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·01 de abril de 2026

Violettes Sandwich & starke "Absteiger": Kurioses zur Rückrunde

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11 von 19 Spieltagen sind in der Rückrunde absolviert, die mit einer Englischen Woche bereits auf die Zielgeraden der Saison einbiegt. Nicht zum ersten Mal wird dabei manche Entwicklung aus der Hinrunde völlig konterkariert – im Guten wie im Schlechten. liga3-online schaut auf Statistiken, die erstaunlich sind.

Die Quasi-Absteiger spielen nicht mehr wie solche

Noch sind sie es nicht offiziell, doch keiner macht mehr ein Geheimnis daraus, dass der TSV Havelse (10 Punkte Rückstand) und Schweinfurt 05 (16 Punkte Rückstand) die letzten Spiele als Abschiedstour auffassen dürfen. Für den Klassenerhalt fehlt letztlich mehr als das berühmte Quäntchen Glück, sondern viel Qualität, Erfahrung und das nötige Kleingeld. Oder haben die Schlusslichter lediglich in der Hinserie zu viel Lehrgeld gezahlt?


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Der Blick auf die Rückrundentabelle zeigt jedenfalls: Weder Havelse – Platz 16 – noch der 15. aus  Schweinfurt sind im Jahr 2026 abstiegsreif unterwegs. Speziell die Schnüdel aus Unterfranken überraschten dabei zuletzt mehrfach und könnten es damit sogar schaffen, den sportlichen Punkte-Negativrekord von Werder Bremen II (22 Punkte, Saison 2011/12) im hohen Norden zu belassen. Havelse überzeugte derweil gegen Hoffenheim II (4:0) und Viktoria Köln (3:2 nach 0:2-Rückstand).

Zur ganzen Wahrheit gehört allerdings, dass sich beide auch in der zweiten Saisonhälfte schwertun und bei einem Schnitt von einem Punkt pro Spiel verharren. Das ist im diesjährigen Teilnehmerfeld auch auf 38 Spiele hochgerechnet nicht genug, um die Klasse zu halten.

Willst du die Tabelle drehen, wirst du als erstes Lila sehen

Sie eint eine im Fußball eher seltene Farbe und aktuell auch eine ungewöhnliche Statistik: Der VfL Osnabrück und Erzgebirge Aue tragen Lila, die einen eher mit einem Fliederton, die anderen in Veilchenfarbe, wonach sie auch benannt sind. Doch sportlich könnten die Entwicklungen der Klubs, die vor nicht allzu langer Zeit noch gemeinsam im Fahrstuhl zwischen 2. Bundesliga und 3. Liga steckten, kaum weiter auseinandergehen.

So hat der VfL Osnabrück stolze 29 von 33 möglichen Punkten seit Januar geholt und ist damit von Tabellenrang 6 zum souveränen Spitzenreiter mit aktuell sechs Zählern Vorsprung geklettert. Die 2026 weiterhin sieglosen Auer holten im gleichen Zeitraum zwei Pünktchen, fielen vom 16. auf den 18. Platz. Oder, so hart wie möglich gerechnet: Statt zehn Punkten, die die Sachsen zum Jahreswechsel hinter dem VfL standen, sind es nunmehr 37. Passenderweise endete das direkte Duell in dieser Saison zweimal mit einem 3:1-Sieg für Timo Schultz und seine Osnabrücker.

Nur zwei toppen die Hinrunde – Osnabrück ist nicht dabei

Der VfL spielt eine berauschende Rückrunde, doch die 32 Punkte der ersten Halbserie bleiben (zumindest noch wenige Tage) unerreicht. Zwei andere Klubs haben die Verbesserung schon eingetütet – einer davon ist natürlich Schweinfurt 05. Was angesichts von sechs Punkten, der schwächsten Hinrunde der Drittliga-Historie, nicht als Wunderleistung einzuschätzen ist. Viel beachtlicher ist, was Alemannia Aachen unter dem anfangs viel kritisierten Mersad Selimbegovic auf den Rasen bringt: 23 erzielte Punkte, 21 waren es im Vorjahr, bedeuteten den Sprung von Platz 17 auf Platz 10. Und aktuell deutet sich nicht an, dass damit schon das Maximum erreicht ist…

Auch die Bilanz lässt sich umdrehen. So gibt es mit Hoffenheim II, das bei nur vier Punkten seit dem 20. Spieltag steht, eine Mannschaft, die ihr Hinrunden-Ergebnis schon jetzt nicht mehr erreichen kann. Auch Erzgebirge Aue (4 vs. 24 Punkte) und der VfB Stuttgart II (9 vs. 29) brauchen an den acht verbleibenden Spieltagen eine unrealistische Ausbeute, um die erste Saisonhälfte zu egalisieren oder gar zu übertreffen.

Flaute bei den Topscorern

Überraschend ist auch manche Entwicklung auf Spielerseite. Denn gleich drei Topscorer der Hinrunde können ihr Niveau bislang nicht bestätigen, sind teils sogar in ein veritables Formtief gestürzt. Zwei davon kommen sogar vom gleichen Klub: Energie Cottbus. Denn sowohl Erik Engelhardt als auch Tolcay Cigerci straucheln in 2026 erheblich – und mit ihnen die gesamte FCE-Offensive, die konträr zur Hinrunde akute Ladehemmung ereilt hat. Engelhardt erzielte in der Hinrunde 13 Tore, in der bisherigen Rückserie waren es nur noch drei; für einen alleinigen Mittelstürmer bei einem Aufstiegskandidaten zu wenig.

Parallel dazu ist auch Spielmacher Cigerci die Leichtigkeit abhandengekommen, von seinen 24 Scorerpunkten steuerte er im neuen Jahr nur vier bei. Ähnlich ist es bei der Saarbrücker Lebensversicherung Florian Pick: Der 30-Jährige startete furios ins Jahr, von seinen 21 Torbeteiligungen entstammen allerdings 16 aus der Hinrunde. Umgekehrt geht’s natürlich auch, aber ganz so extreme Beispiele gibt es hier nicht: Robin Meißner steht in der Rückserie bereits bei zwölf Scorern, der Wert wächst kontinuierlich – seine acht Torbeteiligungen der Hinrunde hat der 26-Jährige längst überholt.

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