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·02 de junho de 2026
Vertrags-Poker beim BVB: Spekuliert Adeyemi auf einen ablösefreien Abgang?

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·02 de junho de 2026

Die Vertragsverhandlungen zwischen Borussia Dortmund und Karim Adeyemi (24, Vertrag bis 2027) kommen seit Monaten nicht voran. Im Klubumfeld macht sich nun ein Verdacht breit.
Nach Informationen der BILD liegen die Vorstellungen von Klub und Spieler weiterhin weit auseinander. Adeyemi verdient demnach aktuell rund 6,5 Millionen Euro pro Jahr, fordert für eine Verlängerung aber mehr als 10 Millionen Euro jährlich.
Im Umfeld des Klubs verdichtet sich der Boulevardzeitung zufolge eine Vermutung: Adeyemi könnte auf einen ablösefreien Abgang spekulieren. Sein Vertrag läuft nur noch ein Jahr. Ohne Einigung in den kommenden Monaten droht den Schwarz-Gelben das Szenario, das sie unbedingt vermeiden wollen.
Geht der Nationalspieler tatsächlich erst 2027, könnte er den Klub ohne Ablöse verlassen – und bei einem neuen Arbeitgeber ein hohes Handgeld einstreichen. Für den Spieler lukrativ, für den BVB ein finanzieller Schaden im zweistelligen Millionenbereich.
Genau deshalb hatte Sportdirektor Ole Book zuletzt deutlich gemacht, dass ein letztes Vertragsjahr "nicht die präferierte Lösung" sei. Kommt es zu keiner Einigung, soll Adeyemi im Sommer verkauft werden. Ab 60 Millionen Euro gilt der BVB als gesprächsbereit.
Als Interessenten wurden in den vergangenen Wochen Juventus Turin, der FC Chelsea und Newcastle United gehandelt. Auch Manchester United hat den Flügelspieler dem Vernehmen nach auf dem Zettel. Knackpunkte in den Verlängerungsgesprächen sind neben dem Gehalt eine Ausstiegsklausel, auf die sich Dortmund bislang nicht einlassen will.
Sportlich hatte Adeyemi in der Rückrunde an Bedeutung verloren. Unter Trainer Niko Kovac stand er nur 22-mal in der Startelf, kam wettbewerbsübergreifend aber immerhin auf 39 Einsätze mit zehn Toren und sechs Vorlagen.







































