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·30 de janeiro de 2026
Transfer geplatzt: Bundesliga-Rivale wollte Leverkusens Meisterheld Andrich holen

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·30 de janeiro de 2026

Nach einem intensiven Vorstoß eines Bundesliga-Konkurrenten hätte Bayer Leverkusen im Sommer beinahe einen weiteren Meisterhelden verloren. Doch Robert Andrich entschied sich bewusst gegen einen Wechsel und blieb das Gesicht der Werkself.
Bayer Leverkusen hätte im vergangenen Sommer offenbar einen weiteren prägenden Spieler der Meistersaison abgeben können. Wie der kicker berichtet, bemühte sich der VfL Wolfsburg intensiv um Robert Andrich. Die Niedersachsen suchten gezielt nach einem Führungsspieler – und sahen im erfahrenen deutschen Nationalspieler einen idealen Kandidaten.
Andrich entschied sich jedoch gegen einen Wechsel innerhalb der Bundesliga und blieb bei Bayer Leverkusen. Diese Entscheidung zahlte sich für beide Seiten aus: Nach dem ablösefreien Abgang von Jonathan Tah rückte der 31-Jährige zum Kapitän der Werkself auf. Sein Vertrag läuft noch bis 2028. Der Klub befand sich zu diesem Zeitpunkt mitten in einem tiefgreifenden Umbruch.
Zahlreiche Leistungsträger der Meistersaison 2024 verließen Leverkusen, zudem kam es zu einem Wechsel auf der Trainerbank. Auf Xabi Alonso folgte zunächst Erik ten Hag, ehe nach kurzer Zeit Kasper Hjulmand übernahm.
Trotz wechselnder sportlicher Ausrichtung blieb Andrich unter beiden Trainern fester Bestandteil der Mannschaft, auch wenn er zeitweise mit Formschwankungen zu kämpfen hatte und vermehrt in der Abwehr eingesetzt wurde. Diese Phase blieb auch für seine Rolle in der Nationalmannschaft nicht ohne Folgen.
In der WM-Qualifikation stand der Routinier zwar phasenweise im Kader, kam jedoch nur sporadisch zum Einsatz und wurde zuletzt nicht mehr nominiert. Bundestrainer Julian Nagelsmann setzte im defensiven Mittelfeld und in der Innenverteidigung auf andere Optionen, wodurch Andrichs Chancen auf eine WM-Teilnahme derzeit als gering gelten.
Der von Wolfsburg umworbene, letztlich aber abgesagte Wechsel verdeutlicht dennoch, wie wichtig Andrich für Bayer Leverkusen ist. Ein weiterer Abgang eines Meisterhelden hätte den ohnehin großen personellen Einschnitt noch verschärft – und konnte durch seine Entscheidung vermieden werden.








































