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·27 de janeiro de 2026

Reitz vor Gladbach-Abschied? Leipzig will Ausstiegsklausel drücken

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RB Leipzig will bei Rocco Reitz die Ausstiegsklausel drücken – Gladbach unter Zugzwang?

Sportlich steckt Borussia Mönchengladbach aktuell in einer schwierigen Phase. Nach drei sieglosen Bundesliga-Spielen und einem Torverhältnis von 1:8 wächst der Druck am Niederrhein spürbar. Einer der Spieler, der zuletzt zunehmend in die Kritik geraten ist, ist Vizekapitän Rocco Reitz.

Der 23-Jährige stand zwar in bislang jedem Bundesliga-Spiel auf dem Platz, doch seine Leistungen konnten zuletzt kaum überzeugen. Vor allem im defensiven Mittelfeld gelingt es Reitz nicht, gemeinsam mit Engelhardt den Sechserraum zu stabilisieren. Immer wieder wirkt sein Pressing überhastet und ineffektiv – die defensive Ordnung leidet.


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Auch offensiv bleibt Reitz deutlich hinter den Erwartungen zurück. In wettbewerbsübergreifend 22 Bundesliga-Partien gelangen ihm lediglich zwei Torvorlagen, ein eigenes Saisontor fehlt bislang komplett. Zum Vergleich: In der Saison 2023/24 erzielte Reitz als Stammspieler noch sechs Tore und bereitete drei weitere Treffer in 34 Pflichtspielen vor. Seine einstige Offensivstärke scheint ihm in den letzten beiden Spielzeiten nahezu vollständig abhandengekommen zu sein.

Zudem wirkt es so, als würde das Amt des Vizekapitäns den jungen Mittelfeldspieler zusätzlich belasten. Phasenweise wirkt Reitz gehemmt, als würde die Verantwortung auf dem Platz eher bremsen als beflügeln.

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Reitz Transfer zu RB Leipzig? – Photo by Frederic Scheidemann/Getty Images

RB Leipzig interessiert – Ausstiegsklausel im Fokus

Parallel zu den sportlichen Problemen beschäftigen sich Spieler und Klub offenbar auch mit der Zukunft. Wie Sky bereits berichtete, zeigt RB Leipzig konkretes Interesse an Rocco Reitz. Die Sachsen sehen in ihm einen möglichen Ersatz für Kevin Kampl und Xaver Schlager und könnten im Sommer die im Vertrag verankerte Ausstiegsklausel ziehen.

Diese liegt bei rund 28 Millionen Euro. Neben Leipzig sollen auch Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen sowie Brighton & Hove Albion die Situation von Reitz aufmerksam verfolgen.

Wie Transferexperte Florian Plettenberg zuletzt berichtete, hat sich RB Leipzig inzwischen detailliert über sämtliche Vertrags- und Transfermodalitäten informiert. Dabei kristallisiert sich heraus: Leipzig möchte Reitz verpflichten – aber nicht zum festgeschriebenen Preis. Ziel sei es, die Ausstiegsklausel deutlich nach unten zu verhandeln.

Gladbach unter finanziellem Druck?

Reitz steht noch bis 2028 unter Vertrag, wodurch Sportdirektor Rouven Schröder grundsätzlich eine starke Verhandlungsposition besitzt. Allerdings erschweren die zuletzt schwachen Leistungen des Mittelfeldspielers sowie die finanzielle Situation der Borussia eine harte Haltung. Einnahmen aus Spielerverkäufen sind für Gladbach essenziell – ein Umstand, den auch RB Leipzig genau kennt.

Sollte Reitz sein Leistungsniveau bis Saisonende nicht deutlich steigern, dürfte es für die Fohlen schwierig werden, auf einer Ablösesumme von 28 Millionen Euro zu bestehen.

Eine verzwickte Situation für Borussia Mönchengladbach – sportlich wie wirtschaftlich.

Wie würdet ihr in der Causa Rocco Reitz entscheiden? Verkauf im Sommer oder Vertrauen bis zur Leistungswende? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

🖊 Autor: Jan David Busch

📷 Photo by Frederic Scheidemann/Getty Images

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