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Miasanrot

·30 de agosto de 2025

Supercupsiegerinnen! FC Bayern Frauen schlagen Wolfsburg souverän mit 4:2

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Der FC Bayern München sichert sich auch bei den Frauen den Supercup. Miasanrot war vor Ort in Karlsruhe.

Die Vorbereitung der Münchnerinnen ist abgeschlossen, nun stand mit dem Supercup in Karlsruhe das erste Pflichtspiel der neuen Saison an. Nach einer 3:1-Niederlage gegen Newcastle United und einem 2:2-Unentschieden gegen den FC Zürich absolvierte die Mannschaft von Cheftrainer José Barcala ein fünftägiges Trainingslager in Tirol.


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Zum Abschluss des Trainingscamps sicherten sich die FCB-Frauen im Aufeinandertreffen mit den Königlichen aus Madrid einen 4:1-Erfolg. Im Zuge der Generalprobe gegen OL Lyonnes in Herzogenaurach mussten die amtierenden deutschen Meisterinnen dagegen eine 1:4-Schlappe hinnehmen, wobei das deutliche Ergebnis nicht über eine solide Leistung der Bayern hinwegtäuschen sollte.

Die Frauen des VfL Wolfsburg absolvierten eine zumindest ergebnistechnisch äußerst wechselhafte Vorbereitung. Zu Beginn verloren die Wölfinnen zunächst mit 2:3 gegen RB Leipzig. Im Anschluss gewann die Mannschaft des neuen Cheftrainers Stephan Lerch gegen Sparta Prag (6:0), ehe man im darauffolgenden Test gegen Bundesliganeuling Union Berlin mit 0:2 überraschend unterlag. In der letzten Partie vor dem Pflichtspielstart am vergangenen Freitag feierte die Mannschaft um Kapitänin Alexandra Popp jedoch einen 3:2-Erfolg über Bayer Leverkusen.

Cheftrainer José Barcala musste im ersten Pflichtspiel weiterhin auf Barbara Dunst (Reha nach Kreuzbandriss) und Giulia Gwinn (Innenbandverletzung) verzichten. Zudem standen Kathi Naschenweng (Belastungssteuerung) und Kapitänin Glódís Perla Viggósdóttir (Kniebeschwerden) für das Duell in Karlsruhe nicht zur Verfügung. Die zuletzt verletzten Lena Oberdorf und Pernille Harder saßen zumindest wieder auf der Bank. Als einziger Neuzugang stand die aus Florenz verpflichtete Dänin Ballisager von Beginn an auf dem Feld.

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FC Bayern Frauen: Effiziente erste Halbzeit

Die Bayern-Frauen versuchten von Anfang an, die Wölfinnen unter Druck zu setzen. Doch in der 3. Minute beinahe die erste Chance für die Wölfinnen, als Keeperin Mahmutovic einen Rückpass weit vor dem Tor nicht gut genug klären konnte und beinahe Beerensteyn den Ball vorlegte. Doch mit etwas Glück blieb dieser Fehler folgenlos.

In der 10. Minute dann die erste Top-Chance für die Münchnerinnen: Nach einer tollen Kombination inklusive Hacken-Ablage von Damnjanovic tauchte plötzlich Georgia Stanway frei vor Stina Johannes auf, die jedoch im letzten Moment parieren konnte. Aber auch die Wolfsburgerinnen kamen in der Anfangsphase immer mal wieder zu Abschlüssen, ohne dabei jedoch außerordentlich gefährlich zu werden.

In der 18. Minute dann die Führung für die Bayern-Frauen und zwar was für eine: Innenverteidigerin Magda Eriksson, die nach einem Standard noch sehr offensiv positioniert war, wurde an der Strafraumkante nicht attackiert und fasste sich einfach mal ein Herz. Der Linksschuss der Schwedin schlug mit viel Wucht im Tor der Wölfinnen zur viel umjubelten 1:0-Führung für die Münchnerinnen ein.

Die Münchnerinnen blieben dran und hatten in der 23. Spielminute dann die nächste Chance: Caro Simon zog einen Freistoß an der Mauer vorbei direkt auf Johannes. Die Wolfsburger Torhüterin konnte den Ball nicht festhalten und blockte den Schuss direkt in die Mitte. Doch mit etwas Glück für Wolfsburg kam keine Münchnerin an den Abpraller.

Wenige Minuten später tanzte Jovana Damnjanovic über die rechte Seite durch die Wolfsburger Defensive, zog mit viel Tempo auf der Außenbahn vorbei und knallte Stina Johannes den Ball aus spitzem Winkel unter die Latte, zur viel umjubelten 2:0-Führung für die Münchnerinnen.

Die erste große Chance für die Wolfsburgerinnen folgte dann in der 36. Minute, als Lineth Beerensteyn nach einem Eckball an die Latte köpfte. An den Abpraller kam die Niederländerin ebenfalls noch mit dem Kopf dran, doch der zweite Versuch landete im Toraus. So ging es mit einer zwei Tore Führung für die Bayern-Frauen in die Halbzeitpause.

Bayern-Frauen trotz kurzem Rückschlag souverän

Beide Teams kamen unverändert aus der Pause und die Bayern-Frauen blieben direkt am Drücker. Die ersten Minuten nach der Pause vergingen ohne nennenswerte Möglichkeiten auf beiden Seiten. In der 58. Minute bekamen die Bayern-Frauen nach einer gegnerischen Ecke den Ball nicht geklärt und Vivien Endemann schoss wuchtig ein, zum 1:2-Anschlusstreffer aus Wolfsburger Sicht.

Barcala wechselte danach doppelt und verhalf Lena Oberdorf damit zu ihrem langersehnten Pflichtspiel-Debüt für die Bayern-Frauen. Außerdem kam Klara Bühl in die Partie für die stark aufspielende Tanikawa, mit der zusammen auch Linda Dallmann das Feld verließ. Die Münchnerinnen rissen das Spiel wieder an sich und gingen auf das dritte Tor.

Das fiel dann auch in der 72. Minute durch Lea Schüller und erneut war es ein absolutes Traumtor. Mit der Brust nahm die Nationalstürmerin einen scharfen Ball an, drehte sich und zog mit rechts traumhaft ab. Der Ball schlug rechtsoben im Tor der Wölfinnen ein und erneut blieb Stina Johannes chancenlos.

Es kam noch dicker für den VFL Wolfsburg: Nach einer Hereingabe hielt die frisch eingewechselte und bereits gelb verwarnte Justine Kielland die Münchnerin Jovana Damnjanovic im eigenen Strafraum fest und sah somit die verdiente Ampelkarte. Den daraus folgenden Elfmeter verwandelte Georgia Stanway souverän ins rechte Eck und besorgte damit die 4:1-Führung für die Münchnerinnen.

Es sollte nicht der letzte Elfmeter dieses launigen Nachmittags sein. Lena Oberdorf ließ Beerensteyn in einem Wolfsburger Angriff ohne Chance auf den Ball auflaufen. Riem Hussein zeigte sofort auf den Punkt. Den folgenden Strafstoß verwandelte Nationalspielerin Janina Minge ebenfalls wuchtig und souverän ins linke Eck. Das sollte der Schlusspunkt eines sehr unterhaltsamen Nachmittags hier im Wildparkstadion in Karlsruhe sein. Die Bayern-Frauen gewinnen hochverdient den ersten Titel der Saison gegen den Dauerrivalen aus Wolfsburg.

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