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·15 de abril de 2026

Seit zwei Spielen im Amt: Machen sich die ersten Stellschrauben von René Wagner bemerkbar?

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Seit zwei Spielen im Amt: Machen sich die ersten Stellschrauben von René Wagner bemerkbar?

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Simon Bartsch

15 April, 2026

Seit drei Wochen hat der FC einen neuen Coach. Zumindest tabellarisch hat sich seitdem einiges verändert. Doch auch auf dem Platz und in der Statistik sind die ersten Fortschritte erkennbar beim 1. FC Köln: Das hat René Wagner bislang verändert.

Die Befürchtungen waren bei einigen Fans groß, dass sich beim FC nicht so wirklich viel durch die Trainerbeförderung von René Wagner verändern würde. Immerhin hatte der bisherige Co-Trainer doch bis dahin eng mit dem Ex-Trainer Lukas Kwasniok zusammen gearbeitet.

René Wagner beim Spiel des 1. FC Köln gegen Werder Bremen

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Am ganz großen Rad wollte René Wagner nach seiner Beförderung zum Cheftrainer bei den Geißböcken nicht drehen. Vielmehr solle es um die kleinen Stellschrauben gehen, so der Tenor des neuen Coachs und der sportlichen Führung der Kölner. Alleine tabellarisch hat sich die Situation in den drei Wochen allerdings verändert. Der FC belegt nun Rang 13 mit fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz. Der Klassenerhalt scheint plötzlich wieder greifbar nah. Schon ein Sieg am Freitagabend beim FC St. Pauli dürfte mehr Sicherheit bringen. Köln stünde wohl mit mehr als einem Bein auch in der kommenden Spielzeit in der Bundesliga. Zwar kam Lukas Kwasniok in seinen Spielen als FC-Trainer nur auf einen Punkteschnitt von 0,96 und Wagner nun auf zwei. Doch der Vergleich hinkt aufgrund der Kürze der Amtszeit und der jeweiligen Spielsituation gewaltig. Dennoch verbuchte der neue Trainer in den vergangenen beiden Partien mehr Zähler als der Ex-Coach in den jüngsten sieben seiner Amtszeit. Der FC ist nun seit vier Spielen ungeschlagen.

Hoher xGoals-Wert

Wagner erklärte selbst, dass er Veränderungen in der Kommunikation, in der Ansprache angehe. Der Coach sucht das Gespräch mit seinen Spielern, informiert früh über taktische oder personelle Ideen. Spieler wie Said El Mala oder Isak Johannesson betonen das Vertrauen, das ihnen entgegen gebracht wird. Spieler, die das Vertrauen eben auch mit Leistung zurückzahlten. Erste kleine Veränderungen sind aber durchaus auch auf dem Rasen erkennbar – möglicherweise aber dem Spielverlauf geschuldet. Wagner setzt auf zwei Spitzen, ließ in den Partien gegen Frankfurt und Bremen mit Said El Mala und Ragnar Ache eine Doppelspitze auflaufen, in der die Position des Kölner Shootingstars eine fließende erscheint. Bislang ist die Viererkette die bevorzugte Variante des neuen Trainers. Allerdings startete Wagner gegen die Eintracht mit einer Dreierkette, stellte dann schnell um. Der Coach ist (wie Vorgänger Kwasniok) nicht auf eine Variante festgefahren und wechselt (ebenfalls wie sein Vorgänger) die taktische Ausrichtung während der Partie.

Auffallend ist zudem, dass der FC unter Wagner offenbar auf mehr Kontrolle aus ist. Das ganz hohe Tempo gehen die Geißböcke bisher nicht mehr, die Intensität ist eine andere. Das geht aber nicht zu Lasten der Torgefahr. Im Gegenteil: Die Kölner erspielten sich sowohl gegen Frankfurt als auch gegen Bremen zahlreiche Möglichkeiten, dazu erstaunlich gute. So gute, dass der FC an beiden Spieltagen den besten xGoals-Wert aller Mannschaften erspielte. Gegen die Eintracht war es ein Wert von 3,1, gegen Bremen sogar 4,5 – am Ende standen fünf Treffer. Die Kölner Offensive ist damit insgesamt die achtstärkste der Liga. Allerdings sammelten die Geißböcke auch unter Lukas Kwasniok für einen Abstiegskandidaten ordentlich Treffer. Dennoch erzeugte der FC in den beiden Partien mehr Torgefahr als zuletzt.

Taktischer Kniff?

Das könnte auch mit einem taktischen Kniff zutun haben, den Isak Johannesson im Interview mit fc.de verriet. „Ich und Kuba (Jakub Kaminski, Anm. d. Red.) spielen nun eher als Achter, und Eric (Martel, Anm. d. Red.) ist dahinter die alleinige Sechs. Dadurch können Kuba und ich weiter nach vorne gehen und kommen öfter in den Strafraum“, sagte der Isländer. „René möchte, dass wir höher stehen, wenn wir den Ball haben, dass ich mehr Assists sammle und Chancen kreiere.“ Tatsächlich kamen beide Akteure gegen Bremen auf fünf Torschussbeteiligungen. Johannesson war beim 3:1 mit seinem Schuss maßgeblich an einem Tor beteiligt. So wie Kaminski wiederum beim Anschlusstreffer eine Woche zuvor gegen die Hessen.

Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass die Kölner gegen Werder lange in Überzahl und gegen Frankfurt erst nach dem 0:2-Rückstand im Grunde befreit spielten. Die Begegnung am Freitagabend gegen St. Pauli könnte die nächsten Aufschlüsse bringen. Denn es kann gut sein, dass der FC das Spiel machen muss, mehr Ballbesitz hat und damit tat sich Köln über weite Strecken der bisherigen Saison bekanntlich schwer.


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