Anfield Index
·25 de junho de 2026
„Sie würden wohl reden“ – Liverpool verkauft Star für 30 Mio. Pfund

In partnership with
Yahoo sportsAnfield Index
·25 de junho de 2026

Curtis Jones’ Zukunft beim FC Liverpool bleibt eine der heikeleren Geschichten dieses Sommers, und bei Media Matters für den Anfield Index erklärten Dave Davis und Lewis Steele genau, warum diese Situation längst nicht so abgeschlossen ist, wie öffentliche Verlautbarungen vermuten lassen.
Jones hat noch ein Jahr Vertrag bei Liverpool, und das verleiht der Diskussion eine klare Brisanz. Es geht nicht einfach nur darum, ob Liverpool ihn behalten will. Es geht um Bewertung, Timing, die Absichten des Spielers und darum, ob sich das Interesse von Inter Mailand zu etwas entwickelt, das Liverpool nicht ignorieren kann.
Davis umriss das Thema mit dem Hinweis, dass der Klub öffentlich signalisiert hat, Jones behalten zu wollen, selbst wenn das bedeutet, die Situation bis ins letzte Jahr seines Vertrags laufen zu lassen.
Steeles Antwort war abgewogen, aber aufschlussreich.
„Sie wollen ihn nicht für weniger als ihre Bewertung verkaufen, und das ist absolut nachvollziehbar.“
Das ist der entscheidende Punkt. Liverpools Haltung scheint klar zu sein. Wenn Inter Mailand den geforderten Preis nicht erfüllt, bleibt Jones.
Steele fügte hinzu:
„Inter scheint in dieser Phase nicht bereit zu sein, das Geld auf den Tisch zu legen, das Liverpool verlangt.“
Damit steckt der Deal an einem vertrauten Punkt fest. Interesse ist da, aber Interesse ohne die geforderte Ablöse bedeutet nur sehr wenig.
Der interessantere Teil der Diskussion kam, als Steele darüber nachdachte, was Jones selbst eigentlich wollen könnte.
„Das Einzige, was ich mich gefragt habe, ist, dass wir von Curtis selbst nicht wirklich etwas gehört haben.“
Das ist wichtig, denn hier geht es nicht um einen Ergänzungsspieler mit noch vier Jahren Vertrag. Es geht um einen 25-jährigen Mittelfeldspieler, der in eine entscheidende Phase seiner Karriere eintritt und nur noch ein Jahr Vertrag hat.
Steele fuhr fort:
„Es wirkte so, als würde er auf einen Wechsel in diesem Sommer hinarbeiten.“
Dieser Satz verändert den Ton. Liverpool mag sich damit wohlfühlen, hart zu bleiben, und Inter Mailand mag derzeit noch unter dem geforderten Niveau liegen, aber wenn Jones weg will, wird die Dynamik komplizierter.
Steele stellte die Situation zu diesem Zeitpunkt nicht als wahrscheinlichen Abgang dar. Tatsächlich tendierte er auf Basis dessen, was er gehört hat, eher in die andere Richtung.
„Ich denke schon, dass es nach allem, was gesagt wurde, im Moment wahrscheinlicher ist, dass er bleibt.“
Trotzdem vermied er es, die Angelegenheit als erledigt zu bezeichnen.
„Ich glaube nicht, dass die Tür komplett zugeschlagen ist, denn es ist eben so, dass er nur noch ein Jahr Vertrag hat.“
Darin liegt die Spannung. Liverpool kann sagen, dass die Tür geschlossen ist, aber die Vertragsrealität schafft es immer wieder, sie einen Spalt breit zu öffnen.
Dann ergänzte Steele noch den wohl praktischsten Satz der ganzen Diskussion.
„Wenn ein Klub 30 Millionen Pfund auf den Tisch legen will, würden sie sich das wahrscheinlich anhören.“
Genau darin könnten Inter Mailand oder jeder andere interessierte Klub eine Chance sehen. Liverpool lädt nicht aktiv zu einem Verkauf zum Schleuderpreis ein, muss aber zugleich mit einem Spieler umgehen, dessen Vertragssituation den eigenen Handlungsspielraum begrenzt.

Foto: IMAGO
Davis brachte auch die allgemeineren Marktpreise in die Diskussion ein und verwies darauf, wie Bewertungen anderswo Liverpools Denken beeinflussen könnten.
Die Schlussfolgerung aus dem Gespräch ist klar genug. Wenn über andere Mittelfeldspieler zu deutlich höheren Summen gesprochen wird, wird Liverpool Jones nicht unter Wert verkaufen wollen.
Im Moment lautet Steeles Botschaft, dass Liverpool an seiner Position festhält. Inter Mailand hat das geforderte Niveau noch nicht erreicht. Jones’ Zukunft bleibt offen, und seine eigene Haltung könnte am Ende noch entscheidend werden.
Stand jetzt erscheint ein Verbleib wahrscheinlicher als ein Abgang. Doch mit nur noch einem Jahr Restvertrag, ohne jeden Hinweis auf eine bevorstehende Verlängerung und mit den von Steele erwähnten 30 Millionen Pfund als möglichem Gesprächspunkt bleibt dies eine der interessanteren Spätsommer-Situationen bei Liverpool.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
Ao vivo







































