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·01 de julho de 2026
Verdienter Sieg über Ecuador: Mexiko steht im Achtelfinale

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Im nächsten Sechzehntelfinale dieser Weltmeisterschaft traf Gastgeber Mexiko auf Ecuador. Der WM-Gastgeber, der bereits in der Gruppenphase mit drei Siegen aus drei Spielen sein Potenzial angedeutet hatte, setzte sich auch gegen die Südamerikaner verdient mit 2:0 durch und steht damit im Achtelfinale.
Auf Seiten der Mexikaner vertraute Trainer Javier Aguirre weitgehend auf die Mannschaft aus der Gruppenphase. Mit Gilberto Mora stand erneut das 17-jährige Top-Talent in der Startelf. Ecuador setzte derweil auf jene Elf, die im letzten Gruppenspiel Deutschland mit 2:1 geschlagen hatte. Aufgrund widriger Wetterbedingungen inklusive Blitzgefahr wurde der Anstoß um eine Stunde nach hinten verschoben.
Mexiko legte im Azteca einen beeindruckenden ersten Durchgang hin und stellte früh die Weichen auf das Achtelfinale. El Tri war von Beginn an deutlich präsenter, setzte Ecuador mit aggressivem Pressing unter Druck und erspielte sich schnell erste Chancen. Mora und Jimenez näherten sich früh an, ehe Quinones nach 22 Minuten den Bann brach. Nach einem starken Zuspiel von Alvarado hatte der Offensivspieler gegen die hoch stehende ecuadorianische Defensive freie Bahn und schloss aus halblinker Position sehenswert ins linke Eck ab.
Ecuador brauchte einige Zeit, um in die Partie zu finden, hatte durch den bereits in der Vorrunde auffälligen Yeboah aber durchaus seine Momente. Ein Abschluss des in Hamburg geborenen Außenspielers landete nach 18 Minuten am Außenpfosten, wenig später scheiterte er mit einem starken Schlenzer an Rangel. Insgesamt wirkte Mexiko im Hexenkessel von Mexiko-Stadt jedoch deutlich gefestigter und legte nach einer halben Stunde nach. Nach einer unzureichenden Klärung Ecuadors spielte Jimenez einen feinen Doppelpass mit Quinones und jagte den Ball anschließend aus zentraler Position sehenswert zum 2:0 ins rechte Kreuzeck.
Kurz vor dem Halbzeit besaß zunächst Jimenez und dann Mora die Gelegenheit zum 3:0, doch beide Stars verpassten am Ende eines fulminanten ersten Durchgangs nur knapp.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Ecuador trotz zweier Wechsel zunächst ideenlos. Die Südamerikaner fanden kaum Wege durch die kompakte mexikanische Defensive und mussten sich häufig mit Distanzschüssen begnügen. Mexiko hingegen tat nur noch das Nötigste, ließ den Ball kontrolliert laufen, verwaltete die Führung zunehmend souverän und kam in Person von Montes nach 67 Minuten per Kopf zur großen Chance auf das 3:0. Der 29-Jährige scheiterte jedoch am stark reagierenden Galindez.
Mit fortlaufender Spielzeit drückte Ecuador den WM-Gastgeber zunehmend in dessen eigene Hälfte. Wirklich zwingend wurde der Zweitplatzierte der Südamerika-Qualifikation dabei aber kaum. Mexiko verteidigte aufmerksam, wirkte in den direkten Duellen stabiler und ließ die ecuadorianische Offensive kaum zur Entfaltung kommen. Die größte Gelegenheit für den deutschen Gruppengegner besaß Rodriguez nach 74 Minuten, als er einen langen Pass von Caicedo stark verarbeitete, seinen Abschluss dann aber knapp am Keeper vorbeisetzte.
Mexiko kam gegen Ende der Partie noch zu einigen Konteransätzen, verpasste jedoch den dritten Treffer. Da Piero Hincapie in der Nachspielzeit seinen Mund mit der Hand verdeckte, sah der Ex-Leverkusener nach der neuen Regel noch die Rote Karte.
Angesichts der ersten Halbzeit ging der Sieg für Mexiko vollkommen in Ordnung. Im Achtelfinale wartet nun der Sieger aus dem Duell zwischen der DR Kongo und England, das am heutigen Mittwoch um 18:00 Uhr stattfinden wird.







































