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·07 de julho de 2026
Schweiz-Pressekonferenz vor Kolumbien-Kracher: Yakin warnt vor der Härte des Geheimfavoriten

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Achtelfinale der WM 2026: Mit dem Duell gegen Kolumbien steht für die Schweiz am Dienstagabend (7. Juli, 22:00 Uhr MESZ) im BC Place von Vancouver ein historisches Spiel auf dem Programm. Die Nati will erstmals seit 1938 wieder ein WM-Viertelfinale erreichen, trifft dabei aber auf eine der bislang stabilsten Mannschaften des Turniers. Auf der Pressekonferenz vor der Partie zeigte sich Nationaltrainer Murat Yakin überzeugt vom eigenen Team, warnte jedoch eindringlich vor der Intensität und Qualität des Gegners. Auch Verteidiger Nico Elvedi blickte selbstbewusst auf die Herausforderung.

Nationaltrainer Murat Yakin und Nico Elvedi stellen sich vor dem WM-2026-Achtelfinale zwischen der Schweiz und Kolumbien den Fragen der Medien. (Screenshot: FIFA)
Schweiz - Kolumbien1/8
Di 07.07. · 22:00 Uhr · ARD
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Für Murat Yakin besitzt das Achtelfinale einen besonderen Stellenwert. Der Nationaltrainer machte deutlich, dass ein K.o.-Spiel bei einer Weltmeisterschaft für jeden Beteiligten etwas Außergewöhnliches sei. Die Vorfreude innerhalb der Mannschaft sei in den Trainingseinheiten deutlich zu spüren gewesen, ebenso die Unterstützung der Fans aus der Heimat.
Yakin erwartet ein offenes Spiel und ist überzeugt, dass die Schweiz mit ihrer Spielweise jeden Gegner vor Probleme stellen kann. Entscheidend werde sein, den eigenen Stil konsequent auf den Platz zu bringen.
Besonders ausführlich sprach Yakin über den kommenden Gegner. Er bezeichnete Kolumbien als extrem kampfstarke Mannschaft, die jeden Zweikampf mit großer Leidenschaft führe. Die Südamerikaner würden robust, aber fair auftreten und über Spieler verfügen, die auf jeder Position den Unterschied ausmachen könnten.
Vor allem die Mischung aus körperlicher Intensität und individueller Qualität imponiere dem Schweizer Trainer. Seine Mannschaft müsse dagegenhalten, dürfe sich nicht provozieren lassen und gleichzeitig ihre eigenen Stärken ausspielen. Gelinge es, den Ball gut laufen zu lassen und die Umschaltmomente zu nutzen, sehe er durchaus Chancen für die Nati.
Auch Nico Elvedi wurde auf Kolumbiens Starspieler Luis Díaz angesprochen. Der Innenverteidiger kennt den Offensivspieler bestens und beschrieb ihn als außergewöhnlichen Fußballer, der seine Klasse über Jahre hinweg konstant unter Beweis gestellt habe.
Elvedi deutete an, dass Díaz einer der wichtigsten Akteure Kolumbiens sei und die Schweizer Defensive deshalb besonders aufmerksam agieren müsse, um dessen Einfluss auf das Spiel möglichst gering zu halten.
In Vancouver rechnet die Schweiz mit einer gewaltigen Unterstützung für die kolumbianische Mannschaft. Yakin erklärte, dass die gelben Trikots der südamerikanischen Fans bei den bisherigen WM-Partien kaum zu übersehen gewesen seien.
Dennoch sieht der Trainer darin keinen Nachteil. Seine Spieler seien darauf vorbereitet und müssten sich während der Partie ohnehin ausschließlich auf Ball und Gegner konzentrieren. Die Atmosphäre gehöre zu einer Weltmeisterschaft dazu und könne sogar zusätzliche Motivation liefern.
Nico Elvedi zeigte sich überzeugt, dass die Schweiz optimal auf das Achtelfinale vorbereitet ist. Die Mannschaft habe ein gelungenes Abschlusstraining absolviert und gehe mit großer Überzeugung in die Partie. Jeder Spieler wolle seinen Beitrag leisten, unabhängig davon, ob er von Beginn an oder als Einwechselspieler zum Einsatz komme.
Gleichzeitig machte der Verteidiger deutlich, dass Kolumbien eine enorme Herausforderung darstelle. Dennoch sei die Schweiz überzeugt, mit einer konzentrierten Leistung ihr eigenes Spiel durchsetzen zu können.
Dass die Schweiz Geschichte schreiben kann, sei laut Elvedi allen Spielern bewusst. Der Innenverteidiger betonte, dass die Mannschaft wisse, welche Bedeutung dieses Achtelfinale für den Schweizer Fußball habe.
Die Unterstützung aus der Heimat nehme das Team deutlich wahr und wolle den Fans mit einer starken Leistung etwas zurückgeben. Nach den überzeugenden Auftritten im bisherigen Turnier glaubt Elvedi daran, dass die Nati den nächsten historischen Schritt schaffen kann.
Für einen lockeren Moment sorgte Yakin mit einer Szene aus dem Abschlusstraining, die in den sozialen Netzwerken große Aufmerksamkeit erhielt. Dort versenkte der ehemalige Nationalspieler einen Eckball direkt im Tor. Der Trainer erklärte schmunzelnd, dass der Treffer eher spontan entstanden sei, nachdem die Standards zuvor nicht ganz nach Wunsch verlaufen waren. Dass der erste Versuch direkt gelang, sei allerdings auch für ihn selbst eine Überraschung gewesen.
Wer Murat Yakins und Nico Elvedis Aussagen vor dem Achtelfinale im Original hören möchte, findet hier die komplette Pressekonferenz der Schweiz vor dem Duell mit Kolumbien.


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