke und nun bei RB Leipzig, wurde für den verletzten Lennart Karl nachnominiert. Der Leipziger wird seine nächsten Schritte in Bundesliga und Champions League machen und könnte ab Herbst zum neuen Kader von Klopp gehören.
Ebenfalls in den Startlöchern für Klopp dürfte Finn Jeltsch stehen. Der 19 Jahre alte Innenverteidiger wagte in der Rückrunde 2024/25 den Sprung von Zweitligist 1. FC Nürnberg zum VfB Stuttgart. Mit dem VfB gewann Jeltsch den DFB-Pokal und spielt nun Champions League. Bei den Schwaben ist Jeltsch bereits Stammspieler.
Eine gute Entwicklung nimmt auch Max Moerstedt. Bei der TSG Hoffenheim gehörte der Mittelstürmer zu den Kaderspielern zwölf bis 16, er erhielt in fast jedem Bundesligaspiel als Einwechselspieler Einsatzzeiten. Hoffenheim qualifizierte sich nun für die Europa League, sodass der 20-jährige und 1,94 Meter große Moerstedt weitere wichtige Erfahrungen sammeln kann. Es fehlt noch ein wenig, um sich einen Stammplatz zu erkämpfen. Sobald ihm das gelingt, kann auch er bei Klopp anklopfen.
Für alle anderen U17-Weltmeister ist die deutsche A-Nationalmannschaft noch in weiter Ferne. Sie stecken meist noch in der 2. oder 3. Liga fest oder versuchen im Ausland ihre ersten Schritte im Profifußball zu machen. Große Hoffnungen gab es etwa bei Mittelfeldspieler Noah Darvich, der zeitweise für die Jugend des FC Barcelona spielte. Nun ist Darvich beim VfB Stuttgart unter Vertrag, wurde aber an Bundesliga-Aufsteiger SV Elversberg ausgeliehen. Viele U17-Weltmeister brauchen noch Zeit.
Brunner, Ouédraogo, Jeltsch und Moerstedt sind wohl aus dieser Generation die naheliegendsten Kandidaten für Klopp und die deutsche Nationalmannschaft, wenn es um eine zeitnahe Nominierung geht.
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