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·09 de fevereiro de 2026
Ungewohnt hitzige Diskussion auf dem Platz beim 1. FC Köln

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Redaktion
9 Februar, 2026
Neben der 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig gab es noch ein kleines Störfeuer auf dem Platz. Die Spieler gerieten zum Teil aneinander.

Sebastian Sebulonsen und Said El Mala vom 1. FC Köln
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Es hätte nicht viel gefehlt und Sebastian Sebulonsen hätte sich dann endlich auch in die Scorerliste bei den Geißböcken eingetragen. Der Wingback kommt bislang weder auf einen Treffer noch auf einen Assist für die Kölner. Gegen Leipzig bot sich dem Interims-Innenverteidiger dann plötzlich die Chance. Sebulonsen war in der 70. Minute weit aufgerückt, als die Kugel Richtung Sechzehnerlinie rollte, nahm sich der Spieler ein Herz. Doch der erste Kontakt war nicht sauber genug. Der Norweger legte sich den Ball einen Tick zu weit vor, Leipzig konnte klären. Und diese Szene sorgte gleich mehrfach für Unmut. Denn Said El Mala ließ es sich nicht nehmen, seinen Mitspieler zu kritisieren. In der Tat hatte der Offensivspieler frei gestanden, genauso wie zwei weitere Kölner. Doch Sebulonsen konnte nach dem schwachen Kontakt gar nicht mehr passen, selbst wenn er es gewollt hätte.
Und das machte dann wiederum der Defensivspieler El Mala gestenreich deutlich. Der Norweger war offensichtlich alles andere als begeistert ob der Reaktion des 19-Jährigen, schimpfte sogar. Und das scheint auch durchaus verständlich. Denn gerade El Mala ist nicht unbedingt bekannt dafür, dass er im Zweifel das Abspiel sucht. So unter anderem wenige Minuten zuvor, als der Offensivspieler in seiner unnachahmlichen Art den Weg von Außen ins Zentrum suchte und dann das Abspiel auf den komplett blank stehenden Isak Johannesson übersah. Der Isländer war ebenfalls alles andere als amused, schimpfte ebenfalls, fand aber offensichtlich keinen Adressaten. Tatsächlich war es nicht das erste Mal in dieser Saison, dass der Angreifer einen besser positionierten Spieler nicht fand.
Allerdings macht dieser Wunsch des Toreschießens den 19-Jährigen auch aus und vor allem stark. El Mala ist einer dieser Spieler, die den Abschluss suchen, es immer wieder versucht, bis es dann irgendwann klappt. Ein Instinktfußballer, der den schnellsten Weg zum Tor sucht. Kaum ein Spieler sucht so oft den Abschluss wie El Mala. So hat der Offensivspieler in dieser Saison auch schon einige Tore erzielt. „Wir müssen ihm die Freude am Fußball lassen“, hatte Lukas Kwasniok Ende vergangenen Jahres gesagt. Dementsprechend wird man beim FC El Mala sicherlich auch nicht in seine Spielweise reinreden. Unterm Strich gibt der Erfolg Said El Mala bislang recht. Kein anderer Kölner Spieler kommt auf sieben Tore, kein anderer auf zehn Scorerpunkte. Der Unmut der übersehenen Mitspieler ist dennoch verständlich.









































