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·05 de abril de 2026

Trotz Lebenszeichen: Dotchev verzichtet auf Kampfansage

Imagem do artigo:Trotz Lebenszeichen: Dotchev verzichtet auf Kampfansage

Nach zuletzt acht sieglosen Spielen und dem Aus im Landespokal sendete Ulm mit dem Heimsieg gegen Verl ein Lebenszeichen im Abstiegskampf, dennoch bleiben die Chancen auf die Rettung gering, da auch Saarbrücken gewinnen konnte. Trainer Pavel Dotchev verzichtete daher auf Kampfansagen.

Kölle-Tor reicht für drei Punkte

Eine Chance der Verler in der achten Minute der Nachspielzeit musste Ulm noch überstehen, dann war er perfekt, der erste Sieg nach acht Spielen. "Das hört sich natürlich brutal an, aber ich muss auch ehrlich sagen, dass wir viele von diesen acht Spielen auch locker hätten gewinnen können, wenn wir die Torchancen gemacht hätten", sagte Trainer Pavel Dotchev bei "MagentaSport". Gegen Verl reichte nun ein Tor von Niklas Kölle aus der 42. Minute, um alle drei Punkte mitzunehmen. Im Hinblick auf den Einsatz sprach Dotchev, der erneut mit einer Fünferkette spielen ließ, von der besten Leistung unter seiner Regie.


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"Wir haben auch sehr diszipliniert gespielt, sodass ich sehr zufrieden bin." Am meisten freute sich der 60-Jährige aber für die Fans, die erst zum fünften Mal in dieser Saison einen Heimsieg bejubeln durften. "Die haben in letzter Zeit sehr viel gelitten." Mit dem Sieg hätten die Spatzen ihren Anhängern nun "besinnliche Ostern" beschert, wie Kölle festhielt. "Wir haben uns einiges vorgenommen für die letzten Spiele, davon hat man jetzt etwas sehen können."

Glaube an das Wunder lebt

Wie ist das Lebenszeichen im Abstiegskampf nun einzuordnen? Unmittelbar nach der Partie vermochte Dotchev noch keine Einschätzung abgeben: "Ich möchte jetzt keine großen Ansagen machen und lieber kleine Brötchen backen. Warten wir mal ab, was die Konkurrenten machen." Gemeint war der 1. FC Saarbrücken, auf den der SSV durch den Sieg zunächst bis auf fünf Zähler herangerückt war. Doch weil die Saarländer am späten Nachmittag gegen Ingolstadt gewonnen haben, sind es nun wieder acht Zähler. Diesen Rückstand in den verbleibenden sieben Partien noch aufzuholen, ist zwar nicht gänzlich unmöglich, käme aber einem Wunder gleich.

Kölle glaubt aber daran: "Man weiß, dass im Fußball nichts unmöglich ist. So sollte man die letzten sieben Spiele angehen. Man kann immer für ein Wunder sorgen. Wenn man es nicht probiert, weiß man nicht, wie es ausgegangen ist. Hätten wir ein paar Spiele mehr mit der Intensität gespielt, wären deutlich mehr Punkte drin gewesen. Das ist jetzt Geschichte, jetzt müssen wir die letzten Spiele genauso angehen und sehen, was dabei herumkommt." Am Mittwoch reist der SSV zum VfB Stuttgart II und braucht erneut drei Punkte, um die Minimalchance auf den Klassenerhalt am Leben zu erhalten. Oder wie es Dotchev formulierte: "Wir müssen jetzt weitermachen. Der Sieg gibt uns Glauben und Selbstvertrauen."

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