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·31 de março de 2026
Rummenigge ruft zum Handeln auf – es geht um über eine Milliarde Euro

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·31 de março de 2026

Karl-Heinz Rummenigge hat in dieser Woche dem spanischen Medium AS ein Interview gegeben. Das Gespräch drehte sich hauptsächlich um das bevorstehende Champions-League-Spiel zwischen Real Madrid und FC Bayern München. Dabei wurden jedoch auch mehrere interessante Themen angesprochen. Eines davon war die Frage der Vergütungen für Spielerberater.
Laut Rummenigge stellen die hohen Provisionen für Spielerberater ein ernsthaftes Problem im heutigen Fußball dar.
Wie der ehemalige Bayern-Spieler betonte, haben die Fußballklubs allein im vergangenen Sommer über eine Milliarde Euro an Berater gezahlt. Zum Vergleich: Vor fünf Jahren lag diese Summe noch bei rund 500 Millionen Euro.
„Wenn Bayern einen Spieler aus Freiburg kauft, Freiburg wiederum einen aus Mainz verpflichtet und Mainz dann erneut einen Spieler kauft, bleibt das Geld im Fußball. Was die Berater einstreichen, tut das nicht – und das schadet unserem Sport erheblich“, erklärte Rummenigge.
Als Mitglied des Aufsichtsrats des FC Bayern kündigte Rummenigge entschlossene Maßnahmen des Klubs in dieser Angelegenheit an. Seiner Meinung nach wäre die beste Lösung die Einführung einer Obergrenze für Beraterprovisionen. Derzeit erhalten Berater im Schnitt etwa 10 % des Jahresgehalts eines Spielers. Diese Quote sollte seiner Ansicht nach auf maximal 5 % begrenzt werden.
Rummenigge räumt jedoch ein, dass dies ein komplexer Prozess ist. Eine solche Reform müsste von FIFA umgesetzt werden. Bislang stehen deutsche Gerichte solchen Maßnahmen eher kritisch gegenüber. Hoffnung kommt jedoch von Seiten der Europäischen Union, die das Problem erkannt hat und sich bewusst ist, dass die Einnahmen der Berater inzwischen außer Kontrolle geraten sind.
Im Interview mit AS wurde zudem auch die Frage diskutiert, ob Vinícius Júnior zum FC Bayern passen würde.
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