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·05 de maio de 2026
Vier-Augen-Gespräch zwischen Kauczinski und Volland: Wann wird`s wieder besser, Löwen?

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·05 de maio de 2026

Nachdem die Löwen drei Tage nach dem desolaten Auftritt beim 1:1 in Schweinfurt am Dienstagnachmittag ins Training zurückgekehrt waren, fanden sich nur ein paar Kiebitze ein – und sie hatten nur ein Thema: „Die Mannschaft wird nicht besser, sondern schlechter. Warum soll das nächste Saison besser werden?“
Während die Rentner emotionsgeladen an der Bande diskutierten, pickte sich Trainer Markus Kauczinski unterdessen nach rund 40 Minuten aus der Gruppe Kevin Volland heraus. Volland und Kauczinski unterhielten sich angeregt – immer wieder fuchtelte der frühere Nationalspieler in diesem rund acht minütigem Vier-Augengespräch mit seinen Händen durch die Luft, als wollte er dem 56-Jährigen sagen: „Trainer, so könnte es funktionieren!“
Kauczinski lauschte gespannt. Das Wort von Volland hat Gewicht, schließlich weiß er – im Gegensatz zum Rest vom Schützenfest – wie sich der große Fußball anfühlt. Er war Nationalspieler und einer der besten Stürmer der Bundesliga. Aber wenn man Volland bei 1860 sieht, fragt man sich: Wieso läuft das Spiel am 33-Jährigen vorbei? Spielt er vielleicht auf der falschen Position?
Funktioniert hat in den letzten Wochen allerdings nur noch wenig – und was nicht zu übersehen war: Nicht selten waren die Löwen fußballerisch eine Klasse schwächer als der Gegner. Von den letzten acht Spielen hat der TSV 1860 nur eines gewonnen. Die Sechzger schrieben nach der Punkteteilung in Unterfranken auf ihrer Webseite: „Die Löwen konterten beim 1. FC Schweinfurt einen Rückstand und sind durch das 1:1 seit vier Spielen in der Liga ungeschlagen.“
Alles eine Betrachtungssache. Was aber nicht wegzudiskutieren ist: Wieder wurde eine Saison frühzeitig abgeschenkt – mehr als Platz acht ist vermutlich nicht drin. Die Frustration ist groß an der Grünwalder Straße 114. Und natürlich stellt sich die Frage: Wie soll das mit weniger Geld besser werden bei 1860?
Genau deswegen ist die Pokal-Qualifikation für die Löwen so wichtig: Nach vier Jahren Abstinenz könnte man sich wieder für das erlesene Feld mit Teams wie dem FC Bayern, Borussia Dortmund und RB Leipzig qualifizieren – möglicherweise sogar ohne das Toto-Pokal-Endspiel am 23. Mai in Würzburg. Denn wenn die Würzburger Kickers am Samstag Unterhaching besiegen, wären die Löwen bereits automatisch qualifiziert.
Nicht auf dem Platz standen am Dienstagnachmittag Max Reinthaler, Philipp Maier und Jesper Verlaat. Bei der U21 in Gundelfingen spielen am Dienstagabend Samuel Althaus und Loris Husic, während Xaver Kiefersauer und Ludwig Estermann “oben” mitmischten.







































