Fussballnationalmannschaft.net
·29 de julho de 2026
Revolution in der Frauen-Bundesliga: Meisterschaft im Play-off-Modus geplant

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Die Frauen-Bundesliga könnte ab der Saison 2027/28 um einen Meistertitel in Entscheidungsspielen erweitert werden. Im Zuge der neuen TV-Rechtevergabe sind nach Informationen der BILD aus Senderkreisen sowohl Meister-Play-offs als auch Relegationsduelle vorgesehen.

Georgia Stanway im Einsatz für den FC Bayern München: Die englische Mittelfeldspielerin bestreitet am 9. Mai 2026 auf dem FCB Campus das Bundesligaspiel der Frauen gegen Eintracht Frankfurt. (Jasmin Walter / Getty Images Europe via Getty Images)
Die Liga arbeitet nach ihrer Loslösung vom DFB an einer umfassenden Neuausrichtung. Unter FBL-Präsidentin Katharina Kiel, 34, entwickelten Vertreter der Vereine in Arbeitsgruppen und Workshops verschiedene Konzepte, die den Wettbewerb klarer, besser planbar und für Zuschauer sowie Medien attraktiver machen sollen.
Ein Bestandteil der Reform betrifft den Spielplan. Die Spieltage sollen kompakter organisiert und auf eine kleinere Zahl fester Anstoßzeiten konzentriert werden. Dadurch soll die bisherige Verteilung der Partien auf viele verschiedene Tage und Uhrzeiten reduziert werden.
Bei der Meisterschaft stehen zwei Varianten zur Diskussion. Im klassischen Modell wäre nach 26 Spieltagen der Spitzenreiter deutscher Meister. Gleichzeitig würden der Tabellen-13. und der Tabellen-14. direkt in die 2. Liga absteigen.
Das mögliche Alternativmodell sieht insgesamt sieben zusätzliche Entscheidungsspiele vor. In den Halbfinals trifft der Tabellenerste auf den Vierten, während der Zweite gegen den Dritten antritt. Die Sieger bestreiten anschließend das Endspiel um die Meisterschaft.
Auch für den Kampf um die internationalen Plätze hätte das Format Folgen. Die beiden unterlegenen Halbfinalisten würden in einem weiteren Duell den dritten Platz ausspielen. Dieser berechtigt zur Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League.
Darüber hinaus soll die Abstiegsregelung verändert werden. Der Tabellenelfte und der Tabellenzwölfte würden zunächst gegeneinander antreten. Der Gewinner sichert sich den Verbleib in der Bundesliga. Der Verlierer erhält eine zweite Chance gegen den Sieger des Zweitliga-Play-offs zwischen dem Dritten und dem Vierten. Der Ausgang dieses Duells entscheidet über die Ligazugehörigkeit in der folgenden Saison. Der Sieger spielt in der Bundesliga, der Verlierer in der 2. Liga.
Beim amtierenden Meister Bayern München stößt der Play-off-Gedanke offenbar nicht durchweg auf Zustimmung. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen, 58, sagte: „Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich an der Stelle eher Traditionalist bin. Ich bin der Meinung, dass derjenige, der am Ende die Tabelle anführt, auch der Meister sein sollte. Aber es gibt durchaus auch andere Stimmen, und das werden wir diskutieren.“
Die derzeitigen Fernsehverträge der Frauen-Bundesliga laufen seit der Saison 2024/25. Noch der DFB hatte die Vereinbarungen mit ARD, ZDF, MagentaTV, DAZN, Sport1 und Sky ausgehandelt. Die 14 Klubs erhalten daraus zusammen jährlich 5,2 Millionen Euro. Die nächste Vergabe der TV-Rechte ist für die Saison 2027/28 geplant.







































