Thun nervt sich nach Champions League-Aus über Schiri, Gegner und sich selbst | OneFootball

Thun nervt sich nach Champions League-Aus über Schiri, Gegner und sich selbst | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: 4-4-2.com

4-4-2.com

·29 de julho de 2026

Thun nervt sich nach Champions League-Aus über Schiri, Gegner und sich selbst

Imagem do artigo:Thun nervt sich nach Champions League-Aus über Schiri, Gegner und sich selbst

Trotz eines zunächst starken Auftritts und einer 2:0-Führung verliert der FC Thun bei Dinamo Zagreb in der Champions League-Quali mit 2:3 nach Verlängerung und scheidet in diesem Wettbewerb aus. Der Ärger danach richtet sich sowohl gegen den Unparteiischen als auch gegen das Verhalten der Gegner und den eigenen Auftritt.

Die Schlüsselszene der Partie ereignet sich in der 64. Minute: Beim Stand von 2:0 für die Berner Oberländer fliegt Marco Bürki nach einer VAR-Intervention wegen einer Notbremse vom Platz. Die Rote Karte ist aber gleich aus mehreren Gründen sehr umstritten. Sie resultiert aus einem Einwurf von Zagreb, der eigentlich fair zurückgespielt werden sollte, da Thun-Goalie Niklas Steffen den Ball zuvor ins Aus gedroschen hatte: Die Kroaten setzen Thun nach dem Einwurf aber sofort unter Druck. Von Fairness keine Spur mehr.

«Ich fand es schon unsportlich von ihnen. Erst spielen sie den Ball fair zurück und dann pressen sie schon, bevor unser Spieler den Ball hat», wird Thun-Profi Justin Roth nach der Partie von «Blick» zitiert. Zudem hinterfragt der Mittelfeldspieler das Eingreifen des VAR nach Bürkis ursprünglicher Gelber Karte, da er überzeugt ist, dass er noch hätte eingreifen können.


Vídeos OneFootball


Roth ist mit dem Auftritt des Unparteiischen grundsätzlich nicht vollends glücklich: «Es gab schon zwei, drei Entscheide, die gegen uns waren. Vielleicht war er auch etwas beeinflusst vom Stadion, da hat man schon das Gefühl, dass alles gegen einen kommt.»

Trainer Gian-Luca Privitelli äussert sich auf der Pressekonferenz nach der Partie zunächst zum Platzverweis: «Die Rote Karte hat das Spiel komplett verändert. Es war nicht so eine faire Aktion. Am Ende ist das aber egal.»

Der Thun-Coach war seinerseits trotz 2:0-Vorsprung nach 45 Minuten mit dem Auftritt seines Teams in der ersten Halbzeit nicht ganz glücklich: «Wir sind nicht gut ins Pressing gekommen und hatten eine mässige Spielauslösung. Nach der Pause haben wir Zagreb aber bis zur Roten Karte keine Chance mehr zugestanden. Dann haben wir versucht, uns in der Verlängerung ins Penaltyschiessen zu retten.»

Genervt sind die Thuner insbesondere über das Zeitspiel Zagrebs in der Schlussphase, nachdem die Kroaten in der 112. Minute ihren späteren Siegtreffer erzielt haben.

Saiba mais sobre o veículo