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·14 de março de 2026

"Unglaublich gut und befreiend": Hansa rückt näher oben ran

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Im Aufstiegskampf setzte der F.C. Hansa Rostock ein klares Statement: 5:1 hieß es gegen den direkten Konkurrenten MSV Duisburg  wodurch der Rückstand auf den Relegationsplatz nur noch zwei Punkte beträgt. Doch vom deutlichen Erfolg will sich Hansas Cheftrainer Daniel Brinkmann nicht blenden lassen.

"Mit dem 4:1 waren sie dann schließlich gebrochen"

Der Samstagmorgen begann für die Verantwortlichen des F.C. Hansa Rostock alles andere als gut. Sowohl Lukas Kunze als auch Nico Neidhardt und Andreas Voglsammer meldeten sich krankheitsbedingt für das Spiel ab. Umso mehr tat der 5:1-Erfolg gegen den vor dem Spieltag Drittplatzierten MSV Duisburg gut. "In dieser Höhe gewonnen zu haben, ist unglaublich gut und befreiend", übernahm Rostocks Cheftrainer Daniel Brinkmann bei "MagentaSport" die Worte von Moderator Hannes Jakobi. Aufgrund der Ausfälle habe sich bezahlt gemacht, "dass wir einen großen Kader haben. Das war die Feuertaufe".


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Zwei der neuen Spieler in der Startelf sorgten direkt für Aufsehen: Emil Holten erzielte einen Doppelpack, Adrien Lebeau traf per direkt verwandelter Ecke. Über den Franzosen sagte Brinkmann: "Lebeau hatte viel Spielfreude. Der Maßstab, ob er spielt, ist aber, dass er gut gegen den Ball arbeitet. Zehnertypen haben grundsätzlich mehr Spaß mit dem Ball. Heute hat er das aber auch gegen den Ball überragend gemacht – eine klasse Leistung."

Im Mediengespräch nach der Partie legte der Trainer trotz des deutlichen Erfolges den Finger in die Wunde: "Das 5:1 spiegelt den Spielverlauf nicht gut wider. Wir hatten immer wieder Phasen, in denen wir Situationen überstehen mussten. Mir hat nicht gefallen, wie wir in der ersten Halbzeit den Raum um Lex Tyger Lobinger nicht zugestellt bekommen haben. Wir sind zu langsam nachgerückt, dadurch sind sie immer wieder über die gefährlichen Außen gekommen. Mit dem 4:1 waren sie dann schließlich gebrochen."

"Die Fans verdienen mehr als 3. Liga"

Große Teile der Saison hatte Lebeau wegen einer Operation am Knöchel verpasst und bekam auch nach seiner Rückkehr Anfang Dezember kaum Spielzeit. Eine Entscheidung, die er "nicht verstanden habe, aber akzeptieren musste". Zu seinem Treffer schilderte er: "Ich habe Holten am kurzen Pfosten gesehen und bemerkt, dass der Torhüter noch nicht bereit ist. Ich wollte einfach auf Holtens Kopf flanken und schauen, was passiert. Dass die Flanke ins Tor geht, ist natürlich großartig."

Im Anschluss präsentierte der 26-Jährige gleich mehrere Torjubel: "Ich saß gestern mit Christian Kinsombi zusammen und wir haben viel geflachst. Ich habe ihm gesagt, dass ich vielleicht einen kleinen Tanz wie Ronaldinho mache." Durch den Sieg ist Rostock nur noch zwei Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Das Ziel ist klar, so Lebeau: "Die Fans verdienen mehr als 3. Liga." Brinkmann, der sich zufrieden mit der Leistung seines Teams zeigte, ordnete ein: "Viele Mannschaften liegen eng beieinander. Auf uns wartet eine spannende Schlussphase. Nach heute sind wir bereit dafür. Aber es ist wichtig, dass wir in diesem Flow bleiben." Bereits am Freitag wartet auf die Rostocker der nächste Konkurrent im Aufstiegsrennen: Der SV Wehen Wiesbaden.

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