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·07 de julho de 2026
Völler nennt Klopp-Gespräch als Grund für Verbleib als DFB-Sportdirektor

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·07 de julho de 2026

Die Personalie Rudi Völler ist entschieden. Der 66-Jährige bleibt Sportdirektor beim Deutschen Fußball-Bund und hat dabei ungewöhnliche Unterstützung aus dem Red-Bull-Lager bekommen.
Wie der kicker berichtet, hat Völler in der vergangenen Woche gleich mehrere entscheidende Anrufe erhalten. Jürgen Klopp meldete sich am Samstag aus den USA und führte mit Völler ein langes und gutes Gespräch. Der designierte Bundestrainer habe ihn ausdrücklich gebeten weiterzumachen. Noch überraschender war der Anruf von Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff, der Völler mitteilte, er solle seinen Posten behalten: Es werde super werden an der Seite von Klopp. Hinzu kamen Appelle von DFB-Präsident Bernd Neuendorf, Ligachef Hans-Joachim Watzke und mehreren Bundesliga-Kollegen.
Dieses Gesamtpaket habe letztlich den Ausschlag gegeben, sagte Völler. Er sei beim DFB mit dem Herzen dabei und freue sich auf das, was nun kommen soll. Gleichzeitig betonte er, er halte sich für in der Lage, den ganzen Laden ein bisschen zusammenzuhalten, wolle aber, dass alle Augen zunächst auf Klopp gehen. Wenn es dem neuen Bundestrainer mal zu viel werde, werde er da sein und ihm unter die Arme greifen.
Langfristig sieht Völler seine eigene Rolle beim DFB jedoch als endlich. Eine Verlängerung über sein Vertragsende nach der EM 2028 hinaus schloss er aus. Er wolle gerne im Übergang weitermachen, aber das sei befristet. Schon jetzt blickte er auf die Weltmeister von 2014 als die Generation, die in der Pflicht stehe, Verantwortung zu übernehmen. Er nannte ausdrücklich Per Mertesacker, Mats Hummels, Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger, Sami Khedira und Philipp Lahm als Kandidaten, die er sich alle wunderbar beim DFB vorstellen könne.
Auf die WM-Analyse blickte Völler ebenfalls zurück. Nagelsmann sei zu extrem kritisiert worden und habe das nicht verdient. Das Gesamtgebilde sei aber nicht gut gewesen und Nagelsmann schon mit einer Hypothek ins Turnier gegangen, nachdem es einige unglückliche Aussagen von ihm gegeben habe. Das Elfmeterschießen gegen Paraguay sei kein Generationenproblem: Selbst Franz Beckenbauer habe 1990 im WM-Halbfinale gegen England kaum freiwillige Schützen zusammenbekommen.
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