Von Balogun-Affäre bis Argentinien-Ärger: Die 7 Aufreger der WM 2026 | OneFootball

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·22 de julho de 2026

Von Balogun-Affäre bis Argentinien-Ärger: Die 7 Aufreger der WM 2026

Imagem do artigo:Von Balogun-Affäre bis Argentinien-Ärger: Die 7 Aufreger der WM 2026

Bild:  Carl Recine/Getty Images

Die WM 2026 war kein perfektes Turnier. Es gab auch einige große Ärgernisse. Die größten Aufreger im Überblick.


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Die WM 2026 hatte auch ihre Schattenseiten. Von der Balogun-Affäre bis zur Diskussion um Argentinien: Das waren die sieben größten Aufreger der WM 2026:

Platz 7: Aberkanntes Tor für Deutschland

Die gesamte Saison über durften in Europa Torhüter bei Ecken geblockt und gecheckt werden. Doch in der Verlängerung des Sechzehntelfinals zwischen Deutschland und Paraguay wurde ein einfacher Block von Waldemar Anton vom Schiedsrichterteam geahndet. Damit wurde Deutschland das 2:1 aberkannt, im Elfmeterschießen schied das DFB-Team dann aus dem Turnier aus. Im Nachgang gab Schiri-Boss Pierreluigi Collina bekannt, dass der Torwart nun wieder mehr geschützt werden solle, wozu auch das Blocken zähle. Für Deutschland kam die Bekanntmachung zu spät.

Platz 6: Trump auf dem WM-Siegerfoto

US-Präsident Donald Trump zeigte sich bei der WM 2026 kaum. Bei der Final-Show wollte Trump jedoch den größtmöglichen medialen Ruhm ernten. Beim Siegerfoto von Weltmeister Spanien schob er sich ins Bild, das sanfte Wegdrücken von FIFA-Boss Gianni Infantino half da wenig. Zum Glück gibt es Grafik-Tools, um Trump nachträglich aus dem Foto zu entfernen.

Platz 5: Schiedsrichter wird Einreise verweigert

Vor Turnierbeginn sorgte der Vorfall für Aufsehen: Der Somalier Omar Artan, Afrikas bester Schiedsrichter, durfte nicht in die USA einreisen. Obwohl er die korrekten Papiere und ein gültiges Visum besaß, verweigerten ihm die US-Grenzbehörden am Flughafen Miami die Einreise und führten angebliche Sicherheitsbedenken und Terrorismus-Verbindungen als Begründung an. Das Verhör dauerte über zehn Stunden. Die FIFA zahlte ihm immerhin die Antrittsprämie, doch für Artan zerplatzte ein großer Traum.

Platz 4: Schikane des iranischen Nationalteams

Die USA legten dem iranischen Nationalteam besondere Einreisebestimmungen auf. Die Iraner durften ihr Basecamp nicht in den USA haben und mussten nach Mexiko ausweichen. Auch die Einreise zu den WM-Spielen in den USA wurde erst einen Tag vorher genehmigt. Das Ganze glich purer Schikane. Politische Spannungen sollten keinen Einfluss auf den Sport haben. Iran-Trainer Amir Ghalenoei kommentierte: „Ich flehe die FIFA an, dafür zu sorgen, dass kein Gastgeber in Zukunft mehr so eine Mannschaft behandelt.“

Platz 3: Hydration Break

Fußball wurde bei der WM 2026 eigentlich in vier Vierteln gespielt, denn jeweils nach 23 Minuten gab es eine dreiminütige Trinkpause. Meist quittierten die Fans die „Hydration Break“ mit Buhrufen. Nachgewiesen wurde zudem, dass sich das Spiel oft nach dieser Pause veränderte. Warum das Ganze? Vorgeschoben wurde die Gesundheit der Spieler. Für die TV-Rechte-Inhaber war es jedoch vorteilhaft, da so regelmäßig Werbung geschaltet werden konnte.

Platz 2: Bevorzugung von Argentinien

Es gibt zwar keinen eindeutigen Beweis, doch viele Indizien – kaum geahndete Fouls, kaum Strafkarten, kein negativer VAR-Eingriff, besonders korrekter VAR-Eingriff zugunsten Argentiniens – deuten darauf hin, dass Argentinien von FIFA, VAR und Schiedsrichtern bevorzugt wurde. Fast die gesamte Fußballwelt empfand dies als unfair. Die Rüpel-Attacken der Argentinier nach dem verlorenen WM-Finale rückten den Vize-Weltmeister zusätzlich in ein schlechtes Licht.

Platz 1: Balogun-Affäre

Dieser Aufreger wird auch nach der WM 2026 noch diskutiert werden und Folgen haben, denn es geht um die Glaubwürdigkeit des Fußballs: US-Stürmer Folarin Balogun erhielt im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina eine vertretbare Rote Karte. Bei großen Turnieren bedeutete das stets mindestens eine Spielsperre. Die FIFA gab dies vor Turnierstart nochmals an alle WM-Teams weiter. Doch dann übte die USA in Person von Präsident Donald Trump Druck aus, FIFA-Boss Gianni Infantino gab nach, eine undurchsichtige Kommission erklärte die Sperre zur Bewährung, und Balogun durfte im nächsten Spiel gegen Belgien wieder spielen. Zum Glück gewann Belgien in dieser Hinsicht die Partie. Dennoch: Die Balogun-Affäre war der größte Skandal der WM 2026.

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