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·28 de fevereiro de 2026
WM 2026: Geld fehlt -Spielort droht mit Ausstieg

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·28 de fevereiro de 2026

Die WM 2026, die in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird, ist derzeit in aller Munde. Unter anderem aufgrund der politischen Entscheidungen, die in den USA getroffen werden. Aber auch aufgrund der zuletzt chaotischen Zustände in Mexiko.
Hinzu kommt, dass die Einreisebestimmungen zu Problemen führen können und werden. Auch die Ticketpreise sind zu hoch. Und es gibt jetzt auch noch Alarm seitens der Organisatoren, denn es fehlen Gelder, die zugesagt wurden. Das wurde schon vor einigen Tagen berichtet.
„Der Kongress hat 625 Millionen Dollar für die elf Städte bereitgestellt, in denen Weltmeisterschaftsspiele stattfinden, darunter auch mein Wahlbezirk“, sagte Nellie Pou, eine Abgeordnete aus New Jersey, vor wenigen Tagen. „Obwohl nur noch etwa vier Monate Zeit sind, geben diese Städte nach wie vor an, dass sie diese Mittel noch nicht erhalten haben. So kurz vor dem Anpfiff ist das völlig inakzeptabel. Wir sind aktuell nicht vorbereitet. Und es wird langsam aber sicher allerhöchste Zeit, dass sich etwas tut.“
Das war eine klare Warnung. Und es wird noch schlimmer. Besonders brisant ist die Lage im Bostoner Vorort Foxborough. Dort steht das Gillette Stadium der New England Patriots, in dem sieben WM-Partien – darunter ein Viertelfinale – geplant sind.
Bill Yukna, Mitglied des örtlichen Verwaltungsrats, machte deutlich, worum es geht: „Das Geld muss hier sein.“ Die kleine Gemeinde mit rund 18.000 Einwohnern wolle keinesfalls auf den Sicherheitskosten sitzen bleiben. „Wir sind eine kleine Stadt. Wir wollen nur unsere Bürger schützen.“ Und so wie ihm geht es momentan vielen. Die Trump-Regierung machte große Zugeständnisse und Versprechungen. Doch viel angekommen ist bisher nicht.

Foto: Getty Images
Fanfeste schützen, Sicherheitskonzepte bestätigen, für klare Verhältnisse sorgen: All das geht nur, wenn die Gelder fließen. Ist das nicht der Fall, dann ist übrigens auch der Nahverkehr betroffen und kann nicht das leisten, was er eigentlich leisten müsste. Im schlimmsten Fall könnte der Gastgeberort sogar abspringen, wenn absehbar ist, dass die Dinge nicht mehr in den Griff zu bekommen sind.
Auch andere Städte schlagen Alarm. Ray Martinez, operativer Geschäftsführer des WM-Organisationskomitees in Miami, warnte bei einer Anhörung laut BBC vor „katastrophalen“ Folgen für Planung und Koordination, falls bis Ende März die aktuell noch fehlenden 70 Millionen Dollar nicht zur Verfügung stehen.. „Wir müssen sehr harte Entscheidungen treffen, beginnend mit unserem Fan-Festival“, sagte er.
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