Und wieder Ärger mit den Unparteiischen beim 1. FC Köln – „Das geht mir alles auf den Sack“ | OneFootball

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·15 de março de 2026

Und wieder Ärger mit den Unparteiischen beim 1. FC Köln – „Das geht mir alles auf den Sack“

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Und wieder Ärger mit den Unparteiischen beim 1. FC Köln – „Das geht mir alles auf den Sack“

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Simon Bartsch

15 März, 2026

Das 1:1-Unentschieden gegen den HSV hat für die Geißböcke in der Tabelle recht wenig verändert. Immerhin haben die Kölner einen wichtigen Zähler eingefahren. Doch es gab auch Unmut beim 1. FC Köln: Wieder gerät der Schiedsrichter in die Kölner Kritik.

Hier ein Rempler, der nicht gepfiffen wurde, da eine Gelbe Karte, die nicht ansatzweise an das Foulspiel heranreichte, das noch nicht einmal einen Freistoß mit sich brachte. Schiedsrichter Tobias Welz geriet gerade bei den Kölnern in die Kritik.

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Tobias Welz zeigt Said El Mala die Gelbe Karte (Foto: Stuart Franklin/Getty Images)

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Lukas Kwasniok war schon nach einer guten Viertelstunde außer sich. Wild gestikulierend redete der Trainer im Duell beim HSV auf den vierten Offiziellen, Dr. Max Burda, ein – mal wieder. Denn schon in der vergangenen Woche war der Trainer gegenüber den Unparteiischen deutlich geworden. Kein Wunder, gegen den BVB gab es gleich mehrere diskutable Situationen und VAR-Eingriffe oder Nicht-Eingriffe. Wie berichtet hatte Jahmai Simpson-Pusey nach einem Tritt an Maximilian Beier die Rote Karte gesehen. Nach Ansicht der Videobilder eine vertretbare Entscheidung. Simpson-Pusey hatte Beier in der Achillessehne erwischt, war einen Schritt zu spät gekommen. Für Aufregung sorgte dann aber ein Handspiel von Yan Couto, für das es in der Nachspielzeit keinen Elfmeter gab, obwohl es ihn wohl hätte geben müssen.

„Das Problem ist die unterschiedliche Bewertung“

Tagelang war das Handspiel noch Thema. Wohl auch, weil der FC mit einem Elfmeter möglicherweise in der Nachspielzeit noch den Ausgleich erzielt hätte. Dieses Mal ging es nicht um einen Strafstoß. Eigentlich ging es gleich um mehrere Situationen. Hier wurde Rav van den Berg mit einem Bodycheck gestört, Schiedsrichter Tobias Welz sah kein Foul, entschied sogar auf Freistoß für den Gegner, auf der anderen Seite zog ein leichter Check der Kölner ebenfalls einen Hamburger Freistoß mit sich. Luka Vušković hatte schon in den ersten Minuten nach einem Pfiff noch den Ball weggespielt, eine Verwarnung gab es nicht. Auf der anderen Seite fing sich Sebastian Sebulonsen in der Nachspielzeit für eine ähnliche Situation die Gelbe Karte ein. Eine besonders bittere, denn der Norweger fällt nun mit der fünften Verwarnung für das Derby kommende Woche aus.

„Das Problem ist ja immer die unterschiedliche Bewertung. Ich bin ein totaler Freund davon, immer Gelb zu zeigen, wenn die Jungs einfach den Ball wegspielen. Lass den Ball liegen, sonst ist es Gelb“, sagte Lukas Kwasniok. „Das Problem ist, dass es inkonsequent gehandhabt wird. Beim Seb war es so, weil er den Ball außerhalb des Feldes ein bisschen bei Seite geschoben hat.“ Eine Konsequenz nehme er nicht wahr, sagte der Trainer weiter, eine Kultur wie im Handball könne sich so nicht entwickeln. „Inkonsequenz führt dazu, dass es Diskussionen gibt.“ Eine ganz offensichtlich unterschiedliche Bewertung gab es dann noch bei einer anderen Situation, die durchaus dem Spiel einen anderen Verlauf hätte bescheren können.

„Am Ende ist es müßig“

Denn Hamburgs William Mikelbrencis war beim Versuch Kristoffer Lund den Ball abzulaufen, in die Achillessehne des Kölners gestiegen. Das Trefferbild entsprach einem doch sehr ähnlichem wie in der Vorwoche bei dem Duell Simpson-Pusey gegen Beier. Auch hier erfolgte das Foulspiel ohne Absicht, aber auch hier von hinten, ohne die Chance auf den Ball, dafür aber die Verletzung in Kauf nehmend. Genauso wie in der Vorwoche die Kölner hätten sich die Rothosen wohl nicht über einen Platzverweis beschweren können. Es wurde aber noch nicht einmal auf Foulspiel entschieden. „Das geht mir alles auf den Sack. Ich will es genauso klar ausdrücken“, sagte Kölns Trainer. „Ich will weder bei Jahmai vergangene Woche, noch diese Woche, dass es eine Rote Karte ist. Aber ich verstehe nicht, dass es so unterschiedlich gehandhabt wird.“

Tatsächlich gab es „nur“ Ecke für die Kölner, die aber für keine große Gefahr sorgte. „Nach meinen Maßstäben ist es weder bei Jahmai noch bei Mikelbrencis eine Rote Karte. Aber nach den Maßstäben, die uns mitgeteilt werden, dann ist es vergangene Woche Rot, aber dann kann ich nicht verstehen, dass es diese Woche keine Rote Karte ist.“ Auch Kölns Geschäftsführer Thomas Kessler ordnete die Situation ähnlich ein. „Ich bin absolut kein Freund davon, Rote Karten zu fordern. Aber da liegt ein Spieler am Boden und bekommt den Fuß voll auf die Achillessehne“, so der ehemalige Keeper. „Ich bin mir sicher, dass es in diesem Jahr schon die ein oder andere Situation gegeben hat, wo der Schiedsrichter richtig hingeschaut hat, oder der VAR sich gemeldet hat. Am Ende ist es müßig darüber zu sprechen.“ 

Denn am Ergebnis wird das ohnehin nichts mehr ändern. Ein bitterer Beigeschmack bleibt nach dem Spiel dennoch.


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