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·22 de maio de 2026

Transferstau durch die WM: Herthas Kaderumbau wird komplizierter

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WM bremst Hertha aus: Kaderumbau wird zum Geduldsspiel

Hertha BSC steht vor einem schwierigen Transfersommer. Der Klub muss sparen, Spieler abgeben und gleichzeitig einen konkurrenzfähigen Kader für die neue Saison zusammenstellen. Doch durch die WM 2026 könnte genau dieser Umbruch deutlich später ins Rollen kommen.

Transfersommer mit angezogener Handbremse

Bei Hertha BSC ist die Ausgangslage klar: Nach dem verpassten Aufstieg muss der Kader kleiner und günstiger werden. Der Verein braucht Einnahmen durch Spielerverkäufe und muss gleichzeitig die Gehaltskosten senken. Neue Spieler sollen deshalb vor allem per Leihe oder ablösefrei kommen.


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Das Problem: Auf dem Transfermarkt passiert aktuell noch wenig. Viele Vereine warten zunächst die WM ab, bevor sie größere Entscheidungen treffen. Für Hertha bedeutet das: Der eigene Kaderumbau könnte sich länger ziehen als gewünscht.

Erst die Großen, dann der Rest

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Geschäftsführer Dr. Peter Görlich Hertha BSC

IMAGO / Matthias Koch

Hertha-Geschäftsführer Dr. Peter Görlich erklärte die Lage zuletzt deutlich. Erst müssten die großen Verkäufe auf dem Markt passieren, danach komme wieder Geld in Umlauf. Dieses Geld wandert dann Schritt für Schritt weiter zu kleineren Vereinen.

Genau deshalb steht Hertha in diesem Sommer eher am Ende der Transferkette. Wenn Topklubs nach der WM neue Spieler holen, werden bei anderen Vereinen Profis frei, die plötzlich weniger Spielzeit bekommen oder verliehen werden sollen. Erst dann entstehen für Hertha interessante Möglichkeiten.

Die WM als Schaufenster für Spieler

Die Weltmeisterschaft ist für viele Spieler die größte Bühne überhaupt. Wer dort überzeugt, kann seinen Marktwert steigern oder plötzlich für größere Klubs interessant werden. Entsprechend vorsichtig agieren viele Vereine vor dem Turnier.

Für Hertha ist das schwierig. Der Klub kann nicht einfach früh viel Geld ausgeben. Stattdessen müssen die Berliner abwarten, welche Spieler später auf den Markt kommen und welche Deals finanziell überhaupt möglich sind.

Späte Zugänge würden Leitl treffen

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Hertha Pressekonferenz vor Fürth – Photo by Christof Koepsel/Getty Images

Für Trainer Stefan Leitl ist diese Situation alles andere als ideal. Er braucht eigentlich früh Klarheit, mit welchem Kader er in die Vorbereitung gehen kann. Wenn Neuzugänge aber erst spät im Sommer kommen, bleibt weniger Zeit, Abläufe einzustudieren und die Mannschaft einzuspielen.

Gleichzeitig ist offen, welche Spieler Hertha noch verlassen. Bei möglichen Verkäufen geht es nicht nur um Einnahmen, sondern auch um sportliche Qualität. Jeder späte Abgang müsste ersetzt werden, möglichst günstig und möglichst passend.

Hertha braucht Geduld und Tempo zugleich

Der Transfersommer wird für Hertha damit zu einem schwierigen Balanceakt. Der Verein muss geduldig bleiben, weil viele Optionen wohl erst nach der WM entstehen. Gleichzeitig muss die sportliche Führung schnell reagieren, sobald sich eine Möglichkeit ergibt.

Der Kaderumbau wird nicht einfach. Hertha muss verkaufen, sparen und trotzdem eine Mannschaft formen, die in der 2. Bundesliga konkurrenzfähig ist. Durch die WM könnte die entscheidende Phase des Sommers aber später beginnen als dem Verein lieb ist.

Was meint ihr: Wird die WM Herthas Kaderplanung zum Problem machen?

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📷 Photo by IMAGO / Matthias Koch und Christof Koepsel/Getty Images

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