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·21 de maio de 2026
Weltmeister von 2014 Matthias Ginter über Nicht-Nominierung: „Enttäuschung sehr groß“

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Matthias Ginter hat nach den emotionalen Ereignissen der vergangenen 24 Stunden seine Enttäuschung über die Nicht-Nominierung von Bundestrainer Julian Nagelsmann für die Fußball-WM offen ausgesprochen. Der Innenverteidiger sagte beim Empfang in seiner Heimat: „Mehr hätte ich nicht machen können. Ich habe alles versucht und alles getan.“

Germany’s defender Matthias Ginter (L) im Zweikampf mit Argentiniens Stürmer Aguero während eines Freundschaftsspiels zwischen Deutschland und Argentinien in Duesseldorf am 3. September 2014. AFP PHOTO / JOHN MACDOUGALL
Die Rückschläge kamen für den 32-Jährigen in kurzer Folge. Am Mittwochabend hatte er mit dem SC Freiburg in Istanbul das erste Europokalendspiel der Vereinsgeschichte mit 0:3 gegen Aston Villa verloren, am Donnerstag folgte trotz einer starken Saison der nächste Rückschlag: ein Platz im WM-Kader für die Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada vom 11. Juni bis 19. Juli blieb aus. „Die Enttäuschung sei natürlich sehr groß“, sagte Ginter, ergänzte aber auch: „Natürlich werde ich auch der Mannschaft die Daumen drücken.“
„Die letzten 24 Stunden waren natürlich ein Brett“, sagte der Abwehrspieler mit Blick auf die turbulenten Stunden zwischen Finalniederlage und WM-Aus. Beim Fan-Empfang im Breisgau wurde er von den Anhängern mit Sprechchören gefeiert, während es für Nagelsmann Pfiffe gab.
Mit dem Sport-Club habe er dennoch „eine besondere Saison“ erlebt, betonte Ginter. Der letzte Schritt sei allerdings ausgeblieben, und auch die erneute Verpassung der Qualifikation für die Champions League schmerze. Dazu sagte der 32-Jährige: „Irgendwann sind wir dann auch mal dran.“
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