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·13 de janeiro de 2026
Shootingstar des 1. FC Köln: So erklärt Lukas Kwasniok die Joker-Rolle von Said El Mala

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Simon Bartsch
13 Januar, 2026
Er ist der wertvollste Spieler der FC-Historie und untermauerte am Samstag einmal mehr, warum er so wichtig für die Kölner ist. Dennoch kommt Said El Mala meist nicht über die Rolle des Jokers hinaus. Dazu äußerte sich am Dienstag Trainer Lukas Kwasniok.

Lukas Kwasniok, Said El Mala und Sebastian Sebulonsen bei der Einwechslung
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Keine 180 Sekunden benötigte Said El Mala am vergangenen Samstag, um ein Mal mehr eine besondere Qualität unter Beweis zu stellen. Der 19-Jährige zeigte beeindruckend, dass er sofort zündet, keine lange Anlaufzeit benötigt. El Mala wurde gegen den 1. FC Heidenheim zur Pause eingewechselt und traf prompt zum 2:2-Ausgleich – wieder einmal bescherte der Youngster dem FC damit einen wichtigen Zähler. Es war bereits das vierte Joker-Tor in dieser Spielzeit, zudem bereitete der Youngster drei weitere Treffer nach seinen Einwechslungen vor. Vor allem Dank El Mala ist Köln das zweiterfolgreichste Team bei den Jokern. Köln kommt auf 16 Torbeteiligungen der Einwechselspieler, die Bayern auf 18 – auf Rang drei folgt Borussia Dortmund mit elf.
Und obwohl El Mala der erfolgreichste Joker der Liga ist, wird über genau diese Position unter den Anhängern der Geißböcke fleißig diskutiert. Viele Kölner Fans fordern den Shootingstar von Beginn an. Kein Wunder, El Mala ist wohl das größte Talent, das der FC seit Jahren in seinen eigenen Reihen spielen hat. Der 19-Jährige darf sich sogar berechtigte Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme machen. Und El Mala ist zunächst sportlich, später wirtschaftlich das große Zukunftsversprechen der Kölner. Noch nie wurde ein FC-Profi auf einen annähernden Marktwert geschätzt. Das Online-Portal transfermarkt.de gibt dieses mittlerweile mit unglaublichen 40 Millionen Euro an. Am vergangenen Samstag saß der Youngster aber zunächst auf der Bank, Fynn Schenten stand in der Anfangsformation.
Ebenfalls ein großes Talent. Aber eins, für den transfermarkt.de erst nach dessen Einsatz gegen Heidenheim einen Marktwert von 800.000 Euro angegeben hat. Zwar erzielte El Mala am Samstag den wichtigen Ausgleich, eine Startelf-Garantie bekam der 19-Jährige für die Bayern-Begegnung aber nicht. „Mir steht vielleicht der beste Einwechsler der ganzen Liga zur Verfügung, aber er ist – und da sind wir uns hoffentlich einig – definitiv nicht der beste Spieler der Bundesliga“, sagte Lukas Kwasniok am Dienstag. „Das ist ein großer Unterschied.“ Der Kölner Coach betonte, dass man es gemeinsam geschafft habe, den Marktwert des Youngsters in die Höhe zu treiben. „In allererster Linie der Junge mit seiner Qualität, aber auch der Verein, das Trainerteam und auch meine Wenigkeit – ein wenig, vielleicht fünf, vielleicht zehn Prozent“, so der Trainer weiter.
„Das bedeutet ja im Umkehrschluss, dass nicht alles so schlecht gelaufen ist. Und den Marktwert hat er durch seine Scorer generiert, nicht durch Startelf-Einsätze und die Scorer generiert er wiederum zu 95 Prozent in der zweiten Halbzeit“, erklärte der Kölner Coach. So gesehen ein richtiger Wert, nur wäre die Zahl möglicherweise eine andere, wenn der Spieler öfter der Startelf angehören würde. „Unser Ziel ist es ihn auch immer besser von Beginn an zu machen, dass er aber trotzdem am Ende des Spiels auf dem Feld sein kann“, sagte Kwasniok. In diesem Entwicklungsprozess befände sich der Spieler. „Den nimmt er auch total an. Der Junge ist so klar im Kopf für 19, für all das, was um ihn herum geschieht, dass er – und da bin ich mir relativ sicher – dem Trainerteam, dem Verein und mir mehr vertraut als dem ganzen Hype drumherum und das ist das Entscheidende.“









































