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·29 de julho de 2026
UEFA erwägt wegen FIFA-Plänen einen Boykott der WM

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Der europäische Verband ist empört über die Pläne der FIFA und ihres Präsidenten Gianni Infantino. Auf die Medienberichte und die dargelegten Pläne der FIFA reagierte die UEFA rasch mit einem Statement. «Damit wird eine Grenze überschritten, die die für den Fussball verantwortlichen Institutionen niemals überschreiten dürften», schrieb sie.
Und weiter: «Die Seele und die Führung des Fussballs sind keine Handelsware – erst recht nicht bei völliger Intransparenz darüber, wer finanziell davon profitiert. Niemand von uns ist Eigentümer des Fussballs. Er steht der Fifa nicht zum Verkauf.»
Später heisst es bei «Bloomberg», dass die UEFA sogar erwägen könnte, ihre Mitgliedsverbände und Vereine zu Boykotten von FIFA-Wettbewerben wie der WM oder Klub-WM aufzufordern. Wie dies genau klappen könnte, ist indes nicht ganz klar. Zudem hat sich die UEFA öffentlich zu solchen Plänen noch nicht geäussert.
Die FIFA gibt sich bislang zurückhaltend. Sie betont, dass sie die Kontrolle der WM-Endrunde in den eigenen Händen halten will. Investoren dürften demnach lediglich Minderheitsanteile ohne Kontrollbefugnisse erwerben. Das Ganze hätte gemäss ihren Aussagen jedoch erhebliche wirtschaftliche und infrastrukturelle Vorteile für die Mitglieder.







































