come-on-fc.com
·08 de abril de 2026
Wird Imad Rondic zu einem Problem für den 1. FC Köln?

In partnership with
Yahoo sportscome-on-fc.com
·08 de abril de 2026


Redaktion
8 April, 2026
Die Leihe zu Preußen Münster läuft alles andere als nach Plan und stellt den 1. FC Köln vor knifflige Entscheidungen. Was bedeutet die schwache Bilanz von Imad Rondić für seine Zukunft am Geißbockheim?

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.



Der Frühling ist angebrochen und die Saison neigt sich allmählich dem Ende zu. Für Geschäftsführer Thomas Kessler stellen sich damit wichtige Fragen zum Kader, die den 40-Jährigen vor schwierige Entscheidungen stellen. Eine davon ist: Was passiert mit Imad Rondic? Das Leihgeschäft des an Preußen Münster ausgeliehenen Stürmers läuft nicht wie gewünscht. Rondic kommt in neun Spielen auf ein Tor und eine Vorlage, die akut abstiegsgefährdeten Adlerträger stehen derzeit auf dem letzten Tabellenplatz.
Zuletzt kam der Angreifer zudem nur noch zu einem Kurzeinsatz im Abstiegskracher gegen Magdeburg, das seine Mannschaft mit 1:3 verlor. Im Anschluss an diese Niederlage reagierte Münster und trennte sich von Cheftrainer Alexander Ende. Für ihn übernahm Alois Schwartz. Der Trainerwechsel blieb für den 27-Jährigen ohne Wirkung. Trotz der Umstellung saß die Leihgabe aus Köln im ersten Spiel unter Schwartz gegen Holstein Kiel weitestgehend auf der Bank. Der Stürmer spielt im Abstiegskampf demnach sportlich für die Münsteraner keine zentrale Rolle mehr.
Sicher ist, dass Rondić im Sommer zunächst zum Geißbockheim zurückkehren wird. Nach aktuellem Stand erscheint eine endgültige Trennung als naheliegender nächster Schritt. Aufgrund der langen Restvertragslaufzeit des Angreifers ist jedoch auch ein anderes Szenario nicht ausgeschlossen (Rondić war im Februar 2025 von Widzew Łódź zum 1. FC Köln gewechselt und hatte einen Vertrag bis 2029 unterschrieben). Ein durchaus realistisches Szenario ist, dass der Mittelstürmer einen ähnlichen Weg wie Sargis Adamyan einschlägt.
Der Armenier steht beim FC zwar sportlich längst außen vor, kassiert jedoch weiterhin sein volles Millionen-Gehalt. Zwischenzeitlich stand Adamyan kurz vor einem Wechsel in die 3. Liga zum VfL Osnabrück. Der Transfer scheiterte jedoch im letzten Moment, da der Stürmer seine Gehaltseinbußen nur mit einer hohen Abfindung kompensieren wollte, worauf der Verein nicht einging. Adamyan befindet sich mittlerweile im letzten Vertragsjahr des Arbeitspapieres, das er 2021 unter der damaligen sportlichen Leitung von Christian Keller unterschrieben hatte, als er von der TSG Hoffenheim zum 1. FC Köln wechselte. Aufgrund seiner damaligen Einstufung als Leistungsträger liegt sein Gehalt bis heute bei rund 100.000 Euro monatlich.
Berichten zufolge will man beim 1. FC Köln künftig Pattsituationen wie im Fall Sargis Adamyan möglichst vermeiden. Die Konstellation aus langfristigen Verträgen, hoher Gehaltsstruktur und ausbleibender sportlicher Perspektive soll sich in dieser Form nicht wiederholen. Spätestens wenn Imad Rondić nach dem Ende seiner Leihe in Münster wieder am Geißbockheim aufschlägt, wird sich zeigen, welche Pläne der Klub mit ihm verfolgt und welche Optionen der Spieler selbst für seine Zukunft sieht.









































