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·28 de maio de 2026
Weiterer Abgang ist fix: Auch Kristoffer Lund verlässt den 1. FC Köln

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Simon Bartsch
29 Mai, 2026
Die Geißböcke werden auch auf der Position des Linksverteidigers nachrüsten müssen. Der FC wird die Kaufoption bei Kristoffer Lund nicht ziehen. Bereits am Dienstag hatte der Verein bekannt gegeben, dass Cenk Özkacar abgegeben wird, nun also auch Lund.

Kristoffer Lund beim Spiel des 1. FC Köln
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Als Thomas Kessler am Dienstag bei einer Medienrunde die möglichen Transferziele skizzierte, nannte der Geschäftsführer Sport auch eine potenzielle Verstärkung für die Linksverteidiger-Position. Und dieser Blick dürfte nun noch einmal intensiviert werden, denn Kristoffer Lund hat keine Zukunft mehr beim FC, wird vorerst nach Palermo zurückkehren, die Geißböcke die Kaufoption dementsprechend nicht ziehen. „Wir haben entschieden, dass ,Lundi‘ nicht mehr Teil des neuen Kaders sein wird“, sagte FC-Vizepräsident Ulf Sobek bei einer Medienrunde am Donnerstagabend. „Das ist Kristoffer auch schon mitgeteilt worden. Keiner, von denen, die wir nicht übernommen haben, kann sich nicht vorwerfen lassen, irgendwie sein Herz beim FC liegengelassen zu haben. Im Gesamtpaket war es die Entscheidung, Lundi nicht mit in die neue Saison zu nehmen.“ Der FC besaß eine Kaufoption in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro.
Der gebürtige Däne mit amerikanischem Pass war im vergangenen Sommer aus der zweiten italienischen Liga an den Rhein gewechselt. Der damalige Kölner Coach Lukas Kwasniok erhoffte sich von dem „Wingback“ in der Defensive Stabilität, aber auch einen Impact auf die Offensive. Die Erwartungen erfüllte der 24-Jährige nicht vollends. Im Laufe der Saison unterliefen Lund gleich mehrere folgenschwere Patzer, die mitunter auch zu Gegentoren führten. Auch in der Vorwärtsbewegung hatte der Schienenspieler so gut wie keinen Impact, legte insgesamt zweit Tore vor. Lund absolvierte in der abgelaufenen Saison 35 von 36 Pflichtspielen, 27 davon in der Startelf.
Wie dringend die Kölner nun auf der Position nachbessern müssen, zeigt der Blick in den Kader. Denn einen nominellen Linksverteidiger sucht man nach dem Abgang vergebens. Alessio Castro-Montes spielte die Rolle in der Saison, überzeugte auch in Teilen, ist aber eigentlich auf der rechten Schiene zu Hause. Mit dem Kristoffer Lund verabschiedet sich somit nach Florian Kainz, Dominique Heintz, Luca Kilian, Cenk Özkacar und Eric Martel nun der sechste Spieler des aktuellen Kaders. Wie es mit den weiteren Leihspielern aussieht, ist dagegen noch nicht geklärt. Dem Vernehmen nach stehen die Zeichen bei Felipe Chávez auf Abschied. Jahmai Simpson-Pusey sol eigentlich gehalten werden. Allerdings hat Manchester City die Hand auf dem Deal. Jakub Kaminski wird indes sicher verpflichtet.







































