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·07 de julho de 2026
Wahnsinnige Schlussphasse: Messi führt Argentinien zu Comeback-Sieg über Ägypten

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Was für ein Spiel! In einem hochdramatischen WM-Achtelfinale hat sich Titelfavorit Argentinien mit 3:2 gegen Ägypten durchgesetzt. Angeführt von Lionel Messi, drehten die Südamerikaner in der Schlussviertelstunde einen Zwei-Tore-Rückstand.
Aber der Reihe nach: Die Nordafrikaner überließen der Albiceleste von Beginn an den Ball und lauerten auf Umschaltmomente. Der Weltmeister von 2022 nahm sich dieser Situation an, fand zunächst jedoch kaum Lösungen. Stattdessen schlug Ägypten eiskalt zu: Nach einer kurz ausgeführten Ecke flankte Marwan Attia den Ball in den Strafraum, wo Innenverteidiger Yasser Ibrahim per Kopf zur Führung traf (15.).
Argentinien bot sich wenig später die große Chance zum Ausgleich. Schiedsrichter François Letexier zeigte nach einem Foul an Nicolás Tagliafico auf den Punkt (19.). Doch Lionel Messi scheiterte mit seinem Strafstoß an Torhüter Mostafa Shoubeir, der stark parierte (21.). Schon gegen Österreich hatte der argentinische Megastar in der Gruppenphase einen Elfmeter verschossen.
In der Folge drängte der Titelverteidiger weiter auf den Ausgleich. Alexis Mac Allister vergab aus kurzer Distanz per Kopf (28.), ehe Messi einen Freistoß aus großer Distanz an den Pfosten setzte (31.). Anschließend rückte der überragende Shoubeir erneut in den Mittelpunkt und entschärfte eine Großchance von Julián Álvarez (39.).
So ging es mit einer überraschenden ägyptischen Führung in die Pause. Argentinien war überlegen, verzweifelte jedoch an Shoubeir und der eigenen Chancenverwertung.

Foto: Getty Images
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielbild. Argentinien hatte den Ball, Ägypten verteidigte tief und lauerte auf Konter – mit Erfolg. Mostafa Ziko vollendete einen sehenswerten Gegenangriff zum vermeintlichen 2:0 (58.). Doch nach VAR-Eingriff nahm Schiedsrichter François Letexier den Treffer wegen eines Fouls im Vorfeld wieder zurück (60.).
Lange ließ die nächste kalte Dusche für den Titelverteidiger jedoch nicht auf sich warten. Mohamed Salah leitete einen weiteren Konter stark ein, Hassan setzte sich über rechts durch und bediente erneut Ziko, der zum diesmal regulären 2:0 einschob (67.).
Argentinien warf anschließend alles nach vorne. Der lange schwache Messi übernahm immer mehr Verantwortung und leitete die Aufholjagd ein. Zunächst servierte der 39-Jährige eine präzise Flanke auf Cristian Romero, der per Kopf den Anschluss erzielte (79.). Kurz darauf verpasste Lautaro Martínez nach einer weiteren Messi-Vorlage den Ausgleich nur knapp (82.).
Es musste also Messi selbst sein, der das Atlanta Stadium endgültig explodieren ließ. Nach einer Kombination im Strafraum kam der achtmalige Weltfußballer zum Abschluss und traf mit etwas Glück zum umjubelten 2:2-Ausgleich (84.).
Und der Wahnsinn nahm weiter seinen Lauf: Die ägyptische Verteidigung löste sich nun völlig auf, Argentinien bestrafte das eiskalt. Lautaro Martinez brachte eine perfekt temperierte Flanke auf den Kopf von Enzo Fernandez, der gegen die Laufrichtung vom chancenlosen Shoubeir zum 3:2-Siegtreffer einnickte. Die Albiceleste steht also im Viertelfinale, während die Ägypter nach einer lange herausragenden Leistung enttäuscht die Heimreise antreten müssen.
Argentinien: E. Martinez, Molina (73. Montiel), Romero (90.+5 Otamendi), Li. Martinez, Tagliafico (66. Gonzalez), De Paul (66. La. Martinez), Paredes, Fernandes, Mac Allister, Messi, Alvarez (90.+5 Medina)
Ägypten: Shoubeir, Hany, Ibrahim, Rabia, Hafez, Lasheen (90.+6), Atia, Salah, Ashour (46. Fathi), Ziko (80. Marmoush), Hassan (73. Trezeguet)
Tore: 0:1 Ibrahim (15.), 0:2 Ziko (67.), 1:2 Romero (79.), 2:2 Messi (84.), 3:2 Fernandez (90.+2)
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