Testspiel vor der WM 2026 Ergebnis: Österreichs Generalprobe glückt dank Sabitzer – 1:0 gegen Tunesien | OneFootball

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·02 de junho de 2026

Testspiel vor der WM 2026 Ergebnis: Österreichs Generalprobe glückt dank Sabitzer – 1:0 gegen Tunesien

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Österreich reist mit Rückenwind zur Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Trotz eines frühen Platzverweises gegen Konrad Laimer setzte sich das Team von Ralf Rangnick in Wien in der Generalprobe mit 1:0 gegen Tunesien durch. Den entscheidenden Treffer markierte Marcel Sabitzer nach der Pause, obwohl die ÖFB-Auswahl zuvor lange wackelte.

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Konrad Laimer und David Alaba von Österreich nach der Roten Karte für Laimer während des internationalen Freundschaftsspiels zwischen Österreich und Tunesien am 1. Juni 2026 im Ernst Happel Stadion in Wien. (Christian Bruna / Getty Images)


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Laimer sieht nach Videobeweis Rot

In der ersten Hälfte hatte die als gefährlicher Außenseiter eingestufte Rangnick-Elf erhebliche Probleme mit dem afrikanischen WM-Teilnehmer. Defensiv zeigte sich Österreich anfällig, nach vorne blieb das Team weitgehend harmlos. Tunesien kam in einer turbulenten Phase mehrfach gefährlich zum Abschluss und traf bereits in der Anfangsphase zweimal das Aluminium, als Hannibal Mejbri in der 12. und 18. Minute Pech hatte.

Die Partie kippte in der 37. Minute weiter zugunsten der Gäste, als Laimer nach einem Steckpass von Rani Khedira per Handspiel eine klare Torchance verhinderte. Nach Einsatz des Videobeweises zeigte der französische Referee Jeremie Pignard dem Bayern-Profi die Rote Karte. Den anschließenden Freistoß setzte Anis Ben Slimane an die Latte, ehe Österreich die Unterzahl nach der Pause besser verarbeitete.

Sabitzer trifft, Pfosten und Latte zittern

Nach dem Seitenwechsel legte die ÖFB-Auswahl deutlich zu und belohnte sich in der 63. Minute mit der Führung. Marcel Sabitzer von Borussia Dortmund nutzte seine Chance und sorgte für das 1:0. Kurz darauf hätte das Ergebnis durchaus noch deutlicher ausfallen können, doch Marco Friedl und Stefan Posch trafen binnen weniger Sekunden erst den Pfosten und dann die Latte.

Bereits vor dem Anpfiff hatte es für Österreich die nächste unangenehme Nachricht gegeben. Christoph Baumgartner von RB Leipzig verletzte sich beim Warmmachen am Oberschenkel und musste passen. Dennoch starteten die Österreicher mit acht Bundesliga-Profis, einzig Torhüter Alexander Schlager hatte noch nie in der deutschen Eliteliga gespielt.

Bundesliga-Prägung auf beiden Seiten

Auch Tunesien brachte reichlich Bundesliga-Erfahrung mit. Vor der Abwehr bildeten Union Berlins Rani Khedira und Frankfurts Ellyes Shkiri die Doppelsechs, zudem stand Augsburgs Ismael Gharbi in der Startelf.

Für Österreich war das Duell in Wien ursprünglich gar nicht als abschließender Härtetest vorgesehen. Eigentlich sollte am 10. Juni in Pasadena im US-Bundesstaat Kalifornien noch ein letzter Test gegen Guatemala folgen, doch die Mittelamerikaner und der Stadionbetreiber sagten Mitte Mai ab. Ein Ersatzgegner oder ein alternativer Spielort ließ sich danach nicht mehr organisieren. Tunesien tritt am Samstag um 15.00 Uhr in Brüssel noch gegen Belgien an und startet beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada am 15. Juni gegen Schweden. Danach warten Japan und die Niederlande. Österreich beginnt zwei Tage später und trifft in der Vorrunde auf Jordanien, Weltmeister Argentinien und Algerien.

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