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·13 de março de 2026

Testphase geglückt? Felipe Chávez verlässt FC Bayern wohl erstmal

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Felipe Chávez wird wohl über den Sommer hinaus beim 1. FC Köln bleiben. Für den FC Bayern sind das gute Nachrichten.

Vielerorts ist aktuell zu lesen, dass der FC Bayern München eines seiner größten Talente „verliert“. Kurzfristig könnte das so kommen. Felipe Chávez, derzeit bis Sommer an den 1. FC Köln verliehen, wird wohl länger in der Domstadt bleiben.


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Das will die Abendzeitung erfahren haben. Allerdings ist „verlieren“ hier ein großes Wort. Denn die Bayern sollen sich für die Jahre 2027 und 2028 eine Rückkaufoption gesichert haben.

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Die Kaufoption der Kölner soll im mittleren einstelligen Millionenbereich liegen. Eine entsprechende Rückkaufklausel dürfte also knapp darüber verortet sein. Für den FC Bayern und auch Chávez sind das erstmal gute Nachrichten.

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1. FC Köln wohl zufrieden mit Felipe Chávez

Denn das bedeutet, dass man in Köln trotz wenig Spielzeit mit dem 18-Jährigen zufrieden ist. Zumal die Summe für einen Verein wie den Effzeh nicht wenig ist. Nur zehn Spieler kosteten den Verein in der Geschichte mehr als fünf Millionen Euro. 26 kosteten drei Millionen Euro oder mehr.

Obwohl Chávez also erst auf 13 Pflichtspielminuten für die Kölner kommt, scheint er Eindruck hinterlassen zu haben. Trainer Lukas Kwasniok lobte ihn zuletzt überschwänglich: „Was ihn von vielen guten Fußballern unterscheidet, ist sein schlaues Verhalten, um den Ball zu bekommen. Er spielt einen Pass und ist dann weiterhin aktiv. So kann er trotz körperlicher Nachteile gegenüber großen Spielern auf Bundesliga-Niveau Akzente setzen.“

Dass er einen starken linken Fuß habe, „sieht auch ein Blinder mit einem Auge sofort“, ergänzte der FC-Trainer. Dass ein junger Spieler in einem unruhigen Umfeld Anlaufzeit benötigen würde, war absehbar. Für die Bayern war das Konstrukt aus Leihe mit Kaufoption und einer möglichen Rückkaufklausel deshalb ein guter Test ohne Risiko.

Hätte Chávez in Köln keine Zukunft gehabt, hätte es ohne Probleme einen neuen Anlauf im Sommer gegeben. Und auch der Entwicklung des Spielers tut dieses halbe Jahr unabhängig von der konkreten Spielzeit gut. Es ist der erste ernsthafte Schritt auf dieses Niveau.

FC Bayern gewinnt, Köln vor ungewisser Zukunft

Ein bisschen Risiko dürfte jedoch bleiben. Auch wenn die Kölner die Kaufoption ziehen, ist unklar, wie es für den Klub selbst weitergeht. Aktuell ist man punktgleich mit dem FC St. Pauli, der wiederum auf dem Relegationsplatz steht. Die Zukunft von Kwasniok scheint ebenfalls unklar zu sein.

Für Chávez könnte es in der kommenden Saison also auch Zweitligafußball geben und ein neuer Trainer ist immer Chance und Risiko zugleich. Trotzdem ist es erstmal ein positives Zeichen, dass man in der Domstadt bereit ist, verhältnismäßig viel Geld für ihn auszugeben.

Und die Bayern „verlieren“ hier kein Top-Talent, sondern gewinnen viel mehr, weil sich ein junger Spieler jetzt auf gutem Niveau beweisen kann, man selbst eine kleine Summe erhält, aber nicht die Kontrolle verliert. Denn bei Bedarf wird im absoluten Erfolgsfall 2027 oder 2028 eben die Rückkaufklausel gezogen. Eine Strategie, die aktuell bei Noël Aséko gut zu funktionieren scheint.

Ob Chávez diesen Weg ebenfalls erfolgreich gehen kann, wird sich zeigen. Ab Sommer wird sich für ihn aber die Gelegenheit bieten, sich im Profibereich festzuspielen und sich für eine Rückkehr zum FC Bayern anzubieten.

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