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·10 de março de 2026

Von drei auf fünf Millionen: DFB stockt Nachwuchsfördertopf 3. Liga auf

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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) stockt den Nachwuchsfördertopf 3. Liga zur kommenden Saison deutlich auf. Das haben die Gesellschafterversammlung und der Aufsichtsrat der DFB GmbH & Co. KG im Rahmen ihrer heutigen Sitzung beschlossen. Statt drei Millionen wird der Topf künftig fünf Millionen Euro beinhalten. Die Gesamtsumme wird jährlich nach festen Kriterien an die Drittligisten ausgeschüttet.

Peter Frymuth, zuständiger DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, sagt: "Die 3. Liga ist ein wichtiger Bestandteil der Talentförderung im deutschen Fußball. Ihre Klubs leisten einen wertvollen Beitrag zur Nachwuchsentwicklung. Das zeigen viele bekannte Beispiele wie Joshua Kimmich, Antonio Rüdiger, Deniz Undav, Nick Woltemade oder zuletzt Said El Mala. Sie alle haben in der 3. Liga einen wichtigen Schritt in ihrer Entwicklung gemacht. Diese Arbeit soll durch die Erhöhung des Nachwuchsfördertopfes auf fünf Millionen Euro weiter gestärkt werden. Zusätzlich bleibt die Förderung des DFB von Leistungszentren unterhalb der Lizenzligen bestehen, so dass wir künftig zusammengerechnet mehr als sechs Millionen Euro zur Förderung von Talenten in der 3. Liga investieren."


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Vorbild El Mala

Der Nachwuchsfördertopf wurde 2018 in der 3. Liga eingeführt. Die Fördermaßnahme soll die Klubs sowohl bei der Unterhaltung eines Leistungszentrums als auch bei der Ausbildung und Einsatzförderung deutscher Spieler im U 21-Alter unterstützen. Ziel ist, die Durchlässigkeit vom Nachwuchs- in den Profibereich weiter zu verbessern und die Einsatzzeiten von Talenten zu fördern, die für deutsche Auswahlmannschaften spielberechtigt sind.

Die Einsatzminuten von jungen Spielern mit deutscher Staatsangehörigkeit sind in der 3. Liga seit Jahren steigend. In der vergangenen Saison erreichte der Anteil der Einsatzminuten deutscher U 23-Spieler an den Gesamteinsatzzeiten mit 30 Prozent einen neuen Höchststand. Ein weiterer Bestwert: In der Vorsaison kamen 20 deutsche U-Nationalspieler aus der 3. Liga. Allein neun von ihnen standen im deutschen Aufgebot für die U 19-EM, darunter Said El Mala, der nun in der Bundesliga für Furore sorgt.

FAQ: Der neue Nachwuchsfördertopf 3. Liga

Die finanzielle Aufstockung des Nachwuchsfördertopfes zur neuen Saison geht einher mit einer Weiterentwicklung der Ausschüttungskriterien. Die Verteilung der Fördergelder richtet sich künftig nach vier Parametern: Leistungszentrum (LZ), Klubausbildung, deutsche U-Nationalspieler und Einsatzminuten. Insbesondere die Spielzeit von Talenten in der 3. Liga wird nun noch stärker gewichtet und belohnt.

Unverändert ist, dass jeder Klub, der zu Saisonbeginn ein anerkanntes Leistungszentrum betreibt, 100.000 Euro erhält. Klubs, deren LZ im Laufe der betreffenden Saison anerkannt wird, bekommen 50.000 Euro.

Neue Bonusstruktur

Neu ist ab der Saison 2026/2027 eine Bonusstruktur, die Einsatzzeiten und Ausbildungsdauer im Klub verknüpft. Ein Drittligist mit anerkanntem Leistungszentrum erhält demnach 50.000 Euro, wenn sein deutscher Spieler im U 21-Alter mindestens 990 Einsatzminuten in der 3. Liga erreicht und mindestens fünf Jahre im Klub ausgebildet wurde. Bei einem Klub ohne anerkanntes LZ sind es 30.000 Euro. Hinzu kommen Bonuszahlungen pro Nominierung eines U-Nationalspielers: 15.000 Euro bei einer Berufung in die deutsche U 21-Nationalmannschaft, 5000 Euro für U 18, U 19 oder U 20.

Die restlichen Fördermittel, die nach Abzug der Grundförderung und aller Bonuszahlungen übrig sind, werden anhand der genauen Nettoeinsatzminuten deutscher Spieler im U 21-Alter an die Drittligisten ausgeschüttet. Unverändert ist, dass ausschließlich Vereine vom Nachwuchsfördertopf partizipieren, die mit einer ersten Mannschaft in der 3. Liga spielen. Zweite Mannschaften sind von der Fördermaßnahme ausgeschlossen.

Die neuen Regelungen für den Nachwuchsfördertopf 3. Liga treten mit Beginn der Saison 2026/2027 in Kraft. Die ersten Ausschüttungen nach dem veränderten System sollen im zweiten Halbjahr 2027 erfolgen.

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