FC Schalke 04
·27 de abril de 2026
U19 für Endrunde qualifiziert, U23 mit Remis in Rödinghausen

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·27 de abril de 2026

Achtelfinaleinzug trotz bitterer Niederlage: Die Schalker U19 musste sich am Samstag (25.04.) dem VfL Wolfsburg mit 4:5 geschlagen geben. Nach einer zwischenzeitlichen 4:0-Führung konnte die Mannschaft von Norbert Elgert den Vorsprung nicht ins Ziel bringen, sicherte sich aber dennoch das Ticket für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Die königsblaue U23 war am Sonntagnachmittag (26.04.) zu Gast beim SV Rödinghausen. Nach 90 umkämpften Minuten stand ein 3:3-Unentschieden.
Die Knappen erwischten einen Traumstart in die Partie und gingen direkt nach dem Anpfiff in Führung: Clinton Wilson kam im Strafraum zum Abschluss, der Wolfsburger Keeper konnte zunächst parieren, doch Malik Tubic reagierte am schnellsten und staubte zur frühen Führung ab (2. Minute). Der VfL kam wenig später ebenfalls zu seiner ersten Chance. Das Aluminium rettete aber für S04 (9.). In der Folge übernahm Schalke die Kontrolle über die Partie und erspielte sich weitere Möglichkeiten. Nach einer Flanke von Silas Thier verpasste Ben Weber zunächst knapp (15.), wenig später machte es Niclas Damberg besser: Nach einem Eckball behielt der Verteidiger im Strafraum die Übersicht und erhöhte auf 2:0 (18.). Die Knappen blieben spielbestimmend und präsentierten sich vor allem bei Standardsituationen konsequent. In der 34. Minute war es erneut Tubic, der nach einer Ecke zur Stelle war und seinen Doppelpack erzielte. Kurz vor der Pause kam Wolfsburg noch einmal gefährlich vor das Tor, doch erneut verhinderte das Aluminium einen Gegentreffer (37.). Mit einer verdienten 3:0-Führung ging es für S04 in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel schien sich das Bild zunächst fortzusetzen: Luca Vozar traf kurz nach Wiederanpfiff aus kurzer Distanz zum 4:0 (47.). Doch im direkten Gegenzug gelang den Gästen der Anschlusstreffer, Darwin Soylu verwandelte einen Freistoß direkt (48.). In der Folge kippte die Partie zunehmend. Wolfsburg gewann an Selbstvertrauen und übernahm mehr Spielanteile, während Schalke kaum noch für Entlastung sorgen konnte. In der 67. Minute verkürzten die Gäste weiter, als eine Hereingabe von der rechten Seite unglücklich durch Silas Thier im eigenen Tor landete. Nur zwei Minuten später folgte der nächste Treffer: Soylu traf aus der Distanz zum 4:3 (69.). Die Knappen fanden in dieser Phase keinen Zugriff mehr auf das Spiel. Wolfsburg blieb am Drücker und belohnte sich in der Schlussphase: Karlo Simic erzielte in der 80. Minute den Ausgleich, ehe Pharell Hensel die Partie nach einem Eckball endgültig drehte und zum 4:5-Endstand traf (84.).
„Ein unglaublich verrücktes Spiel, so etwas habe ich in dieser Form noch nie erlebt. Der zweite Durchgang war geprägt von extremer Passivität. Wir haben nur noch zugeschaut und hatten überhaupt keinen Zugriff mehr auf das Spiel. Das war sehr enttäuschend. Trotzdem haben wir mit der Qualifikation für die Endrunde etwas richtig Starkes erreicht. Jetzt gilt es, für die kommende Woche wieder unsere Basics abzurufen und den Fokus auf das Achtelfinale gegen Hoffenheim zu richten“, lautet das Fazit von Chef-Trainer Norbert Elgert.
Trotz der Niederlage durften die Knappen nach Abpfiff durchatmen: Borussia Dortmund gewann zwar parallel mit 3:1 beim 1. FC Heidenheim und zog nach Punkten gleich, doch dank des besseren Torverhältnisses behauptete S04 den 4. Platz und löste damit das Ticket für das Achtelfinale. In der Runde der letzten 16 trifft Königsblau nun am kommenden Sonntag (3.5.) auswärts auf die U19 der TSG Hoffenheim.
In einer torreichen Begegnung der Regionalliga West trennten sich der SV Rödinghausen und die königsblaue U23 am Sonntagnachmittag (26.04.) mit einem 3:3-Unentschieden.
Die Gastgeber erwischten einen guten Start: Bereits in der achten Minute setzte sich Ansgar Kuhlmann im Strafraum durch und legte quer auf Eduard Probst, der souverän zur frühen 1:0-Führung einschob. Rödinghausen blieb zunächst am Drücker, und erneut war es Probst, der nur fünf Minuten später beinahe nachlegte – sein Lupfer aus der Distanz verfehlte das Tor jedoch deutlich (13. Minute). In der 18. Minute fiel dann das 2:0: Wieder war Kuhlmann der Vorbereiter, dieses Mal für Marius Bauer, der Schalkes Keeper Luca Podlech umkurvte und eiskalt vollendete. Doch die Gäste aus Gelsenkirchen zeigten Moral. Nach einer Eckenvariante über Edion Gashi und Max Hauswirth verkürzte Tim Dietrich in der 23. Minute auf 1:2. Nur drei Minuten später erreichte ein langer Ball von Max Lamby Raphael Ott, der sich stark behauptete und zum 2:2-Ausgleich traf – ein echter Doppelschlag der Königsblauen. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Rödinghausen hatte durch Probst noch eine große Chance, doch Podlech parierte stark mit dem Fuß. Auf der anderen Seite verhinderte Dennis Gorka gegen Ingyom Jung die mögliche Gästeführung. Kurz vor der Pause jubelte S04 sogar vermeintlich über das 3:2, doch der Treffer von Yassin Ben Balla wurde wegen Abseits zuvor abgepfiffen.
Nach dem Seitenwechsel erwischten diesmal die Schalker den besseren Start: Keine zwei Minuten waren gespielt, da köpfte Tidiane Touré eine Flanke von Hauswirth zur 3:2-Führung für Königsblau ein. In der zweiten Hälfte flachte das Tempo zunächst etwas ab, klare Torchancen blieben rar. Erst in der 70. Minute sorgte ein abgefälschter Schuss von Simon Breuer für Gefahr, doch der Ball landete nur auf dem Tornetz. In der Schlussphase drängte Rödinghausen auf den Ausgleich. Eine große Chance zur Entscheidung vergab Schalke in der 82. Minute, als Vincenzo Onofrietti nach Vorarbeit von Andri Buzolli am Tor vorbeischoss. In der 88. Minute war es erneut Eduard Probst, der am zweiten Pfosten völlig frei stand und zum umjubelten 3:3 einschob. Den Schlusspunkt setzte eine Szene in der Nachspielzeit: Allan Dantas sah nach einem Foul an Buzolli die Rote Karte, sodass Schalke die Partie in Unterzahl beendete.
Chef-Trainer Jakob Fimpel zeigte sich aufgrund des Spielverlaufs zufrieden mit dem Punktgewinn: „Wenn man so spät noch das 3:3 kassiert, fühlt es sich natürlich erstmal eher wie eine Niederlage an. Aber über das ganze Spiel gesehen, ist das Unentschieden gerecht. Nach dem frühen 0:2 haben wir eine starke Reaktion gezeigt, das Spiel gedreht und in dieser Phase unsere beste Leistung gebracht. Nach dem 3:2 hat Rödinghausen mehr investiert, wir wollten das Ergebnis nur noch verteidigen – das ist fast gut gegangen. Am Ende können wir mit dem Punkt leben.“
Regionalliga West, 32. Spieltag Sonntag, 3. Mai 2026, 17 Uhr FC Schalke 04 – Bor. DortmundParkstadion Tickets sind an der Tageskasse erhältlich!
DFB-Nachwuchsliga, AchtelfinaleSonntag, 3. Mai 2026, 11 Uhr TSG 1899 Hoffenheim – FC Schalke 04
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