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·12 de junho de 2026
„Wir haben es allen gezeigt“: Ex-BVB-Profi schürt Spaniens Titelhunger vor der WM

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·12 de junho de 2026

Vor zwei Jahren köpfte Mikel Merino Deutschland bei der EM brutal aus dem Turnier – jetzt peilt der frühere Dortmunder mit Spanien den nächsten großen Streich an. Der Arsenal-Mittelfeldmann geht mit ganz breiter Brust in die WM.
Vom unterschätzten Team zum Titelkandidaten
Bei der EM 2024 war Spanien vor dem Turnier nicht unbedingt als Top-Favorit gehandelt worden, am Ende stemmte die La Roja trotzdem den Pokal in die Höhe. Merino erinnert daran, dass viele Experten seine Mannschaft damals nicht richtig eingeschätzt haben – und genau das zum Treibstoff für ihren Lauf wurde.
Mit dem Titel im Rücken und starken Auftritten seitdem habe sich das Bild komplett gedreht: Spanien gilt bei der WM für viele Fachleute als die Nummer 1, ein Team, das in Bestform „jede Mannschaft schlagen“ kann. Aus dem unterschätzten Außenseiter ist ein Jagdobjekt geworden.
Der 30-Jährige vom FC Arsenal sieht die gewachsenen Erwartungen nicht als Last, sondern als Auszeichnung. Für ihn ist klar: Wenn die Konkurrenz Spanien jetzt automatisch zum Topfavoriten erklärt, dann, weil sich das Team das Standing hart erarbeitet hat. Genau daraus soll neue Energie entstehen.
Merino fordert, das Vertrauen von außen in Selbstvertrauen nach innen zu verwandeln – ohne in Selbstzufriedenheit zu kippen. Die Devise: stolz auf das Erreichte, aber hungrig auf mehr.
Mit seinem Mix aus Robustheit, Kopfballstärke und Pressingintensität steht Merino sinnbildlich für das neue Gesicht der Spanier: weniger Tiki-Taka, mehr Wucht und Tempo. Nach dem EM-Triumph sieht er die Mannschaft reifer, variabler und mental gefestigt.
Die Botschaft vor dem WM-Start ist klar: Spanien kommt nicht, um sich zu verstecken. Der Europameister will den Schwung mitnehmen – und allen beweisen, dass der nächste große Titel kein Zufallsprodukt wäre.







































