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·19 de março de 2026
WM Kader 2026: Welche deutschen Fußballer haben kaum noch WM-Chancen?

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Julian Nagelsmann hat sein vorläufiges WM Kader 2026 bekanntgegeben und signalisiert, dass die Mehrheit des Aufgebots bis zum Turnierstart Bestand haben dürfte. Das macht die Lage für einige Nominierten brenzlig: Neben verletzungsgeplagten Routiniers kämpfen weitere DFB-Profis um ihr USA-Ticket. In dieser Bestandsaufnahme zeigen sich klare Hierarchien in Abwehr, Mittelfeld und Sturm sowie beim Torhüter-Backup. Wir nennen die Akteure, deren Chancen auf das WM-Ticket aktuell sehr gering erscheinen. Da ist zum Beispiel Niklas Füllkrug: Bei der WM 2022 noch als Stürmerjoker dabei, wird kaum Chancen haben mitzufahren.

Jonathan Burkardt von Eintracht Frankfurt am Ball beim Bundesliga-Spiel gegen den FC St. Pauli im Millerntor-Stadion am 8. März 2026 in Hamburg. Stuart Franklin / Getty Images
Der Bundestrainer stellte auf der Kader-Pressekonferenz klar, dass er die Struktur seines Aufgebots in der Vorbereitung weitgehend erhalten will. Deshalb hat die aktuelle Nominierung Signalwirkung: Spieler, die nicht sofort überzeugen oder wenig Spielzeit haben, drohen im endgültigen Aufgebot zurückzufallen. Gleichzeitig betonte Nagelsmann bei Einzelentscheidungen Unterschiede in der Bewertung – etwa bei jungen Offensivspielern, wo nur eine begrenzte Anzahl mit auf die Reise geht. Verletzungen etablierter Profis verschieben zwar Optionen, doch sie schaffen keine Garantie für Nachrücker.

Fußball heute Nationalmannschaft: Bundestrainer Nagelsmann benennt seinen DFB-KAder
Spieler mit wenigen WM-Chancen:
– Jonathan Burkardt (Eintracht Frankfurt)
– Niklas Füllkrug (Ac Mailand)
– Angelo Stiller (VfB Stuttgart)
– Yann Bisseck (Inter Mailand)
– Said El Mala (1. FC Köln)
– Karim Adeyemi (Borussia Dortmund)
– Maximilian Beier (Borussia Dortmund)
– Noah Atubolu (SC Freiburg)
– Robert Andrich (Bayer Leverkusen)
Jonathan Burkardt hat durch eine Verletzung im November viel Spielzeit verloren und feierte erst im Februar sein Comeback. Angesichts limitierter Sturmplätze und der Konkurrenz durch Spieler wie Deniz Undav und Nick Woltemade erscheint sein Rennen um ein WM-Ticket eng. Bei Karim Adeyemi und Maximilian Beier aus Dortmund ist die Lage ähnlich prekär: Nagelsmann kündigte an, aus dem Trio Adeyemi, Beier und dem England-Legionär Schade „nur einen, oder maximal zwei“ mitzunehmen. Schade erhielt vor den Länderspielen gegen die Schweiz und Ghana den Vorzug – Adeyemi und Beier verbleiben vorläufig in der Herausforderer-Rolle, obwohl Nagelsmann betonte: „Alle haben die gleichen Chancen!“
Yann Bisseck, laut der Kader-Analyse beim Klub gesetzt, findet in Nagelsmanns Plan derzeit kaum Platz. Der Bundestrainer sieht für ihn hinter Spielern wie Tah, Rüdiger, Schlotterbeck und Anton nur geringe Chancen auf einen Kaderplatz – der Zug ist zwar nicht endgültig abgefahren, doch die Hierarchie spricht gegen ihn. Im Mittelfeld trifft es Robert Andrich besonders hart: Zwei Jahre nach seiner Rolle als Stammspieler bei der Heim-EM ist der Leverkusener in der DFB-Hierarchie deutlich zurückgerutscht. Andrich bräuchte ein kleines Fußball-Wunder, um sich für das WM-Aufgebot noch zu empfehlen.
Noah Atubolu vom SC Freiburg steht überraschend hinter Jonas Urbig in der internen Rangliste, obwohl er in der Bundesliga 26-mal zum Einsatz kam und durchweg solide Leistungen zeigte. Laut Sky-Informationen steht Finn Dahmen als vierter Torwart auf Abruf bereit, wodurch Atubolu aktuell sogar nur als fünfte Wahl gilt. Said El Mala aus Köln zeigte zuletzt wieder eine aufsteigende Formkurve, doch fehlende regelmäßige Einsatzzeiten unter Trainer Lukas Kwasniok und die fehlende unumstrittene Rolle im Verein schmälern seine Chancen auf eine WM-Nominierung deutlich.
Ao vivo









































