Wenn Klopp mit Red Bull zum DFB wechselt, packen die Ultras ihre Tennisbälle aus | OneFootball

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·13 de julho de 2026

Wenn Klopp mit Red Bull zum DFB wechselt, packen die Ultras ihre Tennisbälle aus

Imagem do artigo:Wenn Klopp mit Red Bull zum DFB wechselt, packen die Ultras ihre Tennisbälle aus

Bild: Joerg Mitter/Red Bull Content Pool via Getty Images

Der Klopp-Deal mit dem DFB: Welche Rolle wird Red Bull dabei spielen? Es besteht das Risiko, dass die Fans Sturm laufen. Eine Warnung.


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Jürgen Klopp soll neuer Bundestrainer werden. Darüber besteht in Fußball-Deutschland weitgehend Einigkeit. Es ist eine nachvollziehbare und gute Lösung. Die Verhandlungen gelten als reibungslos und weit fortgeschritten. Neuerdings gibt der DFB dazu sogar Pressemitteilungen heraus.

Treffen von DFB und RB-Boss steht noch an

Ein offener Punkt ist jedoch noch, wie der DFB Jürgen Klopp aus seinem Vertrag bei Red Bull herausholt. Dort arbeitet Klopp als „Head of Global Soccer“. Mehrfach berichtete die Bild-Zeitung in Nebensätzen über ein brisantes Modell: Statt an RB eine Ablöse zu zahlen, könnte Klopp Werbegesicht von Red Bull bleiben.

Fan-Initiativen und Ex-Funktionäre wie Theo Zwanziger äußerten erhebliche Bedenken.

Dennoch hielt sich das Gerücht auch am Freitag noch in der Bild-Zeitung, nachdem sich die DFB-Führung mit Klopp in New York getroffen hatte.

Am Sonntag folgte dann eine Art Entwarnung im kicker. Sinngemäß: Keiner habe die Absicht, Red Bull über den Türöffner Klopp in den DFB hereinzuholen. Maximal würde es darum gehen, ob Klopp irgendwie noch Red Bull im Hintergrund mit seiner Expertise zur Verfügung stehen könne.

Dazu soll es ein Gespräch zwischen DFB und Red-Bull-Sport-Boss Oliver Mintzlaff geben.

Man kann nur hoffen, dass der DFB und Klopp Red Bull soweit wie möglich aus dem Deal heraushalten. Denn alle Beteiligten müssen sich über die Folgen im Klaren sein, wenn Red Bull tatsächlich mehr Macht oder Präsenz im DFB-Kosmos erhält:

Es droht Tennisball-Aktion von 2024

Die Ultra-Gruppierungen nahezu aller deutschen Fußballvereine würden Sturm laufen. Wie das aussehen könnte, zeigt ein Rückblick auf das Jahr 2024. Damals kam es zu längeren Spielunterbrechungen in nahezu jedem Bundesliga-Stadion. Die Ultras warfen Tennisbälle auf das Feld. Der Grund: Der Bundesliga-Verband wollte in einem komplexen Deal einen ausländischen Investor ins Boot holen. Dabei blieben Fragen offen, etwa wie viel Mitbestimmung dieser Investor erhalten würde.

Letztendlich setzten sich die Fans durch, auch weil die Klubs durch den friedlichen Tennisball-Protest zermürbt wurden. Statt die Ultras mit Red Bull, dem Inbegriff für Kommerz und Werteverrat im deutschen Fußball aus Sicht der Fans, zu provozieren, gilt es, die Supporter auch wieder für die Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft zurückzugewinnen. Deshalb braucht es einen (nahezu) red-bull-freien Jürgen Klopp im Amt als Bundestrainer. Nicht, dass die Ultras wieder ihre Tennisbälle auspacken.

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