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·10 de julho de 2026

Termine, Testspiele, Trainingslager: Die Sommerfahrpläne der 14 Frauen-Bundesligisten

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Am Freitag, 21. August (ab 18.20 Uhr, live im ZDF sowie bei MagentaSport und DAZN) wird die Saison 2026/2027 in der Google Pixel Frauen-Bundesliga mit dem Gastspiel von Doublesieger FC Bayern München beim 1. FC Union Berlin eröffnet. Die weiteren Paarungen des 1. Spieltages finden bis Montag, 24. August, statt. Bis dahin werden sich die 14 Teams intensiv vorbereiten. DFB.de mit einem Überblick.

Zu den "Frühstartern" gehörten Bayer 04 Leverkusen, die TSG Hoffenheim und Aufsteiger 1. FSV Mainz 05, die bereits im Juni wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen sind und sogar schon die ersten Testspiele absolviert haben. Während die Leverkusenerinnen das erste ligainterne Duell der Saisonvorbereitung gegen Mainz 05 (2:0) für sich entscheiden konnten, behielt die TSG gegen den Karlsruher SC aus der Frauen-Regionalliga Süd 7:1 die Oberhand. Unter anderem traf U 23-Nationalspielerin Marie Steiner doppelt.


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"Nach der Anfangsphase, in der wir uns erst einfinden mussten, hat man viel Spielfreude, gute Ansätze und viele Inhalte aus der ersten Trainingswoche gesehen", lobte TSG-Trainerin Eva Virsinger. "Auch die neuen Spielerinnen haben einen sehr guten Eindruck im ersten Testspiel hinterlassen. Wir hätten das Ergebnis noch deutlicher gestalten können. Insgesamt ein sehr runder Testspielauftakt, auf den wir aufbauen können."

Neue Trainer*innen gestartet

Die meisten weiteren Teams haben in dieser Woche mit dem Training begonnen, darunter auch der 1. FC Union Berlin mit seiner neuen Cheftrainerin Marie-Louise Eta. "Die Sommerpause hat uns allen gutgetan", sagt die 35-Jährige, die im Endspurt der abgelaufenen Saison noch das Profiteam der Männer zum Klassenverbleib in der Bundesliga geführt hatte und nun die Frauen der "Eisernen" übernommen hat. "Mein Gefühl bei der ersten gemeinsamen Einheit war sehr positiv, es hat sich nicht wie ein Neuanfang angefühlt. Ich bin zuversichtlich und voller Vorfreude auf die kommende Saison."

Gleiches gilt für Marco Konrad (51), der beim SC Freiburg die Arbeit aufgenommen hat. "Auf dem Platz war ich gleich wieder in meinem Element", so der neue Trainer. "Die Spielerinnen waren voller Eifer und Leidenschaft dabei, man musste sie eher bremsen. Für mich sind die ersten Eindrücke sehr wertvoll. Ich möchte in den kommenden Wochen das Team, aber auch die einzelnen Spielerinnen noch besser kennenlernen und freue mich auf eine spannende Zeit."

Einen positiven Eindruck gewann auch Omar Adlani (34) als neuer Cheftrainer beim 1. FC Nürnberg bei seinem Einstand. "Ich bin sehr zufrieden - vor allem mit der Verfassung, in der die Spielerinnen in die Vorbereitung gestartet sind", betont Adlani. "Wir können direkt mit vollem Schwung loslegen."

FC Bayern reist nach Japan

Nachdem Vizemeister VfL Wolfsburg an diesem Freitag erstmals wieder gemeinsam trainiert, endet am Sonntag auch für Titelverteidiger FC Bayern München die Sommerpause. Dann sind alle 14 Bundesligisten wieder am Ball. Nach den obligatorischen leistungsdiagnostischen Tests und den ersten Trainingseinheiten werden die Münchnerinnen vom 21. bis 27. Juli nach Japan reisen und dort am 25. Juli ab 17 Uhr Ortszeit auf den Erstligisten RB Omiya Ardija treffen (Anstoß 17 Uhr Ortszeit).

"Wir freuen uns sehr auf diese Reise nach Japan, um die Bekanntheit der FC Bayern Frauen auch in Asien voranzutreiben", erklärt Bianca Rech, Direktorin Frauenfußball beim deutschen Rekordmeister. "Auf unseren bisherigen Touren in die USA und Mexiko konnten wir viele neue Fans gewinnen, daran wollen wir anknüpfen. In Momoko Tanikawa haben wir eine Spielerin, die mit ihrem Heimatland den Asien-Cup gewonnen hat und der die Zukunft gehört. Sie ist in Japan bereits einer breiten Öffentlichkeit bekannt, das Interesse an ihr und auch an den FC Bayern Frauen wächst beständig. Dieses Interesse wollen wir noch steigern. Es ist ein neuer Meilenstein unserer Weiterentwicklung."

Nach dem Ende der Japan-Tour bestreiten die FC Bayern Frauen gegen den Ligakonkurrenten 1. FC Nürnberg (1. August, ab 17 Uhr im Stauferpark Donauwörth) sowie gegen Paris FC (9. August, ab 16 Uhr im Sportpark Unterhaching) zwei weitere Testspiele, ehe der erste Saisonhöhepunkt wartet. Am 15. August (ab 19.30 Uhr) geht es im Audi Sportpark in Ingolstadt gegen den VfL Wolfsburg um den Google Pixel Supercup. Die Partie wird live und exklusiv im linearen Free-TV bei DF1 übertragen.

Viele Ziele im Heimatland

Die Wölfinnen bereiten sich mit Partien gegen den SV Meppen (19. Juli), PSV Eindhoven (23. Juli) sowie die Ligakonkurrenten RB Leipzig (1. August) und SV Werder Bremen (9. August) auf das Duell um den ersten Titel der Saison 2026/2027 vor. Ihr Trainingslager bezieht die Mannschaft von Trainer Stephan Lerch vom 25. Juli bis zum 1. August im Weimarer Land.

Damit liegt der VfL durchaus im Trend, denn fast alle Vereine stimmen sich entweder für eine Woche in Deutschland oder mit Aufenthalten im benachbarten Ausland auf die kommende Spielzeit ein. So zieht es den SV Werder Bremen (19. bis 26. Juli in Hoenderloo) und den Nordrivalen Hamburger SV (3. bis 8. August in Arnheim) in die Niederlande, während der SC Freiburg (31. Juli bis 7. August in Schruns) und der 1. FSV Mainz 05 (20. bis 26. Juli in Hopfgarten-Markt) nach Österreich reisen werden.

Für Ziele im Heimatland haben sich dagegen neben den Wolfsburgerinnen auch die TSG Hoffenheim (12. bis 17. Juli in Tauberbischofsheim), Bayer 04 Leverkusen (13. bis 19. Juli in Rieden in der Oberpfalz), der 1. FC Köln (25. bis 31. Juli in Lautenbach im Schwarzwald), der 1. FC Union Berlin (20. bis 26. Juli in Neuruppin), RB Leipzig (19. bis 25. Juli ebenfalls in Rieden), der 1. FC Nürnberg (26. bis 31. Juli in Niedernberg) und Aufsteiger VfB Stuttgart (20. bis 26. Juli in Bad Kohlgrub) entschieden.

Frankfurt zuerst gefordert

Als einziger Klub verzichtet der Tabellendritte Eintracht Frankfurt auf ein Trainingslager, was auch daran liegt, dass die Hessinnen als erstes Team überhaupt in den Pflichtspielbetrieb starten. Schließlich steht für die Eintracht bereits am 5. August (ab 19 Uhr), im heimischen Stadion am Brentanobad gegen AC Omonia Nikosia aus Zypern, die erste Qualifikationspartie auf dem erhofften Weg in die Gruppenphase der UEFA Women's Champions League auf dem Programm.

Um dafür bestens gerüstet zu sein, wird das Team des langjährigen Eintracht-Trainers Niko Arnautis zuvor vier anspruchsvolle Testspiele bestreiten. Auf Duelle mit dem Ligakonkurrenten Mainz 05 (15. Juli) und dem ambitionierten Zweitligisten SC Sand (19. Juli) folgen Vergleiche mit Feyenoord Rotterdam aus den Niederlanden (25. Juli) und Racing Straßburg aus Frankreich (31. Juli).

Gleich auf fünf internationale Gegner trifft Bayer 04 Leverkusen. Dabei testen die Rheinländerinnen ebenfalls gegen die PSV Eindhoven (11. Juli) und Feyenoord Rotterdam (8. August) sowie gegen Slovan Liberec aus Tschechien (18. Juli) und die belgischen Topklubs KRC Genk (1. August) und Standard Lüttch (15. August). Die TSG Hoffenheim freut sich auf Vergleiche mit Young Boys Bern aus der Schweiz (18. Juli) und dem FC Fleury aus Frankreich (15. August), während es der SV Werder Bremen mit Twente Enschede (19. Juli), PEC Zwolle (25. Juli) und AZ Alkmaar (4. August) jeweils mit niederländischen Vereinen zu tun bekommt. Der 1. FC Köln misst sich unter anderem mit Grasshopper Club Zürich aus der Schweiz (31. Juli), Twente Enschede (8. August) und OH Leuven aus Belgien (15. August).

Union gegen Inter Mailand

Einen besonders klangvollen Namen begrüßt der 1. FC Union Berlin. Am 9. August ist ab 15 Uhr im Rahmen der Saisoneröffnung Inter Mailand im Stadion An der Alten Försterei zu Gast. Zuvor geht es am 18. Juli zum AC Sparta Prag nach Tschechien. Der SC Freiburg tritt wegen der räumlichen Nähe zur Schweiz nacheinander gegen den FC Basel (11. Juli), FC Luzern (18. Juli) und den FC Zürich (28. Juli) an, ehe der FCO Dijon aus Frankreich am 14. August zum abschließenden Härtetest ins Dreisamstadion kommt. Auch der VfB Stuttgart überprüft gegen den FC Zürich (11. Juli) sowie gegen den FC St. Gallen (25. Juli) die Form, während Mitaufsteiger 1. FSV Mainz 05 zum Abschluss seiner Vorbereitung gegen den Linzer ASK aus Österreich (25. Juli) sowie den FCO Dijon (9. August) und Racing Straßburg (15. August) spielt.

RB Leipzig wird vom polnischen Klub Pogon Stettin (17. Juli) sowie von Red Bull Salzburg (21. Juli), PEC Zwolle (9. August) und Paris FC (12. August) gefordert. Der 1. FC Nürnberg steht am 17. Juli in Brixen im Thale (Österreich) dem niederländischen Vizemeister Ajax Amsterdam gegenüber, der dort sein Sommertrainingslager absolviert.

Gleich elf ligainterne Duelle

Der Hamburger SV, bei dem Ex-Profi Rodolfo Cardoso vom Interims- zum festinstallierten Cheftrainer befördert wurde, absolviert seinen Testspielauftakt am 18. Juli gegen den dänischen Erstligisten Odense BK. Im Rahmen des Volksparkfestivals geht es am 1. August gegen Everton FC aus England.

Die ersten Eindrücke stimmen Cardoso zuversichtlich. "Der Auftakt hat richtig Spaß gemacht und ich freue mich, dass es endlich wieder losgeht", so der HSV-Trainer. "Wir haben genügend Zeit, um während der Vorbereitung die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison zu legen und uns Schritt für Schritt weiterzuentwickeln."

Wie gut das gelingt, soll spätestens die Generalprobe vor dem Ligaauftakt zeigen, wenn am 16. August in Rotenburg der Nordrivale SV Werder Bremen wartet. Es ist eines von insgesamt elf ligainternen Testspielduellen vor dem Start. So steht der HSV schon am 25. Juli in Neuruppin dem 1. FC Union Berlin gegenüber. Ebenso wie der 1. FC Nürnberg (TSG Hoffenheim, FC Bayern München, SC Freiburg) bekommt auch der 1. FSV Mainz 05 gleich gegen drei neue Ligakonkurrenten (Bayer 04 Leverkusen, Eintracht Frankfurt und VfB Stuttgart) einen Vorgeschmack auf die erste Saison seiner Vereinsgeschichte in der Google Pixel Frauen-Bundesliga.

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