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·16 de julho de 2026
WM-Finale mit US Präsident Trump, aber ohne Argentiniens Präsident Milei

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Beim WM-Endspiel zwischen Argentinien und Spanien wird prominente Gästeliste erwartet. Während US-Präsident Donald Trump seinen Besuch im MetLife Stadium bestätigt hat, bleibt der argentinische Staatschef Javier Milei aus einem ganz besonderen Grund fern.

US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino stehen beim Final Draw der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gemeinsam auf der Bühne neben dem WM-Pokal. Trump trägt einen Orden und unterstreicht damit die besondere Rolle der USA als eines der drei Gastgeberländer. (Copyright Depositphotos.com)
Wie erwartet wird der US-Präsident dem Finale der Fußball-Weltmeisterschaft beiwohnen. Diese Information verkündete Karoline Leavitt, Sprecherin des Weißen Hauses, während eines Pressebriefings am Donnerstag. Der Showdown steigt am Sonntag (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) in East Rutherford, wenn Titelverteidiger und Weltmeister Argentinien auf den Europameister Spanien trifft.
„Am Freitag wird der Präsident nach New York reisen, um einem FIFA-Empfang im Trump Tower beizuwohnen, gefolgt von seinem Besuch beim Finale am Sonntag“, erklärte Leavitt. Nach ihren Worten setze Trumps Erscheinen den Schlusspunkt hinter die „meistgesehene, sicherste und erfolgreichste Weltmeisterschaft in der amerikanischen Geschichte“.
Bereits Ende Juni hatte der Weltverband FIFA angekündigt, dass Trump im Anschluss an die Partie die Trophäe an den Sieger übergeben werde. Für den Präsidenten markiert der Auftritt am Ende des über fünfwöchigen Turniers den ersten Aufenthalt in einem Stadion während dieser WM.
Auch ohne direkte Stadionpräsenz hatte sich der US-Präsident zuvor rund um die WM in die Schlagzeilen gebracht. Für Gesprächsstoff sorgte seine Intervention im Fall des amerikanischen Angreifers Folarin Balogun. Der Stürmer hatte im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina eine Rote Karte gesehen, durfte jedoch im darauffolgenden Achtelfinale gegen Belgien mitwirken. Zuvor hatte Trump beim FIFA-Präsidenten Gianni Infantino angerufen und eine Neubewertung der Sperre ins Spiel gebracht.
Ganz anders verhält sich der argentinische Präsident Javier Milei, der dem Endspiel bewusst fernbleibt. Der Grund liegt im Aberglauben: Der 55-Jährige will „unter keinen Umständen“ von seinem Erfolgsritual abweichen, die Spiele der WM ausschließlich vom Präsidentensitz aus zu verfolgen. Das sagte er am Donnerstag dem Radiosender El Observador.
Dabei plauderte Milei aus, dass er sich während des Turniers an eine weitere Gewohnheit klammert: Er trägt konsequent eine dicke Jacke des Ölkonzerns YPF. Zum ersten Mal griff der Staatschef beim Viertelfinale gegen die Schweiz (3:1) zu diesem Kleidungsstück. „Da es kalt war und ich die Heizung nicht einschaltete, zog ich die Jacke an. Sie hat mich richtig warm gehalten“, erinnerte er sich und ergänzte: „Als ich sie auszog, kassierten wir ein Gegentor, also zog ich sie wieder an und habe sie seitdem nicht mehr abgelegt.“
Während der argentinische Präsident seinem Ritual folgt, wird der spanische König Felipe VI. das Duell in East Rutherford live vor Ort miterleben, genau wie US-Präsident Donald Trump.
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