What if? Was wäre wenn... Jadon Sancho den BVB nie verlassen hätte? | OneFootball

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·25 de março de 2026

What if? Was wäre wenn... Jadon Sancho den BVB nie verlassen hätte?

Imagem do artigo:What if? Was wäre wenn... Jadon Sancho den BVB nie verlassen hätte?

Jadon Sancho hat in seiner bisherigen Profikarriere zwei einschneidende Entscheidungen getroffen. In ganz jungen Jahren war sein Schritt aus der Jugend von Manchester City und weg von der englischen Heimat nach Dortmund ein Glücksfall. Beim BVB entwickelte sich Sancho zu einem der begehrtesten Offensivspieler des Planeten.Vier Jahre später entschloss sich Sancho für den Wechsel zurück nach Manchester. Dieses Mal zu Citys Stadtrivale Man United. Bei den Red Devils verglühte Sanchos Stern – eine zwischenzeitliche Leih-Rückkehr nach Dortmund ließ ihn nur kurz wieder etwas aufleuchten. Mittlerweile scheint der immer noch erst 25-Jährige aber am Tiefpunkt seiner bisherigen Profilaufbahn angekommen zu sein. Als Leihspieler bei Aston Villa spielt Sancho keine große Rolle. Man United will ihn mit Vertragsende im Sommer endgültig loswerden.

Watzke treibende Kraft hinter Sanchos BVB-Comeback?

Für Sancho steht demnach im Sommer die nächste ganz große Karriere-Entscheidung an. Zeit dafür wird der 23-fache englische Nationalspieler haben. Für den WM-Kader der Three Lions kommt Sancho kaum infrage. Sein letztes Länderspiel liegt lange zurück. Nach dem Vize-Europameistertitel 2021 durfte er Anfang Oktober noch einmal in der WM-Quali ran. Seither wurde Sancho nicht mehr nominiert.


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Aktuell halten sich hartnäckige Gerüchte, dass Sancho und der BVB an einer erneuten Zusammenarbeit basteln. Der 25-Jährige wäre dafür wohl zu großen Gehaltseinbußen bereit. Laut Sky soll BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke die treibende Kraft hinter einer Wiedervereinigung sein (90min berichtete). Ein zweites BVB-Comeback würde auch Ex-Mitstreiter Marco Reus begrüßen. Laut Sport Bild wollen die Dortmunder dabei finanziell aber nicht ins Risiko gehen. Ein für ablösefreie Spieler mittlerweile fast schon übliches Handgeld werde Sancho nicht geboten. Darüber hinaus müsste er sich mit einem Jahresgehalt von rund fünf Millionen Euro plus Boni begnügen (90min berichtete).

Man darf gespannt sein, ob Schwarzgelb und Sancho ein drittes Mal zusammenkommen werden. Blickt man auf seine bisherige Laufbahn, stellt sich aber auch die große Frage: Was wäre gewesen, wenn...

Wie wäre Sanchos Karriere verlaufen, wenn er Dortmund im Sommer 2021 nicht für 85 Millionen Euro gen Manchester verlassen hätte? Um den möglichen Antworten auf diese hypothetisch Frage näher zu kommen, haben wir auch die KI zu Rate gezogen. Damit zeichnen wir einen alternativen Sancho-Karriereweg nach.

Sanchos Karriere-Werte

Blicken wir zunächst auf die Fakten: Für Borussia Dortmund hatte Sancho bis zu seinem ersten Abschied 137 Pflichtspiele absolviert. 50 Tore und 64 Vorlagen gelangen ihm dabei. In 9.904 Pflichtspiel-Minuten macht das im Schnitt eine direkte Torbeteiligung alle knapp 87 Minuten. Ein Weltklasse-Wert, der Sanchos Marktwert in seinen ersten vier BVB-Jahren von geschätzten fünf Millionen Euro bei seiner Verpflichtung im Sommer 2017 auf 100 Millionen Euro bei seinem Verkauf im Sommer 2021 nach oben schnellen ließ. Im März 2020 bezifferte transfermarkt.de Sanchos Marktwert sogar auf 130 Millionen Euro. Mittlerweile sind wir übrigens bei 20 Millionen Euro angekommen...

Für Manchester United kommt Sancho dagegen auf lediglich 83 Pflichtspiele. Magere zwölf Tore und sechs Assists sprangen heraus. Statt rund einem Scorer pro Spiel ging seine Effektivität bei den Red Devils auf einen Scorer alle knapp 278 Minuten zurück. Die Werte bei seinen Leihen zu Chelsea und aktuell Aston Villa sind kaum besser.Bei seiner Leih-Rückkehr für die Rückrunde 23/24 in Dortmund waren es derweil in 21 Partien drei Tore und drei Vorlagen. Mit einem Scorer im Schnitt alle knapp 253 Minuten ließ Sancho seine alte Klasse auch in Schwarzgelb häufig vermissen.

Blockbuster-Deal als Karriere-Knacks

"Der Wechsel zu Manchester United hat seine Karriere faktisch um vier bis fünf Entwicklungsjahre zurückgeworfen."KI-Fazit

Man kann also mit Blick auf die Zahlen leicht feststellen, dass Sanchos Wechsel nach Manchester finanziell zwar äußerst lukrativ war, seine Karriere aber vor die Wand gefahren hat. Statt sich Jahr für Jahr als einer der Favoriten als Ballon-d'Or-Sieger zu etablieren, bestätigte Sancho die Vorurteile auf der Insel: Nur weil man in der Bundesliga zum Star wurde, schafft man das in der Premier League noch lange nicht.

Die miese Entwicklung bei Man United und häufige Trainerwechsel dürften bei Sanchos Weg nach unten einen großen Anteil gehabt haben. Wir erinnern uns zurück: Unter Erik ten Hag wurde er zwischenzeitlich sogar suspendiert.

Sancho ist ein sensibler Spieler, der Selbstvertrauen braucht und dafür auch vom Zuspruch (und von Freiheiten) des Trainers abhängig ist. Dieses Urteil lässt sich valide auch mit dem Blick von außen fällen.In Dortmund hätte er bei einem Verbleib über 2021 hinaus weiter großes Vertrauen und sogar "echte Liebe" verspürt. Schließlich war Sancho einer der großen Stars der Mannschaft und Liebling der Fans.

Der Haaland-Faktor & die Meisterschaft 2023

Als Erling Haaland Anfang 2020 nach Dortmund kam, machte es im Zusammenspiel mit Sancho sofort 'Klick'. Gemeinsam terrorisierte das BVB-Duo gegnerische Abwehrreihen und sicherte sich im Sommer 2021 – zum Sancho-Abschied – mit dem DFB-Pokal einen ersehnten Titel.Es sollte der einzige bleiben, weil Sancho ein Jahr vor Haaland den Abflug machte. In der Bundesliga schaffte es die Borussia in den 1,5 Jahren mit den beiden Stars nicht, dem FC Bayern die Meisterschale ernsthaft streitig zu machen. Das gelang erst im Jahr eins ohne die beiden. 22/23 war schon alles für die Titelfeier am Borsigplatz bereit, ehe am letzten Spieltag das Mainz-Drama folgte.

Die KI von Claude.ai glaubt, dass es mit Haaland und Sancho zwar 21/22 auch nur für die Vize-Meisterschaft gereicht hätte. Ein Jahr später – ohne Haaland – hätte Sancho Schwarzgelb aber zum Titel geführt. "Nach Haalands Abgang wird Sancho zur Schlüsselfigur. Er übernimmt mehr Verantwortung im Angriff, spielt als Zehner und Flügelstürmer. Dortmund schnuppert dank seiner Kreativität an der Meisterschaft – und holt sie am letzten Spieltag. Sancho wird Bundesliga-Spieler des Jahres", so die KI-Simulation.Sanchos simulierte Statistik dabei: 18 Tore, 22 Assists!

Königsklassen-Krönung für den "König von Dortmund"

In unserer Karriere-Simulation wäre Sancho auch nach dem Meistertitel 2023 beim BVB geblieben. In der Realität war Sancho für die Rückrunde 23/24 zurückgekommen. Ohne einen Abgang wäre er als Starspieler die komplette Saison vorangegangen. So oder so: Der Weg der Borussia führt ins Champions-League-Finale. Und dort hätte ein überragender Sancho ist Bestform den Unterschied gegen Real Madrid ausmachen können.Sancho wäre in die Spielzeiten 24/25 und 25/26 als ein "vollständig gereifter Weltklassespieler" gegangen – mit dann immer noch erst 24 bzw. 25 Jahren. Statt jetzt 20 Millionen Euro stünde sein Marktwert weiterhin bei 100 bis 130 Millionen Euro.Als Schlüsselspieler für England und Dortmund würden ihm alle Karriere-Türen offen stehen. Auch in seiner Persönlichkeit gereift könnten Wechsel zu Real Madrid, Barça, PSG oder Man City eine Möglichkeit für ihn sein. Als Ablöse wäre dann aber eine dreistellige Millionen-Summe fällig.

Titel, Tore, Superstar

Die KI von Claude.ai erklärt zu Sanchos realem Karriere-Verlauf: "Der Wechsel zu Manchester United hat seine Karriere faktisch um vier bis fünf Entwicklungsjahre zurückgeworfen."Statt in Dortmund weiter zu einem absoluten Weltklasse-Spieler zu reifen, verlor Sancho bei den Red Devils und seinen Leih-Stationen fast vollständig sein fußballerisches Mojo.

Für Sancho wäre das ein oder andere weitere BVB-Jahr rückblickend ganz klar die bessere Wahl gewesen. Auch der BVB hätte profitiert. Laut KI sportlich nicht nur mit einem weiteren Meistertitel 2023 und einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit auf den zweiten Henkelpott 2024. Der Status als Spitzenklub in Europa wäre mit Sancho im Team sicher stärker.Finanziell hätte die Borussia ebenso profitiert. Die KI berechnet 15 Millionen Euro Mehreinnahmen durch besseres Abschneiden in der Champions League. Dazu rund acht Millionen Euro mehr durch Trikotverkäufe und Sponsoring.

Die 85 Millionen Euro Ablöse in der Realität war zwar eine starke Einnahmequelle. 15 Prozent davon gingen aber an Ausbildungsklub Man City. Derweil wären einige Investitionen in die Offensive, wie bei Stürmer-Flop Donyell Malen, nicht unbedingt nötig gewesen. In der Kaderplanung hätte man sich vermutlich besser um Baustellen in der Abwehr und zentralen Mittelfeld kümmern können.

Fazit zur Sancho-Simulation

So erfolgreich simuliert die KI die Sancho-Ära beim BVB, wenn sie von 2017 bis heute andauern würde. Dabei sind die tatsächlichen Zahlen bis 2021 mit den simulierten Zahlen ab 21/22 zusammengerechnet:

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