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·16 de abril de 2026

Weniger Spiele, mehr Einnahmen: Neapel-Präsident fordert Radikal-Reformen

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Dass im Fußball über Probleme wie Überbelastung, finanziell ungleiche Einnahmenverteilung und fehlende Machtregulation diskutiert wird, ist nichts Neues. Tatsächlich funktionierende Anpassungsmaßnahmen bleiben jedoch die seltene Ausnahme. Napoli-Präsident Aurelio De Laurentiis möchte daran etwas ändern. Er hat Großes im Sinn.

In einem Interview mit ,,The Athletic“ spricht der 76-Jährige von grundlegenden Reformen im Weltfußball. Ein Problem steht dabei dabei für De Laurentiis klar im Fokus. Die internationalen Verbände der FIFA und UEFA nehmen im Vergleich zu den Klubs deutlich höhere Summen durch das Produkt Fußball ein – zu Unrecht.


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„Sie verdienen zu viel Geld – die Einnahmen sollten den Klubs gehören,“ sagt De Laurentiis und liefert Argumente für seine Sichtweise. Vereine tragen das wirtschaftliche Risiko, sind diejenigen die vor allem in Form von Spielern die Manpower stellen und in deren Entwicklung finanziell investieren. Aus seiner Sicht rechtfertigt das eine stärkere Beteiligung an Gewinnspannen, generiert durch den sportlichen Wettbewerb.

Indes ist die Einnahmenverteilung des Geschäftsjahres 2024/25 der UEFA offengelegt. Demnach wurden insgesamt über fünf Milliarden Euro erwirtschaftet, von denen 3,9 Milliarden Euro an die Vereine flossen. Diese Zahl entspricht einem Wert von 78 % der Einnahmen. Nicht ausreichend, wenn man bei Aurelio De Laurentiis nachfragt.

Napoli-Präsident fordert: Weniger Spiele, mehr Qualität

Als zweiter wichtiger Punkt auf der Agenda des 76-Jährigen ist die Reduzierung des Spielplans aufgelistet. Sowohl auf nationaler und internationaler Bühne sollen Ansetzungen gekürzt werden. Die heimische Serie A führt er als Beispiel an: „Wenn wir zu 16 Teams zurückkehren, könnten wir unseren Spielern Ruhe geben.“

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Foto: Getty Images

Aktuell nehmen 20 Teams am jährlichen Rennen um den Scudetto teil. Neben gesünderen Spielern würde laut dem Napoli-Präsidenten in der Folge auch die Qualität der Spiele ansteigen. Mit diesem Vorschlag steht er nicht alleine da.

Bereits 2024 wurde intensiver über eine Spielplanreform gesprochen. Neben Verbandsakteuren beteiligten sich auch Trainer und Spieler an der Bewegung. Mit Manchester-City-Star und Ex-Weltfußballer Rodri fand sich eine prominente Galionsfigur. Der Spanier sprach sogar zwischenzeitlich von einem Spielerstreik. Passiert ist nichts, ob De Laurentiis sich ausreichend Gehört verschafft hat, wird sich zeigen.

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