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·31 de julho de 2026
Super-Star ohne Bundesliga: Alajbegovic und seine Vorgänger

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Bayer Leverkusen und Juventus Turin sollen sich auf einen Transfer von Kerim Alajbegovic (18) geeinigt haben – bei einer kolportierten Ablöse von 35 Millionen Euro.
Laut SPORT BILD (aktuelle Ausgabe) ist Alajbegovic bei Transfer zu Juventus „der teuerste Bundesliga-Profi, der nie Bundesliga spielte“ und „der teuerste 18-Jährige, den ein deutscher Klub jemals verkauft hat.“
„Dieser Deal“, schrieb der geschätzte Kollege Axel Hesse am Mittwoch in SPORT BILD, „macht deutlich, wohin sich das Fußballgeschäft und der Transfermarkt entwickeln. (…) Bei Bayer wollte der Nationalspieler Bosniens nicht bleiben, das 4-3-3-System des neuen Trainers Carles Martinez mit Hochgeschwindigkeits-Spielern auf der Außenbahn empfand der Offensivspieler nicht als optimal.“
Dass er zum Pflichtspiel-Start im DFB-Pokal bei Drittligist SV Wehen Wiesbaden noch bei Bayer Leverkusen unter Vertrag steht, ist nach den bisherigen Meldungen mehr als unwahrscheinlich.
Alajbegovic – Ein Superstar ohne Bundesliga. Damit steht der für Bosnien-Herzegowina spielende, in Köln geborene Linksaußen nicht allein. Wir nennen eine Auswahl dieser Spieler.
Robert Huth (41), in England respektvoll „The Berlin Wall“ genannt, weil er als 1,91 m großer Innenverteidiger so ziemlich jedes Kopfballduell gewann, spielte in der Premier League für den FC Chelsea, der ihn 2001 vom 1. FC Union Berlin holte, für den FC Middlesbrough, Stoke und Leicester City.
Bernd „Bert“ Trautmann († 2013) war wahrscheinlich das größte Transfer-Geschenk aller Zeiten für Manchester City.
Der Bremer Torhüter, als Kriegsgefangener in einem Camp in Ashton-in-Makerfield bei Wigan 1948 entdeckt, wechselte 1949 gegen alle Widerstände der Fans, die anfangs gegen seinen Wechsel demonstrierten, zu Manchester City.
„Traut, the Kraut“ wurde unter anderem durch seine unglaubliche Leistung im FA Cup-Finale 1956 gegen Birmingham City (3:1) in Wembley, als er mit angebrochenem Genick durchspielte, zur absoluten Klub-Ikone.
Erstaunlich auch die Karriere des Helmut Haller († 2012).
„Il Biondo“, der Blonde, wie der gebürtige Augsburger, der sich seine Italienisch-Kenntnisse über Micky-Maus-Hefte aneignete und schließlich Interviews in der Sprache seiner Gastgeberklubs FC Bologna und Juventus Turin geben konnte, wurde nach seinem Tod vom FC Bologna als „der größte Spieler, den wir jemals hatten“ geadelt.
Nur sein 1961 geborener Sohn Jürgen Haller, mit dem er vor der EURO 1996 auf Druck der englischen Medien den WM-Finalball von 1966 auf die Insel zurückbrachte, machte 1986/87 für den Highflyer Blau-Weiß 90 Berlin 24 Bundesliga-Spiele.
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