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·29 de julho de 2026

Thioune: Die Halbzeitansprachen einiger Trainer haben mich gestört

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Bild: Alex Grimm/Getty Images

Daniel Thioune hat als Spieler und Trainer vielfältige Erfahrungen gesammelt. Ein Prinzip ist ihm dabei besonders wichtig.


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Von Dieter Hecking über Jürgen Gelsdorf bis Wolfgang Sidka: Werder-Coach Daniel Thioune hatte in seiner Spielerkarriere zahlreiche Trainer, die er sehr schätzt und bewundert. Dennoch gab es eine Sache, die viele seiner Trainer gemacht haben und die ihn persönlich gestört hat.

„Alle Trainer, die ich hatte, waren spannend und große Persönlichkeiten“, betonte Thioune im vereinseigenen Podcast. Dennoch empfand er die Vorgehensweise einiger Trainer in der Halbzeitpause als wenig zielführend.

14 Minuten über Probleme gesprochen

„Es gab Trainer, die in der Halbzeitpause 14 Minuten lang erklärt haben, was in der ersten Halbzeit nicht gut war. Danach wurden wir wieder aufs Feld geschickt. Da fehlte mir der Lösungsansatz“, sagte Thioune.

Der 52-Jährige möchte als Trainer von Werder Bremen die Halbzeitpause mit seinen Spielern anders nutzen, wenn es im ersten Durchgang nicht gut gelaufen ist. „Ich will in der Halbzeit nicht rückblickend die Verantwortung für Probleme klären. Ich erzähle den Jungs, was wir besser machen können – und ich sage ihnen auch, was gut gelaufen ist.“

Ziel: Platz im Tabellenmittelfeld

Mit diesem Halbzeit-Prinzip konnte Thioune mit Werder bereits den Klassenerhalt in der Saison 2025/26 sichern. In der kommenden Saison soll es darum gehen, einen Platz im Mittelfeld der Tabelle zu erreichen.

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