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·22 de julho de 2026
Transfer-Ticker: Álvarez, Olise, Mora – wer wirklich wechselt

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·22 de julho de 2026

Das Turnier ist vorbei, der Markt läuft heiß. Drei Namen bestimmen den Sommer – und alle drei Geschichten haben denselben Haken: Der kaufende Klub ruft laut, der abgebende Klub sagt leise, aber bestimmt Nein. Ein Überblick, was dran ist.
Joan Laporta will Julián Álvarez – und macht kein Geheimnis daraus. Barcelonas Präsident hat ein Angebot bestätigt, das über 100 Millionen Euro liegen soll, gedacht als Nachfolge für den zu Chicago Fire abgewanderten Robert Lewandowski. Die Ansage dazu ist typisch Laporta: Man tanze nach niemandes Pfeife, das Angebot bleibe nicht ewig auf dem Tisch.
Nur beißt er bei Atlético auf Granit. Präsident Cerezo und die Klubführung wiederholen es gebetsmühlenartig: Álvarez wird nicht verkauft, auch nicht für Summen jenseits der 200 Millionen. Die kolportierte Ausstiegsklausel liegt bei astronomischen 500 Millionen. Die Gespräche sind auf die Zeit nach der WM vertagt. Der 26-Jährige, dessen Vertrag bis 2030 läuft, hat seinen Wechselwunsch längst deponiert – geändert hat das bislang nichts.
Michael Olise war bei der WM einer der auffälligsten Franzosen – und genau das ruft Real Madrid auf den Plan. Die Spanier gelten als ernsthaft interessiert, offiziell dementiert der Klub zwar Kontakt, das Interesse selbst aber nicht. Aus Frankreich hieß es zuletzt, Olise habe Teamkollegen von seinem Wunsch nach Madrid erzählt. Andere Berichte sahen ihn fest in München. Die Gemengelage ist unübersichtlich.
Klar ist nur die Haltung des FC Bayern. Sportvorstand Max Eberl erteilte einem Verkauf öffentlich eine Absage, betonte das langfristige Projekt und will den bis 2029 laufenden Vertrag samt kräftiger Gehaltserhöhung verlängern. Wer den 24-Jährigen überhaupt zum Reden bringen will, müsste eine Weltrekordablöse jenseits der 200 Millionen bieten. Ein Poker, ja – aber mit klarer Startaufstellung.

Foto: Getty Images
Und dann das mexikanische Juwel. Gilberto Mora, 17, spielte bei der WM groß auf und steht bei halb Europa auf dem Zettel. Dass Borussia Dortmund dazugehört, geht auf eine Bild-Kolumne von Lothar Matthäus zurück, der von „ausgestreckten Fühlern“ und ersten Anfragen berichtet. Von einer Verpflichtung in Griffweite ist das weit entfernt.
Zwei Dinge stehen im Weg: Mora ist bei Club Tijuana bis 2029 gebunden – zwar mit einer speziellen Europa-Klausel, aber die FIFA-Statuten verbieten einen Auslandstransfer vor dem 18. Geburtstag. Vor Herbst geht also ohnehin nichts. Und die Konkurrenz ist erdrückend: Liverpool, beide Manchester-Klubs, Chelsea, Barça und Real sollen den Youngster ebenfalls beobachten. Interesse ist das eine. Ein Transfer das andere.
Drei Stars, drei Interessenten, drei Klubs mit ausgestrecktem Zeigefinger. Der lauteste Sommer entscheidet sich am Ende dort, wo am wenigsten geredet wird – in den Vorzimmern der Vereine, die verkaufen müssten. Noch will keiner.







































